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Alle Artikel kategorisiert unter »Theater Dessau«

„Die Sache Makropulos“ in Dessau: Triumph für Iordanka Derilova

04.02.20 (Roland H. Dippel) -
Es besagt viel über gegenseitiges Vertrauen, wenn sich ein Haus mit Gastspielbetrieb wie das Theater Schweinfurt aus dem Angebot eines langjährigen Partners, des Anhaltischen Theaters Dessau, gezielt Leoš Janáčeks intensive, aber vom breiten Publikum ungeliebte Oper „Die Sache Makropulos“ heraussucht: Dieses Vertrauen in Qualität, Leistung, Überzeugungskraft und Publikumsbindung ist vollauf berechtigt. Die zweite Vorstellung der Neuproduktion im sträflich leeren Dessauer Theater am Friedensplatz wurde zu einem Triumph des Ensembles des Anhaltischen Theaters und vor allem der Sopranistin Iordanka Derilova.

Leicht, ironisch, witzig – Das Anhaltische Theater Dessau vollendet seinen Nibelungen Ring mit einem bejubelten „Rheingold“

01.02.15 (Joachim Lange) -
Der regieführende Noch-Intendant André Bücker und der ebenfalls Dessau verlassende GMD Antony Hermus haben es hinbekommen: Sie haben das Kunststück fertig gebracht und ihren Nibelungen Ring vollendet. Gegen alle widrigen, vor allem politischen Rahmenbedingungen. Selbst der Untertitel „in der bauhausstadt“ ist mehr als nur ein Marketing-Gag. Über weite Strecken wird dieser Bezug zu einer ästhetischen Inspiration, um das Wagnersche Monstrum neu zu befragen. Möglicherweise ist es für das Anhaltische Theater der letzte gelungene Beweis für die mobilisierende Kraft, die ein gemeinsamer Wille zur Kunst auch in Sachsen-Anhalt freizusetzen vermag.

Ohne Verlegenheiten – Bizets Carmen am Anhaltischen Theater in Dessau in der Inszenierung von Jana Eimer

10.11.14 (Joachim Lange) -
Eigentlich ist Bizets „Carmen“ ein Selbstläufer. Man kann bei der Geschichte von der leidenschaftlichen Frau, deren Credo es ist, vor allem frei zu sein, eigentlich nicht allzu viel falsch machen. Man kann aber einiges besonders gut und richtig machen. So wie Jana Eimer jetzt in Dessau.

(K)ein Würfel zum Einschlafen – Richard Wagners „Walküre“ in Dessau

28.09.14 (Joachim Lange) -
Der erste Akt der „Walküre“ ist bei den Fans populär und spielt sich eigentlich von selbst. Zwischen den Sturmböen des Vorspiels und Siegmunds „Wes Herd dies auch sei“, bis hin zum inzestuösen „So blühe denn Wälsungenblut“ der Wotanssprößlinge Siegmund und Sieglinde fühlt sich noch jeder Wagnerfan wohl. Wenn es gut geht, auf der Stuhlkante. In Dessau war das nicht ganz so.
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