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Alle Artikel kategorisiert unter »Dirk Wieschollek«

Rauschende Stille

14.11.17 (Dirk Wieschollek) -
Neue Aufnahmen von und mit: Edition Musikfabrik, Sidney Corbett, Lukas Lauermann und der Deutschen Gesellschaft für Elektroakustische Musik.

In der Fremde

13.10.17 (Dirk Wieschollek) -
Musik von und mit: Vinko Globokar, palästinensische Komponisten, Aleph Gitarrenquartett, Evan Gardner und Fadi Deep.

Fluoreszierende Klangflächen

18.07.17 (Dirk Wieschollek) -
Neue Aufnahmen von und mit: Gabriel Iranyi, Dominik Susteck, Dorrit Bauerecker, Manos Tsangaris, Oxana Omelchuk, Alvin Curran, Kalevi Aho, Milica Djordjevic.

Alte Meister – Neue Meister?

13.06.17 (Dirk Wieschollek) -
„Hommage à Boulez“ +++ Streichquartette von Ernst Helmuth Flammer +++ Pierre Boulez +++ Reihe Neue Meister +++

Walter Smetak und sein esoterisches Klanguniversum bei der MaerzMusik Berlin

30.03.17 (Dirk Wieschollek) -
Bereits 1982 war er Gast des DAAD und nahm am Festival der Weltkulturen „Horizonte 82“ teil, dann verschwand er wieder für Jahrzehnte von der Bildfläche Europas: Walter Smetak, der 1937 aus der Schweiz nach Brasilien ausgewanderte Universalmusikerkünstlerforschertheoretiker-esoterikerinstrumentenerfinder, der seine kompositorischen und klang-akustischen Experimente weitab der europäischen Nachkriegsavantgarde vorantrieb.

Alban Bergs „Wozzeck“ in Erfurt – bemerkenswert zeitlos, latent konventionell, und doch eindringlich

01.03.17 (Dirk Wieschollek) -
Was eigentlich ist ein guter Mensch? Und wann wird einer zum Mörder? Ist der selber schuld oder sind es „die Anderen“? Was ist Moral? Hat das mit Menschlichkeit zu tun? Oder eher mit Unterdrückung? „Moral: das ist, wenn man moralisch ist!“, erklärt der Hauptmann dem armen Teufel, der ihn rasiert. Der moralische Kompass dürfte in der Zeit Büchners genauso unverlässlich gewesen sein wie in der Zeit Bergs, der Zeit zwischen den größten Menschheitsverbrechen.

Neue Musik zwischen Euphorie und Nervosität

09.01.17 (Dirk Wieschollek) -
Das Selbstverständnis und die Bedeutung zeitgenössischer Musik stehen momentan so stark im Fokus ästhetischer Diskussion wie schon lange nicht mehr. Welche Inhalte kann sie noch transportieren? Welcher Medien und Begrifflichkeiten bedient sie sich, um unter den veränderten Wahrnehmungs- und Produktionsbedingungen zu Beginn des 21. Jahrhunderts künstlerische Relevanz zu behaupten? Einer derjenigen, die den Diskurs intensiv mit vorangetrieben haben, ist der Philosoph Harry Lehmann.

Im Artaud-Rausch – Zur Eröffnung des Musikfest Berlin entfachte Rihms „Tutuguri“ ein mittleres Erdbeben

08.09.16 (Dirk Wieschollek) -
Am Anfang eine gehörige Portion Verstörung: Kurz bevor Daniel Harding und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks bereit sind, sich der zerklüfteten Klangtopografie der nächsten zweieinhalb Stunden zu widmen, geht noch einmal die Tür auf. Ein Mensch stürzt mit rudernden Armen und zuckenden Gliedmaßen in den großen Saal der Philharmonie, der sichtlich Probleme damit hat, seinen Körper zu bändigen – er gibt ungute Laute von sich.

Entgrenzung im Dreierpack –UN/RUHE von Junger Deutscher Philharmonie und Sasha Waltz & Guests beim Kunstfest Weimar

25.08.16 (Dirk Wieschollek) -
Die UN/RUHE beginnt draußen mit bemerkenswerter Stille. Ein paar Dutzend Menschen stehen regungslos in geometrischer Strenge auf dem Vorplatz der Weimarhalle, verlassen einer nach dem anderen ihren zugewiesenen Standort und gehen ihrer Wege. Nur die Schuhe bleiben zurück und konstituieren am jetzt menschenleeren Ort ein abstraktes Feld der Erinnerung, das mit zwingender Bildhaftigkeit so einiges ins Bewusstsein rückt, was gerade an existentiellem Drama tagtäglich unterwegs nach Europa ist. Menschen – allein mit ihrem Körper und ein paar Visionen: Schmerzen und Sehnsüchte, Verzweiflung und Utopien, Grenzüberschreitungen ... das werden auch die Themen der Musik sein, nicht irgendeiner Musik. Dann wird erst mal das Licht ausgemacht ...

Fruchtbare Annäherungen, starke Novitäten

06.06.16 (Dirk Wieschollek) -
Die Weimarer Frühjahrstage für zeitgenössische Musik zeichnen sich traditionell durch sympathische, programmatische Offenheit aus und bieten neben arrivierten „Stammgästen“ vielen jungen Musiker/-innen und Komponist/-innen eine Plattform. Das garantiert Entdeckungen und die stattliche Anzahl von annähernd 30 Uraufführungen sprach 2016 für sich, auch wenn angesichts der Menge des Dargebotenen nicht immer alles Gold sein kann, was da glänzt. Das vom via nova e.V. unter Leitung von Johannes K. Hildebrandt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Komponistenverband ausgetragene Festival will sich nicht durch thematische Vorgaben einengen lassen, dennoch gibt es inhaltliche Schwerpunkte. Diesjährig standen musikalische Brückenschläge zwischen Europa und Asien besonders im Blickpunkt.
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