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Alle Artikel kategorisiert unter »Dietrich Volle«

Was ist schon normal – oder die Methode Wahnsinn: Manfred Trojahns „Enrico“ in Frankfurt

24.01.18 (Joachim Lange) -
Wer würde sich heutzutage nicht wünschen, dass der eine oder andere aktuelle Herrscher den Wahnsinn nur spielt, den die anderen bei ihm wahrnehmen. Ihn aber nicht zu benennen wagen. Es fällt schwer, beim Rundsaal der Bibliothek, in der jener Enrico sich selbst und seiner Umgebung vormacht, Heinrich IV zu sein, nicht an ein Oval Office von heute zu denken. Wobei natürlich auch hier die Anderen den König machen. Der weiß zwar, dass er es eigentlich nicht ist, hat aber Spaß daran, so zu tun. Macht vermittelt sich halt immer schon zu einem Gutteil über die Konvention der Kommunikation…..

Die verborgenen, dunklen Seiten der Melancholie – Bei Claus Guth wird der „Rosenkavalier“ zu einem dunkel funkelnden Schmuckstück

25.05.15 (Joachim Lange) -
An der Oper in Frankfurt mag man es theaterwirksam bis opulent und gescheit. Was keine schlechte Mischung ist. Gerade für den „Rosenkavalier“. Und für die erste Inszenierung der Komödie für Musik nach jener von Ruth Berghaus vor über zwanzig Jahren. Da sich heuer Claus Guth und Christian Schmidt das populäre Werk von Hofmannsthal und Strauss vorgenommen haben, durfte man wiederum auf diese Melange wetten: auf ein so metaphorisches wie wiedererkennbares Stiegenhaus und Interieur. Und auf eine psychologische Tiefenlotung und perfekte Personenchoreografie.

Untote im weiten Raum – Abgründige Psychostudien in Aribert Reimanns „Gespenstersonate“ an der Frankfurter Oper

27.01.14 (Wolf-Dieter Peter) -
Wolf-Dieter Peter besuchte die in Frankfurt die Premiere von Aribert Reimanns Kammeroper „Gespenstersonate“ aus dem Jahr 1984. In dieser Frankfurter Fassung wirkte sie aber doch müde und kraftlos in Szene gesetzt, ein bisschen wie „Moderne von Gestern“ mittlerweile die Musik; Freude bereiteten jedoch die Gesangssolisten. [MH]
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