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Alle Artikel kategorisiert unter »Silke Leopold«

Aus der Perspektive des Vaters

18.11.19 (Juan Martin Koch) -
„Fort mit Dir nach Paris!“ Dieses berühmte Zitat stammt aus einem der Briefe Leopold Mozarts, die er im Februar 1778 an seinen zusammen mit dessen Mutter in Mannheim weilenden Sohn Wolfgang schrieb. Der Briefwechsel aus dieser Zeit markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der Vater-Sohn-Beziehung und so bildet er auch einen Schwerpunkt in einem Kapitel, das Silke Leopold in ihrer bei Bärenreiter/Metzler vorgelegten Biografie (anlässlich der 300. Wiederkehr von Leopold Mozarts Geburtstag am 14. November 1719) mit „Der Ratgeber“ überschrieben hat.

Hörlust im Monteverdi-Land

17.05.17 (Christoph Vratz) -
Er hat die Musikgeschichte auf den Kopf gestellt. Aber ein eigentlicher Revolutionär war er nicht. Er stülpte nicht alles Alte um, sondern rückte seine Idee von Musik gleichberechtigt neben das, was es zur damaligen Zeit alles gab. Doch egal, ob Aufrührer oder sanfter Erneuerer: Claudio Monteverdis stilis­tische Neuerungen haben dazu geführt, dass er als Ahnvater gilt, als Erfinder der Oper und als harmonisch kühner Kopf, der, überspitzt gesagt, sogar als Vorläufer der Atonalen gelten darf. Er hat die Regeln des Tonsatzes ignoriert, um die Aussagen seiner Bühnen-Figuren authentisch und unverfälscht erscheinen zu lassen.

Was Sie schon immer über Mozart wissen wollten

01.07.06 (Juan Martin Koch) -
Die großen Komponisten-Jubiläen lösen die immer gleichen Rituale aus. Auf der einen Seite die mediale Überpräsenz, auf der anderen das zur Routine verkommene Lamento darüber; hier eine auf den Punkt genau arbeitende Marketing-Maschinerie, dort eine vermeintlich gedenk-resistente Schar von Skeptikern, die vorgibt, den Jubilar am liebsten ein Jahr lang gar nicht hören zu wollen. Wenn dann auch noch der „Mozart-Effekt“ hinzu kommt, hilft alles Lamentieren nichts: Man muss da durch. Eine erfreuliche Ausbeute auf dem Buchsektor mag dabei helfen, das Jahr auch ganz gut Mozart lesend statt hörend zu verbringen.
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