Das neue Präsidium des DTKV


(nmz) -

1. Vizepräsident: Hans-Peter-Stenzl
„Der elementare Wert von Musik, Musikunterricht und musikalischen Aktivitäten für unsere Gesellschaft wird seit Corona so klar und von so vielen gesehen wie vielleicht noch nie zuvor. Ich bin mir sicher, dass der Bedarf an den Qualifikationen, Kenntnissen und Fertigkeiten, die unsere Mitglieder anzubieten haben, auch in Zukunft nicht kleiner sein wird als zuvor. Diesen Weg in eine neue, kunstbezogene Zukunft möchte ich als Chance mitgehen und mitgestalten, in enger Verknüpfung meiner Tätigkeiten als Künstler, Hochschullehrer und eben im Tonkünstlerverband.“

Hans-Peter Stenzl studierte in Stuttgart, Frankfurt und London. Nach Preisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben (u.a. ARD 1986) konzertierte er weltweit im Klavierduo mit seinem Bruder Volker. Er spielte vielbeachtete CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen ein. 1990-1994 war er Juniorprofessur an der Guildhall School of Music and Drama London, und ist heute Professor in Stuttgart (solo und Duo) und Rostock (zusammen mit Volker Stenzl erster Lehrstuhl für Klavierduo. Hans-Peter Stenzl ist Juror bei renommierten Wettbewerben (u.a. ARD, DMW), und seit 20 Jahren Vorstandsmitglied im TKV Baden-Württemberg.

2. Vizepräsident: Edmund Wächter
„Grundsätzlich geht es mir um die Verbesserung der Situation freiberuflicher Musikpädagogen und konzertierender Künstler. Hier geht es um Themen wie KSK, Arbeitsmöglichkeiten und -bedingungen, öffentliche Förderung, Präsenz in der Öffentlichkeit… Um in diesen Bereichen auch im DTKV wieder zu fruchtbarer Sacharbeit zu finden, will ich dazu beitragen, die derzeitigen Auseinandersetzungen um eine auch aus meiner Sicht notwendigen Strukturreform schnellstmöglich für alle befriedigend zu lösen.“

Geboren 1954 in München, begann Edmund Wächter seine berufliche Laufbahn noch während der Schulzeit als Jazzsaxophonist und Musikkritiker der Münchner Abendzeitung. Seit seinem Flötenstudium konzertierte er international vor allem im MÜNCHNER FLÖTENDUO mit seiner Frau, der Flötistin Elisabeth Weinzierl. Als Flötenpädagoge unterrichtet Edmund Wächter privat und im Lehrauftrag am Institut für Musikpädagogik der LMU München (1988-2018). Seine Unterrichtswerke sowie weitere Notenausgaben sind bei renommierten Verlagen wie Ricordi, Schott und Bärenreiter publiziert. Seit 1989 engagiert er sich im Vorstand des TKV München, seit 2007 als Vorsitzender. 2014 wurde er in das Präsidium des DTKV gewählt und vertritt diesen im Bundesfachausschuss Bildung des Deutschen Musikrats.

Schatzmeister: Wilhelm Mixa
„Das Bewusstsein, dass Musik und Kultur zu den wichtigsten Säulen unserer Gesellschaft gehören, motiviert mich, mich weiter im DTKV zu engagieren. Am Herzen liegen mir die Vertretung der Interessen der Musikschaffenden, vor allem im Rahmen von NEUSTART KULTUR. Ein wichtiges Zukunftsthema ist außerdem die Stärkung der Position der Musikpädagoginnen und -pädagogen an öffentlichen und privaten Musikschulen, insbesondere im Hinblick auf eine der Ausbildung angemessene Bezahlung.“

Wilhelm Mixa, geboren 1952 in Passau, ist Akademischer Direktor a.D., Diplom-Theologe und Assessor für das höhere Lehramt an beruflichen Schulen. Er war von 1999-2008 Stadtrat in Passau sowie langjährig Vorstandsmitglied der Festspiele Europäische Wochen Passau und Vorsitzender der VHS Passau Stadt. Mixa betreibt das Label Symicon und leitet CD-Projekte im Bereich Kirchen- und Orgelmusik. Seit 1993 ist er als Bundesschatzmeister Mitglied des Präsidiums des Deutschen Tonkünstlerverbandes. Mixa engagiert sich außerdem als Mitglied im Präsidium des Deutschen Musikrates, im Aufsichtsrat der DMR gGmbH sowie im DMR Bundesfachausschuss Arbeit und Soziales.

Schriftführer: Christian Seibert
„Ich möchte mich im Bundesvorstand insbesondere dafür einsetzen, die Interessen der ostdeutschen Verbände zu vertreten. Zudem würde ich gern einen integrativen Beitrag dazu leisten, dass der Tonkünstlerverband als wirkungsvoller Berufsverband geschlossen auftreten kann und damit zukunftsfähig aufgestellt ist.“

Christian Seibert, geboren 1975, stammt aus einer Musikerfamilie und schloss 2003 sein Studium bei Prof. Pavel Gililov an der Hochschule für Musik in Köln ab. Wettbewerbserfolge, darunter der Internationale Robert-Schumann-Wettbewerb, ebneten ihm früh den Weg zu einer regen Konzerttätigkeit und zur Aufnahme in zahlreiche Förderprogramme. Sein Interesse für die Musik der Jahrhundertwende fand künstlerisch in zahlreichen und von der Presse international gelobten CD-Veröffentlichungen seinen Niederschlag. Christian Seibert ist künstlerischer Leiter des 2017 von ihm gegründeten Festivals „PianOdra“ in Frankfurt/Oder, sowie des „Schwandorfer Klavierfrühlings“ im bayerischen Schwandorf. 2013 gründete er die gemeinnützige KleistMusikSchule in seinem Wohnort Frankfurt/Oder. 

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