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Alle Artikel kategorisiert unter »Jan Bosse«

Heiterer Sommernachtsspaß im Sanatorium der Liebe – Rossinis „Il viaggio a Reims“ an der Deutschen Oper Berlin

16.06.18 (Peter P. Pachl) -
War die vorangegangene Neuinszenierung an der Deutschen Oper Berlin, die in eine Weltraumstation mündende „Fledermaus“, zumindest in Fragen des Timings hoffnungslos verloren, so entschädigt die jüngste Neuinszenierung: Rossinis „Il viaggio a Reims“ schafft die Punktlandung, das Feuerwerk an Spielfreude und Sangeskunst entfachte beim Premierenpublikum einhellige Begeisterungsstürme.

La clemenza di Petrenko: Mozarts „Titus“ entfaltet an der Bayerischen Staatsoper vor allem instrumentale Finesse

11.02.14 (Juan Martin Koch) -
Das Kapitol ist abgebrannt. Noch regnet Asche auf die verkohlten Gebäudeskelette, nicht einmal das Orchester hat sich zurückgewagt. So muss Annio selbst in die Cembalotasten greifen, um den zweiten Akt in Gang zu bringen. Zu seiner Arie rückt dann wenigstens eine Kammerbesetzung an – ein intimer, stimmiger Moment in dieser Neuproduktion von Mozarts „Clemenza di Tito“ an der Bayerischen Staatsoper.

Rigoletto als goldener Lametta-Hase: Verdi-Premiere an der Deutschen Oper Berlin

22.04.13 (Peter P. Pachl) -
Das Unwetter der Gefühle, welches Verdi im Schlussakt seiner 1851 in Venedig uraufgeführten Oper „Rigoletto“ so stimmungsvoll in Partitur gesetzt hat, zog seine Kreise offenbar auch rund um die Neuinszenierung zum Verdi-Jahr an der Deutschen Oper Berlin. Zunächst hatte Teodor Ilincai die Partie des Herzogs abgesagt, wofür relativ kurzfristig der amerikanische Tenor Eric Fennell eingesprungen ist, der aber trotz locker-überzeugenden Spiels stimmlich die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllte und auch Buhrufe entgegennehmen musste. Dann blieb am Aufführungsmorgen Lucy Crowe als Gilda aufgrund einer Allergie die Stimme weg – und aus Wien wurde die russische Sopranistin Olesya Golovneva eingeflogen: ein vokaler Glücksfall, der für frenetische Beifallsstürme sorgte.
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