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Ein starkes Stück Musiktheater – Giselher Klebes „Der jüngste Tag“ in Detmold

Als deutscher Komponist des 20. Jahrhunderts hat sich Giselher Klebe schon als junger Mann durchaus einen Namen gemacht, erhielt er doch etliche renommierte Preise und war gleich zwei Mal als Stipendiat in der Villa Massimo. 1957 begann er seine Lehrtätigkeit an der damaligen „Nordwestdeutschen Musikakademie“ in Detmold, an der er mehr als 30 Jahre lang wirkte und auch nach seiner Emeritierung als Professor im Jahr 1990 weiterhin etliche Schüler*innen unterrichtete. Die Detmolder Hochschule nicht weniger als das Landestheater Detmold widmen sich immer wieder Klebes Oeuvre. So geriet etwa die Uraufführung der letzten von Klebe vollendeten Oper „Chlestakows Wiederkehr“ (nach Nicolai Gogols Roman „Der Revisor“) im Jahr 2008 zu einem großen Erfolg. Jetzt brachte Regisseur Jan Eßinger die 1980 entstandene Oper „Der jüngste Tag“ heraus.

Blick in die Grabkammer einer Lebendigen – Opern-Uraufführung von Alexander Munos „Sogno d’un mattino di primavera“ in Detmold

Giselher Klebe, der 2009 gestorbene Komponist, hat viele Jahre in Detmold gelebt und an der dortigen Hochschule für Musik gelehrt. An ihn erinnert seit 2012 der Giselher-Klebe-Kompositionswettbewerb, alle zwei Jahre ausgelobt von der Musikhochschule und dem Landestheater Detmold. In 2014 war es Alexander Muno, Jahrgang 1979, der den Wettbewerb gewann – mit seiner Oper „Sogno d’un mattino di primavera“. Jetzt war deren Uraufführung am Landestheater der beschaulichen Kleinstadt in Ostwestfalen zu erleben.
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