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Alle Artikel kategorisiert unter »Viktor Rotthaler«

Soundtracks 2022/05

06.05.22 (Viktor Rotthaler) -
Bernard Herrmann: The Film Scores on Phase 4. Decca/Universal +++ John Williams & the Boston Pops Orchestra: Complete Philips Recordings.Universal

Soundtracks 2022/04

11.04.22 (Viktor Rotthaler) -
Sie ist die Ikone der komplizierten deutsch-französischen „Freundschaft“ im Kino der Nachkriegszeit gewesen: die Wienerin Romy Schneider. Im Mai jährt sich ihr 40. Todestag. Jetzt liegen endlich komplette Fassungen ihrer wichtigsten französischen Soundtracks vor. Quartet Records hat die Titel von CAM/Gruppo Sugar lizenziert und bei dieser Gelegenheit alle „Schlampereien“ korrigiert.

Soundtrack 2022/03

09.03.22 (Viktor Rotthaler) -
Es war ein Event für die afro-amerikanische „Community“, das „Harlem Cultural Festival“, das im Sommer 1969 stattfand, kurz vor „Woodstock“. Wie das spätere Festival wurde es mitgeschnitten. Aber während „Woodstock“ später einer ganzen Generation den Namen gab, verschwand das „Harlem“-Material ein halbes Jahrhundert lang in den Archiven. Bis es von „Roots“-Mastermind Questlove wieder entdeckt wurde. Wie „Woodstock“ bot es einen repräsentativen Querschnitt der Szene, von Gospel, Blues (B.B. King) und Jazz (Herbie Mann) bis zu Soul, der viel über die Zeit erzählt.

Soundtrack 2022/02

04.02.22 (Viktor Rotthaler) -
Seit „Rushmore“ von 1998 gehört er zu den originellsten amerikanischen Regisseuren der Gegenwart: Wes Anderson. Mit der wunderbar schrägen Komödie „The Royal Tenenbaums“ kam Anfang des neuen Jahrtausends auch bei uns der Kinodurchbruch.

Der König des modernen Broadway

27.01.22 (Viktor Rotthaler) -
Er war der dritte Mann bei der „West Side Story“ (1957), nach dem Komponisten Leonard Bernstein und dem Choreographen und Regisseur Jerome Robbins: der Songtexter Stephen Sondheim. Über ein Jahrzehnt später sollte der gebürtige New Yorker mit „Company“ 1970 das Musical als Texter und Komponist „erwachsen“ machen. Und damit zum wichtigsten Broadway-Komponisten der siebziger und achtziger Jahre aufsteigen. Am 26. November 2021 ist Stephen Sondheim im Alter von 91 Jahren gestorben. Drei Tage vor der Premiere von Steven Spielbergs Neuverfilmung der „West Side Story“ im New Yorker Lincoln Center.

Soundtracks 2021/09

07.09.21 (Viktor Rotthaler) -
Es dürfte das Box Set des Jahres werden: die 4-CD-Collection „Aretha“, die den Start des Aretha-Franklin-Biopics „Respect“ mit der großartigen Jennifer Hudson in der Titelrolle flankiert.

Soundtrack 2021/07

11.07.21 (Viktor Rotthaler) -
Nach fast fünf Jahrzehnten entstand nun ein zweites großes Biopic über Billie Holiday, die Generationen von Jazzsängerinnen und Croonern wie Frank Sinatra beeinflusst hat. Im Herzen des Films pocht der Jahrhundertsong „Strange Fruit“. Ein Lied, das von den „seltsamen Früchten“ handelt, die in den Bäumen des Südens baumeln. (siehe Kritik).

The Private Life of Sherlock Holmes, Quartet Records

18.06.21 (Viktor Rotthaler) -
Seit den 40ern verband Billy Wilder eine Freundschaft mit dem ungarischen Filmkomponisten Miklós Rózsa. Wie Korngold oder Waxman gehörte Rózsa zu den mitteleuropäischen Komponisten, die im Hollywood-Exil den Sound des „Golden Age of Film Music“ entscheidend geprägt haben. Während des Zweiten Weltkriegs sind drei Filme von Wilder und Rózsa im Teamwork enstanden: „Five Graves To Cairo“, der Film-Noir-Klassiker „Double Indemnity“ und das Alkoholiker-Drama „The Lost Weekend“. Danach war Rózsa bei M-G-M zum Starkomponisten aufgestiegen. Zum Höhepunkt wurde dort sein Score zu „Ben Hur“.

Hurra, wir leben noch!

28.05.21 (Viktor Rotthaler) -
Anfang der sechziger Jahre tauchte in Italien eine neue Generation von Sängerinnen auf, die zwischen Schlagern und Chansons pendeln sollten: Mina, Ornella Vanoni, Dalida und Milva. Alle trieben sich in jener Zeit auch in der Filmszene rum und sangen die Filmschlager der Saison. Dalida hatte ihren größten Hit in Deutschland mit Gilbert Becauds „Am Tag, als der Regen kam“ und Mina hat mit der Schnulze „Heißer Sand“ die Herzen der Deutschen erobert. In einer ersten Reaktion auf Milvas Ableben haben manche in diesem Zusammenhang sogar die fast gleich klingenden Sängerinnen vertauscht. Und so wurde im Eifer des Gefechts Minas „Heißer Sand“ schon mal Milva untergejubelt. Dabei hatte die große Zeit von Milva in Deutschland erst in den siebziger Jahren begonnen, als sie zum Dauergast in den großen Fernsehshows jener Ära wurde.

Soundtrack 2021/05

18.05.21 (Viktor Rotthaler) -
Zusammen mit Max Steiner und Erich Wolfgang Korngold gehörte er zur ers­ten Generation des „Golden Age of Film Music“, die aus Mitteleuropa stammte: Franz Wachsmann, geboren in Königshütte, Oberschlesien. Angefangen hatte er im Berlin der Roaring Twenties als Pianist der Weintraubs Syncopators. Für Friedrich Hol­laender orchestrierte er den Tingeltangelsound in Josef von Sternbergs „Der blaue Engel“. Nach der „Entjudung“ der Ufa, nach der „Machtergreifung“ der Nazis 1933 emigrierte der jüdische Musiker nach Frankreich. Dort „überwinterte“ er zusammen mit Hollaender, Wilder und Lorre im „Hotel Ansonia“.
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