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Alle Artikel kategorisiert unter »Palestrina«

Totenklage und Auferstehungsgesang: CD-Tipps zur Karwoche mit Palestrina, Keiser, Caldara und Isaac

30.03.15 (Mátyás Kiss) -
Wir sprechen heute noch umgangssprachlich von „Jeremiaden“: Die im Alten Testament enthaltenen Klagelieder des Propheten Jeremias, welche in 3 x 3 = 9 Textblöcke aufgeteilt (die 9 galt als die heiligste Zahl) zu Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag liturgische Verwendung finden, haben ungezählte Komponisten zu eigenen Versionen inspiriert.

Intertextueller Bezug zu Schreker und Korngold: Pfitzners „Palestrina“ am Opernhaus Zürich

12.12.11 (Peter P. Pachl) -
Regisseur Jens Daniel Herzog hatte mit seinem Ausstatter Mathis Neidhardt und mit Ingo Metzmacher als Dirigent, am Zürcher Opernhaus vor gut einem Jahr eine ungewöhnliche Sicht auf Franz Schrekers „Der ferne Klang“ geschaffen, die Handlung beginnend mit dem greisenhaften, aus dem Fenster sehenden Komponisten Fritz in einem leeren Raum. Derselbe Komponist – der identische Darsteller im identischen Outfit und in einem ähnlichen, um einen Flügel ergänzten Raum – ist nun auch der Protagonist von Hans Pfitzners Künstlerdrama „Palestrina“, in einer in einem Sechzigerjahre-Ambiente angesiedelten heutigen Sicht auf ein Künstlerschicksal.

Zwischen Schwarzweiß und greller Farbigkeit – Pfitzners „Palestrina“ in Hamburg

14.06.11 (Peter P. Pachl) -
Nach Frankfurt und München und vor Zürich (im Dezember dieses Jahres) steht Hans Pfitzners vierte Oper „Palestrina“ nun auch in Hamburg auf dem Programm. Dort dauert der schon bei der Hochschul-Produktion des „Christelflein“ aufgeflammte, heftige Gegenwind gegen den Komponisten an. Aufgrund von dessen nationaler und antisemitischer Haltung wurde soeben die Umbenennung der Hamburger Pfitzner-Straße vorgenommen.

Harry Kupfer inszeniert Hans Pfitzners „Palestrina“ als Stalinistisches Gleichnis

08.06.09 (Peter P. Pachl) -
Im Jahr des 140. Geburtstages von Hans Pfitzner brachte nach der Bayerischen Staatsoper nun auch die Oper Frankfurt dessen dreiaktige musikalische Legende „Palestrina“ heraus. In der 1917 in München uraufgeführten Oper geht es um den Inspirationsakt des Künstlers: Die Erscheinung seiner Vorgänger und der in den Tod vorangegangenen Gattin, sowie zahlloser Engel lösen den Schöpfungsvorgang aus; mit seiner Komposition der Missa Papae Marcelli wendet Palestrina den drohenden Beschluss des Tridentiner Konzils, die Mehrstimmigkeit in der Messe zu verbieten.

Politische Bekenntnisse eines Unpolitischen – Pfitzners „Palestrina“ in München

20.01.09 (Christian Kröber) -
Auf den Menschen Hans Pfitzner und seine kruden politischen Äußerungen angesprochen, erwiderte Simone Young, die Dirigentin des Münchner Palestrina vielsagend: „Sagen wir es mal so: Seine Musik ist deutlich besser als seine schriftlichen Werke.“ Dies und die Tatsache, dass die „Musikalische Legende“ Palestrina im Juni des Jahres 1917 im Münchner Prinzregententheater ihre Uraufführung erlebte, sichert dem Stück eine ganz besondere Aufmerksamkeit in der Bayerischen Landesmetropole.
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