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Alle Artikel kategorisiert unter »Kwangchul Youn«

Bollywood und andere Missgeschicke – Saint-Saëns’ „Samson et Dalila“ an der Berliner Staatsoper

25.11.19 (Peter P. Pachl) -
Der übermächtig starke Samson, der in der Liebesvereinigung mit der gegnerischen Dalila seine Kraft verliert – ein grandioser Hollywood-Stoff! Das dachten sich wohl auch die Verantwortlichen an der Staatsoper Unter den Linden und engagierten den argentinischen Filmregisseur Damián Szifron für die Neuinszenierung der Oper von Camille Saint-Saëns. Ein Experiment, das mit realistischen Monumentalkulissen wohl die Herzen konservativer Opernbesucher erfreuen sollte, das aber nach hinten losging, trotz partiell guter Personenregie und musikalischem Glanz.

Giuseppe Verdis „Macbeth“ an der Staatsoper Berlin

02.07.18 (Peter P. Pachl) -
Die als Festspieloper initiierte Produktion von Giuseppe Verdis „Macbeth“ in der Inszenierung des Altmeisters Harry Kupfer, mit den Stars Anna Netrebko und Placido Domingo in den Hauptrollen sowie Daniel Barenboim am Pult, funktioniert in der Öffentlichkeit auch bei den Folgevorstellungen trefflich.

Komisches Geplänkel zum Tag der Deutschen Einheit

23.10.15 (Peter P. Pachl) -
Derniere: „Die Meistersinger von Nürnberg“ an der Staatsoper Berlin in der Regie von Andrea Moses.

Film- contra Bühnenhandlung – „Die Walküre“ bei den Bayreuther Festspielen

29.07.15 (Peter P. Pachl) -
Nach dem „Rheingold“, das in der Inszenierung von Frank Castorf in den Sechzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts in den USA angesiedelt ist, springt die kontinuierliche Forterzählung der Handlung in Aleksandar Denićs Bühnenraum um ein halbes Jahrhundert zurück, nach Baku und in die Zeit der Revolution. Die Spielastik der Darsteller ist gegenüber dem Vorabend bedeutend reduziert, allerdings intensiv konterkariert durch Schwarzweißfilme. Gleichwohl kommt so die Musik stärker zu ihrem Recht – und das in der Interpretation unter Kirill Petrenko erstklassig.

Collagiert mit einer Filmhandlung zur frühen Erdölgewinnung – „Die Walküre“ bei den Bayreuther Festspielen

29.07.14 (Peter P. Pachl) -
Unbeabsichtigt begann der erste Tag des Bühnenfestspiels für drei Tage und einen Vorabend mit einem Wettbewerb zwischen Natur und Kunst: lang anhaltende, stürmische Regengüsse mit Hagel machten es einigen Besuchern unmöglich, rechtzeitig um 16 Uhr im Festspielhaus zu sein, und kaum ein Besucher kam dort trockenen Fußes an. Und dann das Gewitter, Donner und Blitz der von Wagner gezeichneten, auf einander prallenden Elemente und gesellschaftlichen Umbrüche.

Annäherung von Szene und Musik – „Der fliegende Holländer“ bei den Bayreuther Festspielen

27.07.14 (Peter P. Pachl) -
Die Werkstatt-Idee der Wagner-Enkel Wieland und Wolfgang, die ein Prinzip Neu-Bayreuths nach dem Zweiten Weltkrieg bedeutete, lebt auch bei den Schwestern Eva und Katharina der Urenkel-Generation fort. Jan Philipp Gloger hat an seiner Inszenierung „Der fliegende Holländer“ deutlich weiter gearbeitet, im dritten Jahr vermag sie noch stärker zu überzeugen – und dies nunmehr auch im Zusammenspiel mit der Musik.

Verdi-Oper in einer verschachtelten Welt – Simon Boccanegra in Dresden

01.06.14 (Michael Ernst) -
Genua ist überall. Das Genua des 14. Jahrhunderts, als Simone Boccanegra zum ersten Dogen des Stadtstaats gewählt wurde, war zerrissen genug. Giuseppe Verdi sah die konfliktreiche Zeit, in der sich Plebejer und Patrizier gegenüberstanden, in seinem Jahrhundert gespiegelt. Vom mörderischen G8-Gipfel 2001 wusste er damals noch nicht. Auch nichts von Majdan, Tahrir und Taksim. Parallelen sind dennoch evident in der Dresdner Neuinszenierung von „Simon Boccanegra“.
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