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Alle Artikel kategorisiert unter »Enrico Lübbe«

Lied-Programme beim Kunstfest Weimar und ein dramatischer Epilog des Schauspiel Leipzig

09.10.20 (Roland H. Dippel) -
Für Musikformate mit geringem Personalaufwand und geringen Publikumszahlen sei das Risiko größerer Menschenansammlungen förderlich, hieß in den ersten Wochen nach dem Lockdown. Trotzdem wurde die Gattung des Liedes nicht in dem Maße zum Corona-Trostpflaster, wie man zuerst dachte. Sicher kommt zwischen Beethovens schottischen, walisischen und irischen Liedern und Sandrine Piaus Anthologie französischer Mélodies mit Kammerensemble Bewegung in das Repertoire, auch durch Wiederentdeckungen wie das Schaffen des Spätromantikers Hans Sommer. Drei Möglichkeiten der Kunstlied-Präsentation beim Kunstfest Weimar und die Premiere „Winterreise / Winterreise“ von Wilhelm Müller & Franz Schubert / Elfriede Jelinek im Schauspielhaus Leipzig sind paradigmatisch für Liedkonzerte heute. Eine Betrachtung von Roland Dippel.

Mit Opulenz ins Happyend: Enrico Lübbe inszeniert „Tristan und Isolde“ in Leipzig

07.10.19 (Roland H. Dippel) -
Leipzigs Schauspielchef Enrico Lübbe debütierte nach Erfolgen mit Strauss’ „Elektra“ in Bonn und Bergs „Wozzeck“ in Erfurt auch an der Oper Leipzig als Musiktheaterregisseur. Die Premiere von Wagners 1865 in München uraufgeführtem Musikdrama „Tristan und Isolde“ endete mit lautem Jubel. Der Liebestod wird in Lübbes Inszenierung zum Happyend. Schon bei König Markes letztem „Warum?“ steht Tristan von den Toten auf.

Auf den Müll mit der Vergangenheit … „Elektra“ von Richard Strauss an der Oper Bonn

12.03.19 (Joachim Lange) -
Die „Elektra“ von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal ist nach wie vor ein Wurf. Ein Operneinzelstück mit besonderer emotionaler Durchschlagskraft. Rache pur in der musikalischen Sprache eines Meisters auf dem Höhepunkt seiner kreativen Kraft. Dazu ein kongeniales Libretto.

Alban Bergs „Wozzeck“ in Erfurt – bemerkenswert zeitlos, latent konventionell, und doch eindringlich

01.03.17 (Dirk Wieschollek) -
Was eigentlich ist ein guter Mensch? Und wann wird einer zum Mörder? Ist der selber schuld oder sind es „die Anderen“? Was ist Moral? Hat das mit Menschlichkeit zu tun? Oder eher mit Unterdrückung? „Moral: das ist, wenn man moralisch ist!“, erklärt der Hauptmann dem armen Teufel, der ihn rasiert. Der moralische Kompass dürfte in der Zeit Büchners genauso unverlässlich gewesen sein wie in der Zeit Bergs, der Zeit zwischen den größten Menschheitsverbrechen.

Enrico Lübbe wird neuer Intendant am Leipziger Schauspiel

21.06.12 (Agentur - dapd) -
Leipzig - Der Chemnitzer Theaterdirektor Enrico Lübbe wird neuer Intendant des Schauspiels Leipzig. Er wurde am Mittwochabend im Stadtrat mit großer Mehrheit gewählt, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte und damit einen Bericht der Leipziger Volkszeitung" bestätigte. Es habe nur eine Gegenstimme und acht Enthaltungen gegeben, sagte ein Sprecher.

Enrico Lübbe soll Intendant für Schauspiel Leipzig werden

17.05.12 (Jörg Aberger - dapd) -
Leipzig - Der Schauspieldirektor des Theaters Chemnitz, Enrico Lübbe, soll neuer Intendant des Leipziger Schauspiels werden. Eine 13-köpfige Auswahlkommission habe sich mehrheitlich für Lübbe ausgesprochen sagte ein Stadtsprecher am Mittwoch der dapd und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der "Leipziger Volkszeitung". Der Berufung des 37-Jährigen müsse der Stadtrat noch zustimmen, hieß es.

Neuer Chemnitzer Schauspielchef startet mit drei Premieren

01.10.08 (nmz/kiz) -
Chemnitz (ddp-lsc). Mit drei Premieren an zwei Tagen startet das Schauspielhaus Chemnitz am Freitag in die Saison 2008/2009. Es ist die erste Spielzeit unter Leitung von Enrico Lübbe.
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