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Alle Artikel kategorisiert unter »Hank Irwin Kittel«

Wagners „Ring“ mit Tanz in Braunschweig: Steffen Schleiermachers „Siegfried – eine Bewegung“

02.11.22 (Roland H. Dippel) -
Nach Maurice Béjarts Kommentar „Ring um den Ring“ gab es lange keine Tanzversion nach Richard Wagners Bühnenfestspiel „Der Ring des Nibelungen“. Eine Sonderform bietet jetzt das Staatstheater Braunschweig. Dort verzichtet man unter dem Projekttitel „Ausweitung des Ringgebiets“ auf Wagners „Die Walküre“ und „Siegfried“. Stattdessen gibt es ab 16. März 2023 die Schauspiel-Uraufführung „Die Walküren“ von Caren Jeß, Wagners originales Schlussstück „Götterdämmerung“ folgt ab 3. Juni 2023. Das Substitut für „Siegfried“, den zweiten Tag des Bühnenfestspiels, bildet ein Beitrag des Tanztheaters unter Gregor Zöllig: „Siegfried – eine Bewegung“. Für die Komposition der Uraufführung am 29. Oktober hatte man Steffen Schleiermacher eingeladen.

Bejubelt: Peter Tschaikowskys Oper „Die Jungfrau von Orléans“ bei den Domstufenfestspiele in Erfurt

12.07.21 (Joachim Lange) -
Beim zweiten Anlauf hatten man mit dem Wetter mehr Glück in Erfurt. Am Freitag fiel die Premiere von Peter Tschaikowskys „Jungfrau von Orléans“ nämlich buchstäblich ins Wasser. Dabei hatte es das aktuelle Freiluftspektakel vor der grandiosen Kulisse aus Dom und Severikirche sogar in die ZDF-Nachrichten geschafft.

In Bonn: Familie „Karl Marx in London“ von Jonathan Dove und R. Weber uraufgeführt

12.12.18 (Joachim Lange) -
Karl Marx (1818-1883) ist eine Ikone. Für seine Anhänger. Aber auch für seine Gegner. Schon, weil der Rauschebart auf den ersten Blick wiedererkennbar ist. Zu seinem 200. Geburtstag haben die Chinesen seiner Geburtsstadt Trier ein kolossales Denkmal zukommen lassen. Mit dem die Trierer erstmal klarkommen müssen. Der „Nischel“ in Chemnitz ist schon weltberühmt. Seit kurzem (leider) als Demo-Hintergrund noch berühmter. Über die allfälligen TV-Reminiszenzen zu Marx’ 200. Geburtstag lässt sich (Mario Adorf hin oder her) trefflich streiten.

Car-Woman, könnte sie heißen… – Georges Bizets „Carmen“ auf Erfurts Domstufen, Open Air

06.08.18 (Joachim Lange) -
Unter einer blankgewienerten Adenauer Mercedes-Limousine macht er es nicht – mit einem Augenzwinkern versteht sich. Samt der Abgaswolke des Diesels auf die das Publikum von den heutigen Standards aus reagiert. Der Erfurter Generalintendant Guy Montavon lässt sich zur Eröffnung der 25. DomStufen-Festspiele, vor der ersten „Carmen“-Vorstellung nobel vorfahren. Begrüßt Thüringens Honoratioren und ihre Gäste. Und eröffnet die neue Spielzeit seines Hauses. Anfang August, als wahrscheinlich erster Intendant weit und breit.

Im Trockendock – Der „Fliegende Holländer“ geht in der Oper Erfurt in der Inszenierung von Hausherr Guy Montavon an Land

30.03.18 (Joachim Lange) -
Beim neuen „Fliegenden Holländer“ in Erfurt ist das Bühnenbild der Clou und gibt die Richtung von Guy Montavons Zugang deutlich vor. Hank Irwin Kittel hat ein Trockendock auf die Bühne gesetzt, das aber genauso gut ein imaginärer Innenraum sein könnte. Er folgt damit dem, was Harry Kupfer einst mit seiner Bayreuther Senta in die Rezeption eingeführt hat. Nämlich die ganze Geschichte als eine starke Wunschvorstellung beziehunsgsweise fixe Idee Sentas aufzufassen und sie sozusagen vor ihrem inneren Auge ablaufen zu lassen. Das geht natürlich bei der konkreten Umsetzung nicht völlig ohne gewisse Rempeleien mit dem Erzählfluss. Aber es hat einen gewissen, durchaus auch stringenten Reiz.

Der andere abgeschlagene Kopf in der Oper – Rezniceks „Holofernes“ in Bonn

31.05.16 (Peter P. Pachl) -
Nach Richard Strauss' „Salome“ wartete mit Emil Nikolaus von Rezniceks Oper „Holofernes“ eine weitere Dramenvertonung mit der Attraktion eines abgeschlagenen Kopfes auf. Wie Strauss das Drama von Oscar Wilde als Operneinakter, so hat sich Reznicek für seinen Zweiakter Hebbels erstes Drama verkürzt und musikalisch komprimiert.
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