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Alle Artikel kategorisiert unter »Thomas Tietze«

Viele Hoch-Zeiten und ein Todesfall

19.02.14 (Thomas Tietze) -
Vor fünf Jahren gab es an gleicher Stelle einen Überblick über die seinerzeit im Erscheinen begriffenen, mittlerweile fertig gestellten Gesamteinspielungen der Klaviersonaten Ludwig van Beethovens unter anderem von András Schiff, Paul Lewis, Michael Korstick, Gerhard Oppitz, Ronald Brautigam und Maria Grinberg (nmz 5-2007).

Ist die Diagnose gestellt, beginnt die Therapie

27.04.09 (Thomas Tietze) -
Steht also bei den E-Verlagen das klassische Papiergeschäft im Vordergrund der Verlagstätigkeit, ist das bei den so genannten U-Verlagen völlig anders. Das Hauptgeschäft besteht hier im Wesentlichen aus der Arbeit mit den Rechten, den Copyrights. Das Papiergeschäft findet nur im Fall von Hits und auch da zumeist per Abdrucklizenz statt. Zu den wichtigsten Aufgaben eines U-Verlages gehört neben der ständigen Akquisition von Copyrights und Subverlagsrechten vor allem die Promotion und Verwertung der Verlagskataloge in den Medien.

Pianistisches Gruppenbild mit Dame

01.05.07 (Thomas Tietze) -
Knapp 200 Jahre nach der Veröffentlichung von Beethovens letzter Klaviersonate op. 111 ist das Interesse an dessen Sonaten ungebrochen. Pianisten, Musikwissenschaftler und Hörer stellen sich immer wieder aufs Neue den ungeheuren Herausforderungen der einzelnen Sonaten wie auch des Gesamtgebäudes der 32 Meisterwerke. Und ganz offensichtlich ist auch nach Vorliegen der Zyklen eines Schnabel, Kempff, Arrau, Gulda, Brendel oder Goode noch längst nicht alles zu diesen Werken gesagt worden. Denn neben einer nicht enden wollenden Flut von Einzelaufnahmen erleben wir zur Zeit einen Boom von gleichzeitig he-ranwachsenden Gesamtaufnahmen, die in ihrer künstlerischen Qualität – das lässt sich schon jetzt sagen – hinter den alten Referenzeinspielungen nicht zurückstehen müssen.

Bleiplatte bis Song-Plugging

01.02.04 (Thomas Tietze) -
„Das Wort ,Musikverlag‘ bezeichnet den gewerbsmäßig mit der Vervielfältigung und Verbreitung von Kompositionen und musikalischem Schrifttum beschäftigten selbständigen Teil des Buchhandels.“ Was uns da die Enzyklopädie „Musik in Geschichte und
Gegenwart“ mitteilt, ist sicher nicht falsch. Mittlerweile aber sind Geschäftsfelder und Organisationsstrukturen viel zu weit gefächert, um mit einer einheitlichen Definition das ganze Spektrum der Musikverlage abzudecken. Alleine schon die Tatsache, dass unser Musikleben nach wie vor in E und U – ob zu Recht oder zu Unrecht, sei dahingestellt – aufgeteilt ist, zeigt, dass eine pauschale Begriffsbestimmung nahezu unmöglich ist. Was aber macht ein Musikverlag dann? Und wie rüstet er sich in den Zeiten der Krise für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts?

Von Tastenlöwen, Hohepriestern und Legenden

01.02.00 (Thomas Tietze) -

Solche Großprojekte scheinen also auf den ersten Blick tatsächlich eine gute Gelegenheit für die Plattenfirmen zu sein, ihre Backlist wieder einmal aufzuwärmen und alte, längst bekannte Aufnahmen unter die Leute zu bringen. So sind denn auch bei diesem Pianistenprojekt viele der Aufnahmen ohnehin ständig im Katalog und daher wohl auch im Regal des Klavierfreundes zu finden. Dennoch ist diese Reihe viel mehr als nur ein neues Überlebensprojekt. Zwar sind die Pianisten der ersten Garnitur diskografisch bestens erfasst, Funde gibt’s hier eigentlich kaum noch zu machen. Aber trotzdem hat der Herausgeber Tom Deacon – zum Teil unveröffentlichte – Aufnahmen aus den Archiven gefischt, die auch den eingefleischtesten Klavierfreak jubeln lassen dürften. Denn wer kennt schon noch die – eiskalten und damit letztlich verfehlten – Chopin-Aufnahmen eines Friedrich Gulda aus den 50ern oder die in ihrer Farbigkeit bis heute unübertroffenen Liszt-Darstellungen von Wilhelm Kempff. Aber genau das macht die Edition so interessant. Über die Auswahl kann man sicher streiten. Hier dürfte wohl höhere Firmenpolitik im Spiel gewesen sein, bevorzugt werden – jedenfalls bei den jüngeren – offensichtlich Pianisten der Majors. Auch hat man den Eindruck, dass die Amerikaner etwas überrepräsentiert sind, lernt dafür aber Virtuosen wie Earl Wild, dessen Transkriptionen-Potpourri Erinnerungen an vergangene Zeiten beschwört, genauer kennen

Täter in Frack und gar nicht weißer Weste

01.07.99 (Thomas Tietze) -
Umsatzrückgänge bei vielen Musikverlagen, starke Einbußen bei Komponisten und Bearbeitern, Rückgang und gleichzeitige deutliche Verteuerung der Neuerscheinungen, Existenzbedrohung zumindest der spezialisierten kleineren Verlage und der Autoren. Am Ende einschneidende Veränderungen in der Musikszene. Das sind die beinahe zwangsläufigen Konsequenzen des schlichtweg illegalen Notenkopierunwesens, ausgeführt von unzähligen Musikern, Chorleitern, Pädagogen, Studenten und so weiter. Ein Grund für diese Situation ist auch in der mangelnden Aufklärung der Musiker zu sehen. Im folgenden gibt daher Thomas Tietze, Rechtsanwalt und Urheberrechtler, einen Überblick über die Rechtslage.

Führer durch die Labyrinthe des Rechts

01.09.97 (Thomas Tietze) -

Ariadne-Faden durch das Labyrinth des Rechts

01.07.97 (Thomas Tietze) -
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