Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Lucia Ronchetti«

Männerphantasien – aus weiblicher Klangsicht: Warten auf Salome als „Last Desire“ von Lucia Ronchetti an der Berliner Staatsoper

06.10.11 (Peter P .Pachl) -
Sieben Szenen aus dem englischen Original von Oscar Wildes „Salome“ hat die Librettistin Tina Hartmann als „Tragedy in One Act“ für die Komponistin Lucia Ronchetti eingerichtet, die es in einer eigenwilligen Mischung zwischen dem Stil ihres Lehrers Salvatore Sciarrino und Michael Nyman pendelnd, aber auch mit Quasi-Zitaten von Rossini, Purcell und Schumann vertont hat. Die im Dezember 2004 in Stuttgart uraufgeführte Kammeroper für vier männliche Solisten, einen Bratschisten und Live-Elektronik wurde nun in der Werkstatt der Berliner Staatsoper im Schillertheater erstmals nachgespielt.

Zwischen Wellen, Weltraum und Wüstenlandschaften

05.05.10 (Albrecht Dümling) -
„Wir können ohne Utopie nicht leben“, erklärte im Jahre 2000 bei der Verleihung des Ernst-Bloch-Preises der Historiker Eric Hobsbawm, der das 20. Jahrhundert als Zeitalter der Katastrophen beschrieben hatte. Nach dem Zusammenbruch des realen Sozialismus ist in der gegenwärtigen Krise des Kapitalismus allerdings Pragmatismus gefragt. Visionen haben es schwer. Wieweit sie in der Kunst noch weiterexistieren fragte die diesjährige MaerzMusik, das Festival für aktuelle Musik Berlin, unter dem dialektischen Motto „Utopie [verloren]“. Matthias Osterwold, der künstlerische Leiter, hatte dazu Kompositionen und Produktionen ausgewählt, in welchen politische, technische, spielpraktische und rein musikalische Momente des Utopischen anklingen. Ein lesenswertes Programmheft beleuchtete die ästhetischen und philosophischen Hintergründe.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: