Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Gerd Zacher«

Wenn die Königin Hof hält

31.08.18 (Georg Beck) -
„Jetzt klingt es so, und du denkst, es geht so weiter – aber es geht anders weiter. Es wird eine Zukunft entworfen.“ (Gerd Zacher, 2005) | Essen, im Juni. – 1968, als die Evangelische Kirchgemeinde Essen-Rellinghausen bei der Berliner Orgelbau­werk­statt Prof. Karl Schuke eine „große Kammerorgel“ bestellt, gilt Ornament noch als Verbrechen. Kirchen sind „Gottesdienststätten“ und werden, wie die Orgeln, „in Dienst gestellt“. Dass man dazu nüchtern zu erscheinen hat, haben protes­tantische Orgelprospekte immer schon verinnerlicht. Auch die Schuke-Orgel im Essener Süden macht da keine Ausnahme. Umso überraschender die gesteigerte Aufmerksamkeit im 50-Jahr-Jubiläum: Festschrift, Festgottesdienst, Festkonzerte, dazu ein „Kompositionsworkshop für Kinder“. Eine Blütenlese.

Komponiert, musiziert muss sie sein, die Utopie – Juan Allende-Blin kuratiert den Essener Kirchenraum

18.01.17 (Georg Beck) -
Modulation in Echtzeit. Gestern Zentrum, heute Peripherie. Vom Elbphilharmonie-Eröffnungsrauschen nach Essen-Rellinghausen, von den Novitäten eines Wahr- und Wunderzeichens an einen Ort, der gerade nichts hermachen will; einer jener Kirchbauten wie sie einem Vorkriegs-Protestantismus gefielen. Die Exzellenz überlassen wir anderen! Und dann gab es genau hier eines der exzellentesten Konzerte im Kirchenraum, die Wir in NRW in letzter Zeit so erlebt haben.

Wenn die Zeit zum Raum werden soll

01.03.16 (Georg Beck) -
Was uns so alles gewünscht wird. Keine Zeitung kann man kaufen, keine Besorgung machen, an jeder Supermarkt-Kasse ist es unvermeidlich: „Schönen Tag noch!“ Jeder weiß, was er davon zu halten hat. Angeschaut wird man dabei ja ohnehin selten – es sei denn, man legt seine Payback-Karte vor. Belohnt mit frommen Wünschen, mit Rabattvorteilen wird der Konsum, das erklärte, das deklarierte Kundesein. So weit, so bekannt.

Die Orgelbank als Forschungsplatz zwischen allen Stühlen

04.07.14 (Georg Beck) -
Wer zur Avantgarde gehörte, hat für ihn komponiert. Für Gerd Zacher zu schreiben, bedeutete, für einen wachen Geist zu schreiben, für einen Musiker, der seinen Auftrag, sein Wirken stets anwaltschaftlich verstanden hat: als Komponist, als Publizist, vor allem aber doch als Organist, was den Glanz seines Namens begründet hat.

Forschungsplatz Orgelbank: Gerd Zacher (1929-2014)

13.06.14 (Georg Beck) -
Wer zur Avantgarde gehörte, hat für ihn komponiert. Für Gerd Zacher zu schreiben, bedeutete, für einen wachen Geist zu schreiben, für einen Musiker, der seinen Auftrag, sein Wirken stets anwaltschaftlich verstanden hat: als Komponist, als Publizist, vor allem aber doch als Organist, was den Glanz seines Namens begründet hat.

Zum Mitlesen: der Organist Gerd Zacher begleitet Luther-Choräle durch alle Strophen

09.02.12 (Georg Beck) -
Eigentlich war es ihm „peinlich“, sagt Gerd Zacher. Wenn spontaner Applaus für seine Choralbegleitung kam oder, noch so eine Anekdote aus einem langen Organistenleben, wenn die Gemeinde überraschenderweise stumm blieb, um hinterher zu bekennen: „Wir haben lieber zugehört als mitgesungen!“

Bloß ein Dokument: Gerd Zachers Sicht auf Bachs „musikalisches Opfer“

24.03.10 (Michael Kube) -
Gerd Zacher (* 1929) gilt zu Recht als Pionier avantgardistischer Orgelmusik – sowohl als Interpret wie auch als Komponist. Darüber hinaus hat er sich immer wieder literarisch betätigt – und vielfach über Werke von Bach und deren Rezeption im 20. Jahrhundert reflektiert. Alle diese Aspekte seines Wirkens fließen nun in der „Realisation“ des Musikalischen Opfers zusammen.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: