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Alle Artikel kategorisiert unter »Niko Firnkees«

Neue Töne statt Analogkäse

05.05.10 (Niko Firnkees) -
Braucht man ein neues Violinbuch? Die Frage ist so akademisch wie die, ob man eine neue Fertigpizza-Variante benötigt. Man verhungert nicht, wenn man sich bei den schätzungsweise einhundert bereits vorhandenen bedient. Aber: varietas delectat – und Konkurrenz belebt das Geschäft. Genauso ist es mit der Violinliteratur.

Reiseziel: Litauen „terra incognita“

01.10.06 (Niko Firnkees) -

Der Beitrag basiert auf den Erfahrungen des Autors bei einer Konzertreise mit seinem Schulchor und der von seiner Kollegin geleiteten Blockflötengruppe ins nordlitauische Šiauliai. Für deutsche Chöre, Orchester, Big Bands und andere Formationen aus dem Bereich Schulen oder Musikschulen sind die baltischen Staaten auch 15 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion immer noch „terra incognita“, obwohl sie mittlerweile zur EU und NATO gehören. Dabei lohnen sie sich durchaus als Ziel – in künstlerischer wie allgemeiner kultureller Hinsicht. Die Erfahrungen aus Litauen können nach ersten Beobachtungen auch auf die beiden anderen baltischen Staaten übertragen werden.

Gregorianische Melodik und finnische Musik

01.05.05 (Niko Firnkees) -

300 Frühwerke und etwa 100 neuere Kompositionen unter 47 Opuszahlen umfasst das Werk des 1968 in München geborenen Jörg Duda. Der als Kirchenmusiker im holledauischen Geisenfeld arbeitende Komponist konnte sich als Schöpfer von Vokalmusik, jedoch auch im Bereich der Kammermusik vor allem durch Holzbläsermusik, welche er strukturell mit der menschlichen Stimme vergleicht, einen Namen machen. Einer der größten Erfolge war das bereits dreimal vom Chor der Christuskirche (München) und Roderich Kreile und Roman Emilius aufgeführte Weihnachtsoratorium „NOË!“ für Soli, Chor und Orchester. Darüber führten ihn Reisen als Konzertorganist, Improvisator und Kammermusikpianist nach Italien und Finnland, wo er besonders als Interpret eigener Werke bekannt wurde. 2004 spielte er in Finnland teilweise mit finnischen Sängern wie Pirjo Honkanen und Johann Tilli, für welche er einige Kompositionen schuf. Gleichzeitig ist er Dirigent verschiedener Ensembles wie der Münchner Harmoniemusik und des Feldmayr Vocalensembles (Geisenfeld).

Über die Welt hinausweisen

01.04.05 (Niko Firnkees) -

Dr. Dorothee Eberhardt ist eine Komponistin der mittleren Generation, die sich nicht nur im Raum München mit ihrem Schaffen einen bedeutenden Namen gemacht hat. Ihr rund 35 Werke umfassendes Opus, überwiegend Klavier-, Klarinetten- und Kammermusik, aber auch vier Orchesterwerke und ein Melodram, gelangt häufig zur Aufführung. Insbesondere das 2001 erschienene „Salamanca“ für Klarinette solo verbreitet sich rasch: Sieben Klarinettisten aus vier verschiedenen Ländern haben es in ihrem Repertoire, im Sommer wird es bereits zum zweiten Mal auf CD eingespielt werden.

Kultur-Finanzierung heute

01.02.04 (Niko Firnkees) -

Die Kommunen sind pleite: Trotz Haushaltssperren stellen sie kaum mehr verfassungsmäßige Haushalte auf. Das zahlen von Gewerbesteuer gilt allenfalls als Dummheit, die der Performance der Aktie nicht dienlich ist. Weitere Steuerausfälle und gestiegene Kosten kommen hinzu.

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