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Alle Artikel kategorisiert unter »Lotte Thaler«

Zwei, die für kulturpolitisches und künstlerisches Engagement stehen

28.10.21 (nmz-red) -
Da die Donaueschinger Musiktage 2020 pandemiebedingt abgesagt worden waren, konnte die FEM-Ehrennadel der Fachgruppe Ernste Musik im Deutschen Komponistenverband (DKV) nicht wie geplant dort vergeben werden. So hat der DKV in diesem Jahr gleich zwei Persönlichkeiten geehrt, die sich vorbildlich um die Sache der zeitgenössischen Musik verdient gemacht haben: die langjährige SWR-Musikredakteurin, Produzentin, Lektorin, Kuratorin, promovierte Musikwissenschaftlerin und Autorin Lotte Thaler (2020) und den Dirigenten Lothar Zagrosek (2021).

Personalia 2020/10

30.09.20 (nmz) -
Die Fachgruppe E-Musik im Komponistenverband zeichnet Lotte Thaler mit ihrer Ehrennadel aus +++ Gold für Hermann Rauhe +++ Aus dem Komponistenverband

Auszeichnung für Lotte Thaler durch die Fachgruppe E-Musik im Deutschen Komponistenverband

09.09.20 (PM - DKV) -
Lotte Thaler (*1953), langjährige SWR-Musikredakteurin, Produzentin, Lektorin, Kuratorin, promovierte Musikwissenschaftlerin und Autorin, wird in diesem Jahr mit der FEM-Nadel ausgezeichnet. Diese Ehrennadel für besondere Verdienste um die zeitgenössische Musik, verleiht die Fachgruppe E-Musik (FEM) des Deutschen Komponistenverbandes e.V. einmal im Jahr.

Kultur ist Verpflichtung

27.08.20 (Johannes Adam) -
Die Musiktage Badenweiler sind in Gefahr, eine Tradition steht auf dem Spiel. Jene hochkarätige Konzertreihe mit (mindestens) nationaler Reputation. Jetzt hat Intendantin Lotte Thaler das Handtuch geworfen. Wie geht es weiter? „Alles fließt“ – das behauptete ein kluger Kopf der griechischen Antike. Im Kurort Badenweiler im Markgräflerland ist derzeit zumindest vieles im Fluss.

Zartes Spinnennetz aus Tonfäden

30.11.19 (Eleonore Büning) -
Der Phantomschmerz bleibt. Da führt kein Weg vorbei, jeder muss, vor und nach dem Konzert, unvermeidlich den Platz mit dem Römerbad Hotel überqueren, das fest in Spekulantenhand und seit nunmehr drei Jahren gänzlich stillgelegt ist. Immer noch eine Gründerzeit-Schönheit, trotz der toten Fenster. Nur im Küchentrakt glimmt Notlicht. Über drei Jahrzehnte hinweg hatte der Hotelier Klaus Lauer hier seine „Römerbad-Musiktage“ kuratiert, hatte Komponisten, Interpreten, Schriftsteller und Künstler aller Sorten um sich versammelt, mitsamt den Hotelgästen bewirtet und ins Gespräch gebracht, schließlich dergestalt einen exklusiven Treffpunkt für die Gegenwartsmusik geschaffen.

Sechzehn mal Beethoven zum Abschied

14.12.17 (Eleonore Büning) -
Furchtbar und schön, wie La Dame Blanche aus dem Schundroman, so ragt im Schatten der Burgruine von Badenweiler das stillgelegte Grandhotel Römerbad. Denkmalgeschützt, heruntergewirtschaftet. Eine Legende. Ein historischer Ort. Memento mori! Einst, seit den Siebzigern, war dieses Haus ein Treffpunkt der musikalischen Moderne gewesen. Würde sich doch heute ein orientalischer Prinz finden oder sonst ein reicher Liebhaber, der es wieder wachküsst und neu belebt, auch den oktogonalen Hofsaal restauriert und mit Kunst und Konzerten füllt, ohne dabei auf schnelle Rendite zu schielen! Wie oft ist dieser Wunsch schon so oder ähnlich gedacht worden? Schließlich: Jeder, der ins nüchtern betongegossene Kurhaus nebenan pilgert, um sich die Konzerte der Badenweiler Musiktage anzuhören, muss an diesem Geisterhaus vorbei.
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