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Alle Artikel kategorisiert unter »Emma Moore«

Publikumverschreckend? „Hoffmanns Erzählungen“ von Offenbach am DNT Weimar

10.09.19 (Michael Ernst) -
Weimar feiert 2019 nicht nur 100 Jahre Bauhaus. Das Deutsche Nationaltheater widmet sich zur Spielzeiteröffnung einem ganz anderen Jubilar dieses Jahres, dem vor 200 Jahren in Köln geborenen Jakob Offenbach, der als Jacques mit seinen Offenbachiaden weltberühmt werden sollte. Doch auch seine als „seriös“ bezeichnete Oper „Hoffmanns Erzählungen“ sorgt nachhaltig für Ruhm. Auch in Christian Weises Neuinszenierung am Deutschen Nationaltheater der Klassikerstadt? Fragt sich Michael Ernst.

Der Punkt auf dem i – DNT Weimar mit einer semiszenischen „Così fan tutte“

13.01.19 (Joachim Lange) -
Ein Opernhaus steht mit einem kompletten DaPonte-Zyklus im Spielplan allemal besser da, als ohne. „Figaros Hochzeit“, „Don Giovanni“ und „Così fan tutte“ sind und bleiben bestens funktionierende Stücke mit genialer Musik. Alle drei. Mozart eben. Das Deutsche Nationaltheater Weimar begann mit einem knallig bunten Figaro von Michael Tolke, ließ darauf Demis Volpis betont nachdenklichen Don Giovanni folgen und komplettiert diese Erfolgstrias der Operngeschichte jetzt mit Nina Gühlstorffs „Così fan tutte“-Version.

Zweifel und Gewissheit: Udo Zimmermanns „Weiße Rose“ in Gera

12.02.18 (Roland H. Dippel) -
Einer von mehreren Themenzyklen, mit denen Generalintendant Kay Kuntze und sein Chefdramaturg Felix Eckerle den kräftig in die überregionale Beobachtung aufsteigenden Spielplan des Theaters Altenburg-Gera überziehen, lautet „Wider das Vergessen“. Am 6. Januar sendete der Deutschlandfunk die Aufzeichnung der hebräischen Kammeropern „Saul in Ein Door“ von Josef Tal und der Uraufführung „Die Jugend Abrahams“ von Michail Gnesin. Bundesweit war das eine der aufwändigsten und wichtigsten Studioproduktionen dieser Spielzeit, jetzt folgt mit Udo Zimmermanns „Weiße Rose“ in der durchkomponierten Fassung von 1985 ein weiteres ambitioniertes Projekt der kleineren Form „Zum 75. Gedenktag der Widerstandsbewegung“.

„Die verkaufte Braut“ – Poetische Themaverfehlung am Theater Erfurt

20.12.16 (Roland H. Dippel) -
Selten wohl schwankt eine Premiere kontrastreicher zwischen Nachdenken über ein vermeintlich geheimnisloses Stück, erfundenem Glück und Absturz ohne befreiende Ironie. Die Zentrale von Deutschlands grünem Herz modelliert den Durchblick auf Böhmens Hain und Flur, zu den Nachbarn im Südosten: Deren allererstes musikalisches Nationalheiligtum erklingt am Theater Erfurt schön wie Schäfchenwolken und stellenweise recht bodenständig. Nicht einmal „Die Moldau“ fehlt.
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