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Alle Artikel kategorisiert unter »Antje Kirschning«

Raum geben, um gut zu sein

01.06.18 (Antje Kirschning) -
Ein talentierter 19-jähriger Schlagzeuger, Andrew Neiman, besucht das Shaffer Conservatory of Music in New York City. Eines Tages entdeckt ihn der Leiter der Studioband, Terence Fletcher. Der versucht, seine Studierenden mit „Zuckerbrot und Peitsche“ zu Höchstleistungen anzuspornen. Andrew sieht sich in wachsendem Maße Demütigungen und sadistischer Strenge ausgesetzt. Zunehmend durchschaut er die erniedrigenden Methoden, lässt sich aber auf sie ein. Er trennt sich sogar von seiner Freundin, um sich ausschließlich auf seine Musikkarriere konzentrieren zu können. Obwohl seine Hände vom vielen Spielen bluten, unterdrückt er die Schmerzen und übt unerbittlich weiter. Selbst als ein ehemaliger Student Selbstmord begeht, ist er nicht bereit, gegen seinen hoch verehrten Lehrer auszusagen.

„Das ist doch nicht so gemeint …“

02.07.17 (Antje Kirschning) -
Sexualisierte Diskriminierung gibt es überall: in der Öffentlichkeit, am Arbeitsplatz, im Privatleben und selbstverständlich auch im Studium. An Musikhochschulen ist dieses Thema besonders sensibel und schwierig zu handhaben, denn im Unterricht kommen sich die Lehrenden und Studierenden im wahrsten Sinne des Wortes „sehr nahe“. Da kann es mitunter zu Situationen kommen, in denen persönliche Grenzen missachtet und überschritten werden. Überlegungen und ein Fallbeispiel zu einem sensiblen Thema.
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