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Alle Artikel kategorisiert unter »Peter P. Pachl«

Nur der Bär tanzt – Voreröffnung in Bayreuth mit einem Festakt zu Ehren von Wolfgang Wagner

25.07.19 (Peter P. Pachl) -
Mit einem Festkonzert wurde an den längstjährigen unter den Leitern der Bayreuther Festspiele gedacht, an Wolfgang Wagner (1919-2010), dessen 100. Geburtstag am 30. August dieses Jahres begangen wird.

Später Höhepunkt der Berliner Opernsaison – Peter Eötvös’ Oper „Angels in America“ an der UdK

28.06.19 (Peter P. Pachl) -
An der in Sachen Musiktheater überaus einfallsreichen und innovativen Opernklasse der Universität der Künste ist Peter Eötvös' Oper „Angels in America“ als Berliner Erstaufführung zu erleben. Das ursprünglich siebenstündige Drama von Tony Kushner ist in der 2004 in Paris uraufgeführten Oper auf gut zweieinhalb Stunden verdichtet. Peter P. Pachl berichtet.

Lautstark und antiquiert – „Rigoletto“ an der Berliner Staatsoper Unter den Linden

10.06.19 (Peter P. Pachl) -
Durch die neue Produktion von Giuseppe Verdis Melodramma in drei Akten an der Staatsoper verfügen nun alle drei Berliner Opernhäuser über Inszenierungen des „Rigoletto“ in ihrem Repertoire. Unter der musikalischen Leitung von Andrés Orozco-Estrada steht Unter den Linden nun die lauteste, in der Regie von Bartlett Sher überaus antiquierte Lesart auf dem Programm. Gleichwohl kommt sie beim Publikum – knapp eine Woche nach der Premiere – gut an. Peter P. Pachl informiert.

Prokofjews „Die Liebe zu den drei Orangen“ im neuen „Kinderopernhaus Unter den Linden“ Berlin

03.06.19 (Peter P. Pachl) -
Zehn Partnerschulen in sechs Bezirken Berlins partizipieren an diversen Angeboten des Kinderopernhauses Berlin, das nun Einzug gehalten hat in die wiedereröffnete Staatsoper. Im Alten Orchesterprobensaal steht eine Musiktheaterproduktion auf dem Programm, die seit August vergangenen Jahres mit 22 Kindern erarbeitet wurde: die auf etwa ein Drittel komprimierte Oper von Sergej Prokofjew in deutscher Sprache, „Die Liebe zu den drei Orangen“. Peter P. Pachl war dabei.

Fuß-Ball – Paul Abrahams „Roxy und ihr Wunderteam“ an der Komischen Oper Berlin

02.06.19 (Peter P. Pachl) -
Die einzige Fußball-Operette – für ein entsprechend großes Ensemble, mit mindestens elf singenden und tanzenden Fußballerspielern, den zugehörigen, sie anfeuernden Gören eines Mädchenpensionats und nationalen Schlachtenbummlern – das bedarf einiges Aufwandes. Gekonnt, wenn auch nach zu vielen Verlängerungen, endete die jüngste Premiere an der Komischen Oper unangefochten, mit einem Sieg der Mannschaft um die Geschwister Pfister. Eine Kritik von Peter P. Pachl.

Unentschieden – Massenets „Don Quichotte“ an der Deutschen Oper Berlin

01.06.19 (Peter P. Pachl) -
Jules Massenets knapp dreißig Opern erfreuen sich unterschiedlicher Beliebtheit. Sein letztes großes Bühnenwerk „Don Quichotte“, 1910 in Monte Carlo uraufgeführt, wurde im vergangenen Dezennium in Braunschweig sowie an mehreren Bühnen in Nordrhein-Westfalen realisiert. Die Bregenzer Festspiele haben es für diesen Sommer im Rahmen ihrer Opernraritäten im Großen Festspielhaus angekündigt. Rar hatte sich Massenets Oper jedoch in Berlin gemacht, wo zuletzt Götz Friedrich im Jahre 1971 an der Komischen Oper eine bahnbrechende Interpretation geschaffen hatte.

Szenisches Surround-Hörspiel – Uraufführung von Moritz Eggerts „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ an der Komischen Oper Berlin

06.05.19 (Peter P. Pachl) -
Vor mehr als 100 Jahren orientierte sich das damals neue Genre Film am Theater; seit gut einem Vierteljahrhundert ist es umgekehrt, die Bühne folgt ästhetisch und inhaltlich gerne dem Film und transportiert sogar komplette Film-Inhalte auf die Bühne, das Musiktheater folgt diesem Trend. Jüngstes Ergebnis ist Moritz Eggerts Oper „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ nach dem gleichnamigen Filmklassiker von Fritz Lang. Gemeinsam mit seinem Dramaturgen Ulrich Lenz zeichnet Barrie Kosky für das Libretto verantwortlich und inszenierte nun die Uraufführung dieser Oper für nur einen Solisten und zahlreiche Kinder(chöre) an der Komischen Oper Berlin. Peter P. Pachl hat die Uraufführung besucht.

Ein Märchen mit Folgen – Zemlinskys „Der Zwerg“ an der Deutschen Oper Berlin

29.03.19 (Peter P. Pachl) -
Nun stehen also beide Opern der Tragödie eines hässlichen Mannes in Berlin auf dem Spielplan: „Die Gezeichneten“, deren Libretto Franz Schreker im Auftrag Alexander Zemlinskys für ihn geschrieben, aber selbst vertont hat, an der Komischen Oper und an der Deutschen Oper Berlin Zemlinskys dann auf ein Libretto von Georg C. Klaren als „Der Zwerg“ komponierte Version. Diese basiert auf Oscar Wildes Märchen „Der Geburtstag der Infantin“, das Schreker zuvor bereits als Pantomime komponiert und in Wien zur Aufführung gebracht hatte. Anders als die Umsetzung von Schrekers Bildwelt an der KOB im Januar des Vorjahres, wurde die stark autobiografische Sicht auf Zemlinskys Oper an der DOB widerspruchslos goutiert.

Musikalisch neu gedeutet im aseptischen indischen Urwald – Händels „Poros“ an der Komischen Oper Berlin

17.03.19 (Peter P. Pachl) -
Nach 15 Jahren ist Harry Kupfer, der frühere Chefregisseur der Komischen Oper Berlin, als Gast erstmals an dieses Haus zurückgekehrt und hat sich einen alten Wunsch erfüllt: Händels Oper „Poros“, mit welcher er in jungen Jahren als Assistent in Halle zu tun hatte, erklingt nun erstmals in der Komischen Oper – und das mit deren früherem Alleinstellungsmerkmal, der Aufführung in Landessprache sowie mit einer gegenüber dem Original schwerpunktmäßig umgetopften Besetzung. Peter P. Pachl hat sich das angesehen und angehört.

Humperdinck-Amalganisierung – Mitterers „Schneewittchen“ an der Staatsoper Unter den Linden Berlin

14.03.19 (Peter P. Pachl) -
Zwerge haben derzeit in Berlin Hochkonjunktur: der bevorstehenden Premiere von Alexander Zemlinskys „Der Zwerg“ an der Deutschen Oper ging am vergangenen Sonntag derselbe Wilde-Stoff als Pantomime von Franz Schreker, „Der Geburtstag der Infantin“ im Konzert der Berliner Symphoniker in der UdK voraus, und nun wurde in der Staatsoper mit einer von Wolfgang Mitterer spielbar gemachten Version von Engelbert Humperdincks unvollendetem Liederspiel-Projekt „Schneewittchen“ Premiere gefeiert. Peter P. Pachl berichtet.
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