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Alle Artikel kategorisiert unter »Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck«

Der Mensch, ein Spiel des Bösen – Verdis „Otello“ in Lübeck

04.06.18 (Arndt Voß) -
Am Theater Lübeck empfiehlt sich ein sehr gradliniger, zugleich plausibler „Otello“, der wohl gerade deshalb mit großem Beifall aufgenommen wurde, weil er keine unnötigen Versatzstücke benötigte. Redlich besann man sich auf das Gegebene, auf Shakespeares großartige Charakterisierungskunst, auf Boitos Geschick, opernwirksame Szenen zu schaffen, und auf den genialen Verdi, der dafür mitreißende Musik fand. Ungewohnt ist solch ein Herausarbeiten dessen geworden, was im Werk steckt und nicht im Kopf eines Regisseurs.

Vom Zauber der Liebe und der Schönheit – Sciarrinos „Luci mie traditrici“ in Lübeck

19.03.18 (Arndt Voß) -
Eine Oper im herkömmlichen Sinn ist Salvatore Sciarrinos „Luci mie traditrici“ nicht, obwohl so bezeichnet. Das macht Opernregisseurin Sandra Leupold auch unmissverständlich in der Art deutlich, wie sie am Theater Lübeck das Werk inszenierte (Premiere: 16. März 2018). Dort hatte sie bereits 2013 mit dem „Don Carlo“ den renommierten Faust-Preis gewonnen und 2016 „Così fan tutte“ erarbeitet. Nun folgte die kaum 20 Jahre alte Komposition in dem Theater, in dem seit langem das Experiment „ausgespart“ blieb, im zweifachen Sinne des Wortes. Umso größer ist das Verdienst, das Ungewöhnliche zu wagen.

Lübecker MuK-Foyer als Ausweichspielstätte erfolgreich

05.08.16 (dpa) -
Lübeck - Das Foyer der Musik- und Kongresshalle (MuK), die sogenannte Rotunde, hat sich als Ausweichspielstätte während der Sanierung des Konzertsaales bewährt. Die Hansestadt Lübeck profitiere derzeit davon, dass die MuK dank ihrer vorausschauenden Konzeption von Anfang an über zwei Veranstaltungsbereiche verfüge, sagte Kultursenatorin Kathrin Weiher (parteilos) am Freitag.

Im Labyrinth der Sünde –Dmitri Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“ in Lübeck

06.03.16 (Joachim Lange) -
Es gibt nur wenige Opern des zwanzigsten Jahrhunderts, bei denen die Aufführungsgeschichte den Plot und die Musik an Spannung und Potenzial für die Zeitdiagnose so übertrifft, wie es bei Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“ der Fall ist.
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