Martin Rummel neuer Rektor der Bruckneruniversität

Anton Bruckner Privatuniversität


(nmz) -
Seit 1. Oktober ist Martin Rummel neuer Rektor der Anton Bruckner Privatuniversität, wo er für die künstlerische, die künstlerisch-pädagogische sowie für die künstlerisch wissenschaftliche Ausbildung von jährlich rund 750 Studierenden aus 50 Nationen verantwortlich zeichnet. Während seiner ersten Amtszeit wird der etablierte Lehr- und Forschungsbetrieb sowie der Bereich Service gestärkt und um Standards erweitert, die sich an aktuellen gesellschaftlichen Diskursen orientieren.

Martin Rummel, der zuletzt als Geschäftsführer der JAM MUSIC LAB GmbH die Trägerorganisation der JAM MUSIC LAB Privat Universität für Jazz and Popularmusic sowie der International Academy for Music and Performing Arts in Wien geleitet hat, begann 1982 seine Ausbildung als Cellist am damaligen Bruckner-Konservatorium des Landes OÖ. Der heute 47-Jährige studierte an der Musikhochschule Köln, wo er 1997 das Diplom und 1999 das Konzertexamen erfolgreich absolvierte, und in London. Seit 1990 ist Rummel international als Solist und Kammermusiker tätig. Von 2000 bis 2007 war Rummel Dozent an der Musikakademie in Kassel und Leiter der dortigen Abteilung Orchesterinstrumente. Von 2009 bis 2014 hat Rummel an der University of Auckland Violoncello und Kammermusik unterrichtet und war von 2016 bis 2020 ebendort Leiter der School of Music. Zeitgleich (2017-2020) hatte er eine Honorarprofessur am China Conservatory of Music in Peking inne. Daneben konzertiert er weltweit und gibt international Masterclasses als Cellist.

„Transferable Skills“

In seiner neuen Funktion als Rektor der Anton Bruckner Privatuniversität knüpft Martin Rummel nun an seine internationalen Erfahrungen als Musiker und Kulturmanager an und rückt die Verschränkungen der künstlerischen Ausbildung mit den Anforderungen des Kunstbetrieb verstärkt in den Fokus. Konkret geht es mitunter um die Vermittlung sogenannter „Transferable Skills“. Hiervon profitieren Künstlerinnen und Künstler bereits während der Ausbildung, denn „vielfach wird parallel zum Studium bereits am Aufbau der künstlerischen Karriere gearbeitet. Die Studierenden stehen damit schon vor ihrem Abschluss mitten im Berufsleben, weshalb Lehre und Forschung neben den wissenschaftlichen, den pädagogischen und den künstlerischen Feldern im Sinne der ‚Third Mission‘ auf kreatives Prozessdenken ausgerichtet sind. Dies kommt allen Graduierten im Laufe ihres Berufslebens zur eigenen Entwicklung zugute. Im besten Fall aber sind transferable skills auch gesellschaftsrelevant“, erläutert Martin Rummel, der gelebte Diversität und Internationalität gleichsam als Repräsentanten gelungener Vermittlung gesellschaftsrelevanter Themen versteht: „Ausgezeichnete Lehre, innovative Forschung und ein an der Vielfalt der Menschen orientierter Service sind demnach die tragenden Säulen der Universität, auf denen sich nun verstärkt das Wissen um komplexe gesellschaftsprägende Zusammenhänge, aber auch die praktische Reflexion von aktuellen Debatten und Themen wie etwa den Gender- und Postcolonial Studies, einschreiben.“

Künstlerische Praxis im Fokus

Damit führt Martin Rummel an der Anton Bruckner Privatuniversität Standards ins Feld, die für die erfolgreiche individuelle Bewältigung der Herausforderungen eines kontinuierlich im Wandel begriffenen Kulturbetriebs unerlässlich sind. Gleichzeitig werden Internationalisierungsprozesse voran getrieben und institutionelle Partnerschaften überregional ausgebaut. Vor diesen Hintergründen rückt Rummel die Hochschulausbildung an der Anton Bruckner Privatuniversität künftig noch näher an die künstlerische Praxis, die heute nicht nur exzellentes Können voraussetzt, sondern ihr volles Wirkungspotenzial erst im adäquaten Umgang mit aktuellen Diskursen und Themen der pluralistischen und globalisierten Gesellschaft entfaltet.

Infos zu Studien und Lehrgängen an der Anton Bruckner Privatuniversität unter www.bruckneruni.at

 

Das könnte Sie auch interessieren: