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Alle Artikel kategorisiert unter »Johanna Wokalek«

Entlarvtes Glamour-Glimmer-Elend – Die Zeitlosigkeit von Pina Bauschs Brecht-Weill-Abend in Wuppertal

08.03.20 (Wolf-Dieter Peter) -
Weniges ist „toter“ als museales Musiktheater. Das war an den Wiederbelebungsabenden von Felsenstein-, Wieland-Wagner- oder Karajan-Inszenierungen zu erleben. Doch die Pina-Bausch-Company beweist derzeit das Gegenteil: unter der nach langen Querelen nun etablierten Direktion von Bettina Wagner-Bergelt erwiesen sich Pinas „Macbeth“- und „Blaubart“-Adaptionen als erschreckend „heutig“. In die Standing Ovation am Schluss der Neueinstudierung des Brecht-Weill-Abends von 1976 stimmte auch unser Kritiker Wolf-Dieter Peter ein.

Pina Bauschs Shakespeare-Visionen im Wuppertaler Opernhaus

18.05.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Eine besondere Premiere: Die Shakespeare-Gesellschaft tagt und Peter Zadek hat Pina Bausch zu einem „Macbeth“-Abend ins Schauspielhaus Bochum gelockt. Doch es erklingt vieles mehr als Verdi… und erst auf der Bühne! Kein übliches Königsdrama! Unruhe, Gelächter, höhnische Zwischenrufe, hämischer Anti-Beifall, türenknallendes Saal-Verlassen … die Skandal-Premiere schlechthin – damals am 28.April 1978. Soeben: eine enthusiastisch gefeierte Neueinstudierung nach 41 Jahren! Wolf-Dieter Peter berichtet.

Ein Scheiterhaufen als Appell –Honeggers „Jeanne d’Arc au bûcher“ an der Oper Frankfurt

16.06.17 (Michael Kube) -
Der Gegensatz konnte kaum größer sein, und doch erschien er am Ende in bedeut­samer Sinnfälligkeit: auf der einen Seite als himmlisches Vorspiel Claude Debu­ssys präimpressionistisches Poème lyrique „La Damoiselle élue“ (1893), auf der anderen das in dunkle, schmutzig-drohende Bilder getränkte Oratorium „Jeanne d’Arc au bûcher“ (1935) von Arthur Honegger. Eine direkt anfassende, ja aufrüt­telnde Doppelinszenierung durch Àlex Ollé und sein spanisch-katalanisches Kollektiv „La Fura dels Baus“.
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