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Alle Artikel kategorisiert unter »Christof Nel«

Düsteres vom verlorenen Menschen: Aulis Sallinens „Kullervo“ in Frankfurt

07.06.11 (Wolf-Dieter Peter) -
„Ich habe doch niemals gewollt, das zu sein, was ich jetzt bin“ sagt Kullervo über sich selbst. Diese Selbstreflexion passt sowohl auf einen heidnisch wilden Helden aus mythischer Vorgeschichte wie auf einen fundamentalistisch gläubigen „Märtyrer“ unserer fanatisierten Terror-Tage. So ließe sich eine blutige Fantasy-Saga aus Finnlands großem „Kalevala“-Epos erzählen, vergleichbar den mythischen Helden des „Nibelungenlieds“, der „Edda“ oder dem „Herrn der Ringe“.

Neue Münchner «Aida» zwiespältig aufgenommen

09.06.09 (Agentur ddp) -
München - Die Neuinszenierung von Giuseppe Verdis Oper «Aida» am Münchner Nationaltheater ist am Montagabend vom Premierenpublikum sehr zwiespältig aufgenommen worden. Während es für die Sängerinnen und Sänger überwiegend kräftigen bis begeisterten Beifall gab, wurden die Leistungen des Regieteams und des Bayerischen Staatsorchesters unter Daniele Gatti auch mit zahlreichen und anhaltenden Buh-Rufen quittiert.

Der Tanz fällt aus: Christof Nel inszeniert „Moses und Aron“ an der Deutschen Oper am Rhein

23.03.09 (Georg Beck) -
Eine Wendeltreppe, die in den Schnürboden hinaufführt. Eine schöne Idee, die Roland Aeschlimann mit diesem Einheits-Tableau gefunden hat. Nur, fragt man sich, warum Moses eigentlich keinen Gebrauch davon macht? Immerhin ist er es doch, der auf dem Sinai von Gott die Tafeln der Weisungen empfängt, die „Zehn Gebote“, sagt Luther. Kein Thema in der Deutschen Oper am Rhein.
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