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Alle Artikel kategorisiert unter »Lucia Ronchetti«

Fiktionale Wirklichkeiten

14.11.18 (Dirk Wieschollek) -
Peter Ruzicka, Malin Bang, Lucia Ronchetti, Christian Dierstein, Wolfgang Mitterer, Minguet Quartett.

Spaziergang durch die Musikgeschichte – „Rivale“ von Lucia Ronchetti an der Staatsoper Berlin

15.10.17 (Peter P. Pachl) -
Vor einer spannenden, kompositorisch und szenisch gelungenen Uraufführungsproduktion von Lucia Ronchettis Kammeroper für Frauenstimme, Solo-Viola, Blechbläserensemble und metallisches Schlagwerkensemble mit dem Titel „Rivale“, gibt es in der neuen Werkstattbühne der Staatsoper Unter den Linden ein wenig publikumsfreundliches Präludium.

Stuhl-Gänge mit Lucia Ronchetti – Uraufführung von Achim Freyers „Abschlussball

16.09.16 (Peter P. Pachl) -
„Noch 304 Tage“ verkündet das Monatsplakat des Berliner Ensembles im Verweis auf „die letzte Spielzeit von Claus Peymann & Co“. Die begann mit einer Uraufführung aus der Feder jenes Künstlers, der an diesem Haus zahlreiche ungewöhnliche Ausstattungen geschaffen und mit einer Reihe eigener Inszenierungen für Diskussionsstoff gesorgt hatte. Der von Achim Freyer selbst verfasste „Abschlussball“ schafft Assoziationen zu einem langjährigen Kultstück im Schauspiel Weimar, welches das Ende der DDR überdauert hatte und den Alltag in einem Ballsaal zum Thema hatte, im Kreisen der tanzenden – oder wie Freyer es nennt „feiernden“ – Darstellerinnen an Pina Bauschs Tanztheater.

Amnesie mit Methode – Uraufführung von Lucia Ronchettis Oper „Esame di mezzanotte“ in Mannheim

03.06.15 (Frieder Reininghaus) -
Dass bei einer Prüfung den Delinquenten das Gedächtnis im Stich lässt, ihm ein „Gedankenschlag“ Angstschweiß ins Genick oder rote Flecken an den Hals treibt, gehört zu den häufigen Nebenerscheinungen der gebräuchlichen Evaluierungssysteme. Versagensängste sind freilich nicht erst treue Begleiterinnen der aktuell gesteigerten „Aufmerksamkeitskultur“, bei der sich fortdauernd Leute öffentlich produzieren, die hierfür nicht unbedingt prädestiniert sind. Sie waren dies bereits in der traditionellen autoritativ strukturierten Gesellschaft. Auch diese erwählte schon vorsätzlich und fortgesetzt überforderte Menschen.

Eine Metastasio-Reflexion feinerer Art – Die Uraufführung von Lucia Ronchettis „Mise en Abyme/Widerspiegelung“ an der Semperoper

24.02.15 (Frieder Reininghaus) -
Gedanken über die Aufführungspolitik an der Semperoper Dresden hat sich Frieder Reininghaus anlässlich einer Musiktheater-Uraufführung von Lucia Ronchetti im Hinterhaus des Glanzbaus gemacht. Er empfiehlt eine Änderung der Programmpolitik: Die Stücke in der „Semper2“ hätten es verdient.

Uraufführung für ein Intermezzo an der Semperoper

19.02.15 (dpa) -
Dresden - Die Semperoper hat in den vergangenen Jahren mehrere Kompositionsaufträge für die in der Barockzeit beliebte Form der Intermezzi erteilt. Ein Stück aus dieser Gattung stellt die Italienerin Lucia Ronchetti an diesem Sonntag in Uraufführung vor. Bei «Mise en abyme» verknüpft sie erneut Barock und Moderne in einer Kammeroper, teilte die Oper am Donnerstag mit.

Staatsoper: Festival mit zeitgenössischem Musiktheater

13.06.14 (dpa) -
Zwei Wochen lang öffnet sich Berlins Staatsoper dem zeitgenössischen Musiktheater. Von diesem Samstag an präsentiert die Staatsoper im Schiller Theater bis 1. Juli Werke von einigen der wichtigsten zeitgenössischen Komponisten, darunter Salvatore Sciarrino, Lucia Ronchetti und Morton Feldman. Das Festival «Infektion!» sei in dieser Art für Deutschland einzigartig und habe sich im vierten Jahr fest im Kulturleben der Stadt etabliert, teilte die Staatsoper am Donnerstag mit.

Glissandi und Schlafgeräusche in gleißender Dunkelheit – „Lezioni di tenebra“ von Lucia Ronchetti an der Berliner Staatsoper

31.01.14 (Peter P. Pachl) -
Der Staatsoper Berlin gelingen in ihrer zeitgenössischen Reihe in der Werkstatt des Schillertheaters die weitaus spannenderen Abende als auf der großen Bühne, so auch mit Lucia Ronchettis Oper „Lezioni di tenebra“, die vor knapp einem Jahr im Konzerthaus Berlin ihre Uraufführung erlebt hatte. Wer nur eine weitere Spielfassung einer Barock-Oper erwartet hatte, wurde vielfältig positiv überrascht: ein organisch stimmiges, eindrückliches Klangerlebnis, das ins Ohr geht und das in einer auch szenisch faszinierenden, stimmigen Umsetzung im Gedächtnis bleibt – ein großer Abend.

Inniges Mit- und Gegeneinander: Die Semperoper kombiniert ein spätbarockes Intermezzo von Domenico Sarro mit einer neuen Kammeropernszene von Lucia Ronchetti

18.12.12 (Frieder Reininghaus) -
Die Sächsische Staatsoper Dresden mitsamt der altehrwürdigen Staatskapelle prägte sich der überregionalen Öffentlichkeit in den letzten Jahren weniger wegen ihres Engagements fürs musikalisch Neue ein, mehr durch das Glück und Unglück mit ihren Chefdirigenten. Man erinnert sich vielleicht an die kurze Mesalliance mit Fabio Luisi und das neue Glück mit dem von München nach Sachsen ausgewichenen Christian Thielemann, von dem angesichts der Sprunghaftigkeit dieses Kapellmeisters nicht absehbar ist, wie lange es andauert.

Uraufführungen 2012/07

02.07.12 (Rainer Nonnenmann) -
„Frei ist die Tonkunst geboren und frei zu werden ihre Bestimmung […] und ihre Empfindung trifft die menschliche Brust mit jener Intensität, die vom ,Begriffe‘ unabhängig ist.“ In seinem visionären „Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst“ (1916) rechnete Ferruccio Busoni mit dem die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts prägenden Parteienstreit zwischen Vertretern der „absoluten Musik“ und der „Programmmusik“ ab. Denn Musik wird durch reinen Formalismus ebenso geknebelt wie durch außermusikalische Programmatik. Dagegen spiegelt Musik „als vollständigster Naturwiderschein“ immer schon Geist, Empfinden und inneren Wiederklang äußerer Ereignisse. Insofern ist dieses „schwebende Kind“ stets zugleich in und außerhalb der Wirklichkeit in Interaktion mit realen Gegebenheiten und anderen Künsten. Auf Dichtung, Malerei, Theater, Religion, Philosophie oder die Musik anderer beziehen sich auch etliche Uraufführungen während der Sommermonate.
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