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Alle Artikel kategorisiert unter »Viktor Rotthaler«

Von Alban Berg zu Frankenstein

15.11.16 (Viktor Rotthaler) -
2017 jährt sich zum 40. Mal der Kinostart von „Star Wars“. Niemand hat damals geahnt, dass das der Beginn einer Kinoserie werden würde, die Sequels und auch Prequels nach sich ziehen würde. Zu den klugen Entscheidungen von George Lucas gehörte Mitte der 70er auch, dass er als Filmkomponisten John Williams verpflichtete, der für Lucas‘ guten Kumpel Steven Spielberg gerade einen sehr effektiven Score für „Jaws“, den „Weißen Hai“ geliefert hatte.

Der große David-Bowie-Schlussverkauf

15.11.16 (Viktor Rotthaler) -
Als Anfang Januar David Bowie starb, war klar, dass wir spätestens vor Weihnachten mit neuen Produkten eingedeckt werden würden. Und so kommt es nun auch. Fangen wir mit dem Musical „Lazarus“ (Sony) an. Ein schreckliches Teil, das zu diesen Recycling-Musicals gehört, die seit Abbas „Mamma Mia!“ auch bei uns so beliebt sind. Wer braucht eine langweilige Version von „Life On Mars“, wenn er so leicht die ultimative Bowie-Performance haben kann?

Filmtipp 2016/10

06.10.16 (Viktor Rotthaler) -
Im Sommer jährte sich das 50. Jubiläum der legendären „Bravo-Beatles-Blitztournee“. Jeder, der 1966 in der Essener Gruga-Halle oder im Zirkus Krone in München dabei gewesen ist, erzählt dieselbe Geschichte. Es sei toll gewesen, aber vor lauter Kreischen der hysterischen Fans hätte man kaum die Musik gehört. Wie das damals geklungen hat, lässt sich jetzt wieder nachhören, im Kino und demnächst auf DVD und auch auf CD.

Der Mann, der Polanskis Kinoträume orchestrierte

06.10.16 (Viktor Rotthaler) -
Zu den großen Unbekannten der Filmmusikwelt gehört ein Komponist, den es in den 1960ern von Warschau nach Hollywood verschlagen hat: Krzysztof Komeda. Zusammen mit Roman Polanski bildete er ein „perfect match“, wie Rota & Fellini, Mancini & Edwards oder Herrmann & Hitchcock. All ihre gemeinsamen Filme gingen unbewusst auch in die Ohren, obwohl dem großen Publikum mit Ausnahme von Henry Mancini, der zur Marke geworden ist, die Namen all dieser Musiker gar nicht geläufig waren. Aber die Filmemacher wussten genau, was sie an ihren Hauskomponisten hatten, sie verliehen ihren Filmen einen ganz spezifischen Sound.

Film-Tipp

16.09.16 (Viktor Rotthaler) -
Bis in die 50er-Jahre hinein, als die Fox das „CinemaScope“-Format einführte und mit der Monroe einen globalen Star im Stall hatte, hat das Studio im Schatten von M–G–M oder Warner Brothers gestanden. Heute wird es vor allem mit „Star Wars“ oder „Titanic“ und leider auch Fox-News in Verbindung gebracht. Dass die Fox unter William Fox aber bis zur Fusionierung mit der 20th Century 1935 zu den innovativsten Studios der frühen Hollywood-Ära gehört hat, ist im öffentlichen Bewusstsein nie angekommen.

DVD-Tipp 2016/09

16.09.16 (Viktor Rotthaler) -
Vor genau 70 Jahren wurde in Babelsberg, in der damals sowjetisch besetzten Zone die erste deutsche Filmproduktionsfirma nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet: die „Deutsche Film-AG“, die Defa. Anfangs stand dort vor allem die Aufarbeitung der Geschichte des Dritten Reichs im Zentrum. Aber bald folgten auch „Unterhaltungsfilme“ und so entstanden ab den späten fünfziger Jahren auch einige durchaus charmante Filmmusicals. Zum „Kultfilm“ sollte sich in den späten Sixties der übermütige Schlagerfilm „Heißer Sommer“ entwickeln.

Soundtracks 2016/07

09.08.16 (Viktor Rotthaler) -
Everybody Wants Some!! [Warner Bros] +++ The Nice Guys [Lakeshore]

DVD-Tipp 2016/07

09.08.16 (Viktor Rotthaler) -
Ein Schmuckstück aus der Filmschatulle der „Archers“ Michael Powell & Emeric Pressburger. Powell & Pressburger waren in den 40er- und 50er-Jahren das „perfect match“ des britischen Kinos gewesen, wahre „Independents“. Nicht nur Martin Scorsese schwärmt noch heute von der Kunst der Beiden. Ein schöner Einstieg in das Werk der „Archers“ könnte diese gerade restaurierte Fassung der berühmten Jacques-Offenbach-Oper sein, die auch eine Art Fortsetzung des bizarren Ballett-Films „Die roten Schuhe“ ist, verbunden durch die Hauptdarstellerin Moira Shearer, ein Redhead aus dem Kinoparadies.

Soundtrack 2016/06

14.06.16 (Viktor Rotthaler) -
Während sich die großen Filmen seit einiger Zeit immer mehr aus dem Soundtrackgeschäft zurückziehen, kümmern sich die kleinen Liebhaberlabels immer intensiver um die Fans des Genres. Zu diesen Firmen gehört bereits seit den achtziger Jahren auch Intrada. Der Firma ist es vor einigen Jahren auch gelungen, endlich Zugriff zu den Original Soundtracks von Paramount zu bekommen.

DVD-Tipp 2016/06

14.06.16 (Viktor Rotthaler) -
Als der britische Regisseur Ken Russell 2011 starb, ging die Meldung fast etwas unter. Und die Nachrufe beschränkten sich vor allem auf seine einstigen „Skandalfilme“ wie „Die Teufel“. Dabei hatte Russell schon in den späten Sixties die definitive D.-H.-Lawrence-Verfilmung („Liebende Frauen“) und ein grandioses Tschaikowsky-Biopic inszeniert.
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