Intensivere Zusammenarbeit vereinbart

Kooperationsvereinbarung zur Musikerziehung unterzeichnet


(nmz) -

In der Absicht, bei der musikalischen Bildung von Kindern und Jugendlichen in Zukunft stärker zusammenzuarbeiten, unterzeichneten Kultusministerin Monika Hohlmeier, Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel sowie MdL Manfred Ach als Präsident des Bayerischen Blasmusikverbandes e.V. und Landrat Hanns Dorfner, VBSM-Präsident, am 16. März im Bayerischen Landtag eine gemeinsame Vereinbarung. Darin verpflichten sich die beteiligten Institutionen, die Zusammenarbeit allgemein bildender Schulen und öffentlicher Musikschulen weiter zu intensivieren und auszubauen.


Seit langem ist bekannt, dass das Erlernen und Spielen eines Instrumentes Kompetenzen fördert, die gerade in unserer mo- dernen, hoch differenzierten Lebens- und Arbeitswelt unentbehrlich sind. Auch deshalb wollen wir möglichst vielen jungen Menschen fundierte musikalische Bildung ermöglichen,“ sagte Kultusministerin Monika Hohlmeier. Die regelmäßige Beschäftigung mit Musik wirke sich nachhaltig positiv auf die kognitive, emotionale, ästhetische und motorische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen aus.

Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel erklärte: „Musik verbindet und begeistert. Aktives Singen und Musizieren bildet ein wichtiges Gegengewicht zur passiven Konsumhaltung.“ Das Gefühl, etwas „gut zu können“, stärke das Selbstwertgefühl der Kinder und Jugendlichen. Im Hinblick auf den künstlerischen Nachwuchs betonte Goppel: „Wenn wir Anreiz schaffen wollen, sich für ein Musikstudium zu entscheiden, muss Musikalität schon früh und vor allem kontinuierlich gefördert werden.“ – „Mir geht es darum, unseren Kindern in einem Miteinander von Schule und Musikschulen eine gute musikalische Bildung zu ermöglichen“, begrüßte VBSM-Präsident Landrat Hanns Dorfner die Kooperationsvereinbarung.

„Diese Vereinbarung ist ein bedeutender Schritt für das Musikland Bayern“, freute sich MdL Manfred Ach, Präsident des Bayerischen Blasmusikverbandes.

Unter Berücksichtigung örtlicher Gegebenheiten und Bedürfnisse wird künftig bei der Umsetzung des musikalischen Bildungsauftrages eng zusammengearbeitet, insbesondere in den Bereichen Elementare Musikerziehung, Vokal- und Instrumentalunterricht, Chöre und Orchester, aber auch bei der Vorbereitung auf ein Musikstudium. Betont wird außerdem die gemeinsame Nutzung von Räumen, Instrumenten und technischem Gerät und die Durchführung gemeinsamer Projekte. Eine Kooperation bei der Fortbildung des musikpädagogischen Fachpersonals wird angestrebt. Auch in der Ganztags-, Mittags- und Nachmittagsbetreuung sowie in der Ganztagsschule wollen alle Beteiligten zusammenwirken. Ein ständiger Arbeitskreis, in dem sich Vertreter der vier unterzeichnenden Institutionen befinden, und der unter der Schirmherrschaft der beiden beteiligten Ministerien agiert, evaluiert die Ergebnisse der Zusammenarbeit, stellt Kontakte her und plant zukünftige gemeinsame Projekte.

„Die gemeinsamen Anstrengungen ermöglichen uns, künftig noch mehr jungen Menschen einen Zugang zur Welt der Musik zu eröffnen und ihnen die faszinierende Tradition deutscher und internationaler Musik nahe zu bringen“, ist sich Kultusministerin Hohlmeier sicher. Weitere Informationen lesen Sie im Internet unter www.musikschulen-bayern.de

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