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Alle Artikel kategorisiert unter »Christoph Schulte im Walde«

Drei Hundertjährige in Münster: Sinfonieorchester, Westfälische Schule für Musik und Musikhochschule feiern Geburtstag

Hundert Jahre und kein bisschen leise – Münster macht Musik und feiert schon seit Jahresbeginn 2019 gleich drei Jubilare, die das musikalische Leben der Domstadt wesentlich geprägt haben und mit Sicherheit auch in Zukunft prägen werden. Das Sinfonieorchester Münster, die Westfälische Schule für Musik und die Musikhochschule innerhalb der Universität Münster – alle drei Institutionen wurden 1919 gegründet und haben seitdem ihre je eigene wechselvolle Geschichte erlebt.

Im Express-Zug dem Untergang entgegen – „Rheingold“ am Musiktheater im Revier

Christoph Schulte im Walde hat für uns die Premiere von Richard Wagners „Rheingold“ am MiR in Gelsenkirchen besucht. Er erlebt ein hervorragendes Musikerinnenensemble aus dem dann noch Cornel Frey in der Rolle des Loge herauszustechen vermag. Die Inszenierung von Martin Schulz funktioniert, aber hat interpretatorisch „nichts Neues“ zu sagen, meint unser Kritiker.

Heftig gefeiert – Aribert Reimanns „Medea“ am Aalto-Theater Essen

Unser Autor Christoph Schulte im Walde kommt begeistert vom Besuch von Aribert Reimanns Oper „Medea“ am Aalto-Theater Essen zurück. Da schien alles gut ineinander gegriffen zu haben. Herausragend: Claudia Barainsky in der Rolle der Medea. Kay Links Essener Inszenierung werde bleibende Aufmerksamkeit auf sich ziehen, meint unser Autor.

Detailliert und subtil: Ariane und Blaubart von Paul Dukas am Theater Bielefeld

Paul Dukas – das ist der Komponist des „Zauberlehrlings“. Kein anderes Werk aus der Feder des 1935 in Paris gestorbenen Meisters hat es zu vergleichbarer und anhaltender Popularität gebracht wie die furiose Vertonung der Goethe-Ballade. Das mag vor allem daran liegen, dass der Umfang von Dukas‘ Oeuvre schmal ist – Folge der äußerst selbstkritischen Haltung des Komponisten seinen eigenen Arbeiten gegenüber. Viele von ihnen vernichtete er selbst, darunter zwei Opern. In seinen Augen und Ohren Bestand hatte offenbar nur „Ariane et Barbe-Bleu“, die „Conte en trois actes“, uraufgeführt 1907, ist in den letzten Jahren und Jahrzehnten eher selten auf den Spielplänen der Opernhäuser zu finden. Jetzt bringt das Theater Bielefeld die Geschichte von Ariane und Blaubart auf die Bühne.

Viel Psychologie – „Dead Man Walking“ von Jake Heggie am Theater Bielefeld

Es ist die wahre Begebenheit im Leben der amerikanischen Ordensschwester Helen Prejean, die mehr zufällig in Kontakt kam mit dem zum Tod verurteilten Vergewaltiger und Mörder Joseph De Rocher. Ihre Erfahrungen während der jahrelangen Begegnung mit ihm schrieb Helen Prejean (Jahrgang 1939) in einem Buch auf, aus dem Regisseur Tim Robbins 1995 einen Film machte (mit Susan Sarandon in der Rolle der Schwester, die dafür einen Oscar bekam). Wenige Jahre später entstand aus dem Stoff die Oper „Dead Man Walking“ von Jake Heggie, uraufgeführt im Oktober 2000 an der San Francisco Opera.

„Götterdämmerung“ in Zeiten des Wassermangels – Hilsdorf inszeniert in Düsseldorf

Er hatte seinen Hut selbst in den Ring geworfen: als Dietrich W. Hilsdorf für die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf „Die lustigen Weiber von Windsor“ inszenierte, erfuhr er im Gespräch mit dem Intendanten Christoph Meyer von dessen Plan, Richard Wagners „Ring“-Tetralogie aufzuführen. Hilsdorf bot sich als Regisseur an – und bekam den Zuschlag. Es ist das erste Mal, dass der Regie-Altmeister ganz allein einen „Ring“ in Szene setzt. Mit der „Götterdämmerung“ kam das Projekt nun zum Abschluss.

Ohne Dogmatismus und Scheuklappen – KlangZeit 2018 in Münster

Es ist die Mischung aus Beharrlichkeit, Mut, Fantasie und Risikobereitschaft, die man den Protagonisten der „Gesellschaft für Neue Musik Münster“ (GNM Münster) bescheinigen muss. Eine Handvoll Leute initiierte vor 18 Jahren ein erstes großes Festival für zeitgenössische Musik in der Westfalenmetropole – die „KlangZeit 2000“. Das Projekt glückte und kam gut an. Zwei Jahre später folgte das nächste Festival – und so weiter… Trotzdem wird damals niemand damit gerechnet haben, dass dieser ambitionierte Konzertzyklus der GNM Münster Kontinuität entwickeln würde. Hat er aber! Und so gab es jetzt von Ende Mai bis Mitte Juni die jüngste Ausgabe, die zehnte „KlangZeit 2018“. Ein kleines Jubiläum also. Und auch das kam gut an.

Masetto droht mit dem Sparschäler – „Don Giovanni“ am Theater Münster

Erst stirbt der Komtur, am Ende Don Giovanni – und zurück bleiben ein paar verwundete Seelen. Ist Mozarts „Don Giovanni“ ein heiteres Stück? Regisseur Christian von Götz meint: ja. Und inszeniert in Münster ein lebhaftes und buntes Treiben.

Sidney Corbetts „San Paolo“ am Theater Osnabrück uraufgeführt

Sidney Corbett, der 1960 in Chicago geborene Komponist, ist in Osnabrück kein Unbekannter: 2013 war das Theater der Domstadt Ort der Aufführung von Corbetts Oper „Das große Heft“ – jetzt folgte eine zweite Uraufführung einer weiteren Osnabrücker Auftragsarbeit: „San Paolo“. Im Mittelpunkt: die historische Figur des Apostels Paulus.

Ohne Gespür: Dominique Horwitz vergeigt Dimitri Schostakowitschs „Moskau, Tscherjomuschki“ am MIR Gelsenkirchen

Das Problem ist seit etlichen Jahren hinlänglich bekannt: Wohnraum in Deutschland ist knapp! Knapp für junge Paare, die händeringend nach ihren ersten eigenen vier Wänden suchen, knapp für Menschen mit geringem Einkommen, für Geflüchtete, für Rentner, deren Monatsbudget mehr als prekär ausfällt. Also müssen bezahlbare „Hütten“ her! Im Jahr 2017 fehlten – je nachdem, welche Studie man heranzieht – bis zu 1,2 Millionen Wohnungen!
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