„Nach den Sternen greifen“

Das Landesjugendorchester NRW hob Kleve, Zülpich, Wiesbaden und Köln in Galaxien


(nmz) -
Das Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen gab am 19., 20. und 21. Mai sowie am 18. Juni vier erfolgreiche Konzerte in Kleve, Zülpich, Wiesbaden und Köln. Auf dem Programm standen Werke von Gustav Holst, Charles Ives und John Williams unter dem Motto „Nach den Sternen greifen“. Bei Holsts Planeten-Suite wirkte der Mädchenchor am Kölner Dom mit, den Oliver Sperling einstudiert hatte, allerdings nur in Köln live, ansonsten per Aufzeichnung. Die Konzerte dirigierte Sebastian Tewinkel.
Ein Artikel von Rita Menke

 Das Orchester traf sich am Freitag, den 19. Mai, in Kleve. Nach zwei intensiven Proben fand abends vor ausverkauftem Hause in der Klever Stadthalle das erste Konzert statt. Schon jetzt zeigte sich: Das Sternen-Konzept ging auf, das Publikum war bei den Reisen ganz dabei.

Nach einer langen Fahrt zur Jugendherberge Lindlar und einem freien Vormittag konzertierten Chor und Orchester auf Burg Langendorf bei Zülpich. Der von Holzbalken geprägte Saal und die seitlich stehenden Vitrinen mit Feuerwehrhelmen boten einen interessanten Kontrast zur Begegnung mit Galaxien und Planeten.

Am Sonntag ging es weiter nach Wiesbaden. Dort hatte die Mozartgesellschaft die jungen Künstlerinnen und Künstler in den „Schlachthof“ eingeladen und eine Künstlergruppe mit originellen graffiti-artigen Plakaten das Publikum gewonnen. Es folgte ein Event der Extraklasse in einem ausverkauften Saal: Stormtrooper patrouillierten vor dem Orchester, als gelte es, eine Gruppe Ewoks zu bewachen, und die Musikerinnen und Musiker ließen die Fanfaren der Rebellen erstrahlen.

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