11 Fragen an Gregor Hübner


(nmz) -
Gregor Hübner wurde 1967 in Stuttgart geboren. Von 1985 bis 2012 war er fester Bestandteil der Gruppe Tango Five. Von 1995 bis 1999 war Gregor Hübner Mitglied im Kammerorchester des Metropolitan Museums New York, den „Philharmonia Virtuosi“. Seit 1996 ist er ständiger Partner des Pianisten Richie Beirach. Der Geiger und Professor für Jazzkomposition an der Musikhochschule München ist mit seinen Ensembles El Violin Latino, dem Sirius String Quartett und dem NY-NRG Quartett fester Bestandteil der New Yorker Musikszene. Diesen Februar erscheint die dritte CD der El Violin Latino-Serie. Hohe Klickzahlen auf Youtube erreichte bereits vor dem Release sein Stück “Los Soñadores/Dreamers”. Bei dem Titelsong der CD handelt es sich um ein Bekenntnis zu den Kindern von Immigranten in den USA ohne Ausweispapiere.
Ein Artikel von Gregor Hübner

Welche Musik macht Sie stark?
Das ändert sich täglich, aber heute Ornette Coleman, Ahmad Jamal, Meschugge, Schostakowitsch und die Große Fuge von Beethoven.

Bei welcher Musik werden Sie schwach?
Schuberts „Tod und das Mädchen“ und wenn ich Roby Lakatosh spielen höre.

Bei welcher Musik stellen Sie sofort das Radio ab?
Bei Musik, wo ich den Computer denken höre.

Mit welcher Melodie sollte Ihr Handy klingeln?
Mein Handy sollte gar nicht klingeln.

Wenn Sie „König von Deutschland“ wären, was würden Sie als Erstes tun?
Musik und Kunst wieder in den Schulen obligatorisch etablieren und quotenfreies Radio einführen.

Wie hieß Ihre erste Schallplatte?
Weiß ich nicht mehr, aber es war Duke Ellington.

Welches Talent würde man Ihnen nicht zutrauen?
Tai Chi und Tauchen.

Auf wen oder was können Sie am ehesten verzichten?
Intoleranz, Fanatismus und schlechte Stimmung.

Welches Musikstück erinnert Sie an das erste Rendezvous oder an den ersten Kuss?
Johannes Heesters: Ein Glück, dass man sich so verlieben kann.

Woran starb Mozart?
Am selben wie Charlie Parker, am innere Drang, den Überfluss der Ideen umzusetzen.

Welche Musik soll zu Ihrer Beerdigung erklingen?
Die, die meine Freunde und Kollegen für mich spielen wollen.

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