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Alle Artikel kategorisiert unter »Viktor Rotthaler«

Das Jukebox-Kino des Mr. Scorsese

13.03.17 (Viktor Rotthaler) -
Als vor ein paar Jahren im Berliner Filmmuseum eine Martin-Scorsese-Ausstellung präsentiert wurde, konnte man dort auch einen Karteikasten entdecken mit all den Songs, die Marty in seinen Filmen seit den späten 60ern intelligent eingesetzt hat. Anlässlich des Filmstarts seines neuesten Werks „Silence“ (über die Verbindung von Religion und Macht) ein Blick zurück auf ein halbes Jahrhundert Scorsese-Kino.

Soundtrack 2017/03

13.03.17 (Viktor Rotthaler) -
Zu den ganz großen „Kultfilmen“ der 90er-Jahre gehört zweifellos Danny Boyles „Trainspotting“, nach einer Vorlage von Irvine Welsh. Zum „Kult“ dieses sicherlich auch überschätzten Films trug 1996 auch der von der damals noch existierenden EMI geschickt vermarktete Soundtrack bei, der bis heute immer noch aus irgendwelchen Lautsprechern in öffentlichen Räumen erklingt. Es war vielleicht der Soundtrack einer Generation: Iggy Pops „Lust For Life“, „Nightclubbing“ und „The Passenger“ von 1977 waren plötzlich wieder gegenwärtig, genauso wie Lou Reeds „Perfect Day“ oder New Orders „Temptation“.

Von Cowboys und Engeln

12.02.17 (Viktor Rotthaler) -
Das Jahr der großen Pop-Toten (Bowie, Prince, Cohen) klang Weihnachten aus mit der Nachricht von dem Ableben eines Mannes, der den Weihnachtshit der letzten drei Jahrzehnte geliefert hat, „Last Christmas“. Damals, in den frühen 80er-Jahren, war George Michael noch die bessere Hälfte von „Wham!“ gewesen, den Posterboys der MTV-Ära. Ein paar Jahre später trennte sich das Duo und George Michael begann mit einem Duett mit Aretha Franklin, der „Queen of Soul“, eine erstaunliche Solokarriere als einer der besten Blue-Eyed-Soul-Crooner seiner Generation.

Soundtrack 2017/02

12.02.17 (Viktor Rotthaler) -
Spätestens seit den 80ern gehört Quincy Jones zu den „household names“ des Pop-Universums. Als kongenialer Produzent der drei Michael-Jackson-Alben „Off the Wall“, „Thriller“ und „Bad“ hat „Q“ Pop-Geschichte geschrieben. Angefangen freilich hatte der 1933 geborene Künstler in den frühen 50er-Jahren als Jazzmusiker. Er hatte bereits einen ganzen Schwung fabelhafter Alben abgeliefert, als er 1961 während einer Tournee in Schweden seinen ersten Auftrag als Filmkomponist bekam, für den heute längst vergessenen Film „The Boy in the Tree“. Aber erst 1964 ging es dann so richtig los mit seiner Karriere als Filmkomponist.

Um die weite Welt zu sehn

15.12.16 (Viktor Rotthaler) -
1979 erschien im „Westen“ bei Intercord eine Langspielplatte mit „Schlagern für Fortgeschrittene“, wie das der Wiener Kabarettist Gerhard Bronner einst bezeichnet hat: „Da bist du ja“. In Blue Jeans lehnt da lässig ein Proletarier mit Schiebermütze an einem Eingang und schaut skeptisch in die Zukunft. Der Proletarier hatte gerade vor einem guten Jahr aus dem „Osten“ rübergemacht. Er war dort der größte Star der DDR gewesen. Und nun wagte er einen Neuanfang. Doch bis Manfred Krug auch hüben ein geliebter Star werden sollte, sollte noch ein wenig Zeit vergehen.

Lieder von Liebe und Hass

01.12.16 (Viktor Rotthaler) -
Vor genau 49 Jahren, im Dezember 1967 erschien bei Columbia Records, der Heimat des frischen Nobelpreisträgers Bob Dylan, eine Langspielplatte mit zehn Liedern, die zum Soundtrack einer Generation werden sollten: „Songs of Leonard Cohen“.

Von Alban Berg zu Frankenstein

15.11.16 (Viktor Rotthaler) -
2017 jährt sich zum 40. Mal der Kinostart von „Star Wars“. Niemand hat damals geahnt, dass das der Beginn einer Kinoserie werden würde, die Sequels und auch Prequels nach sich ziehen würde. Zu den klugen Entscheidungen von George Lucas gehörte Mitte der 70er auch, dass er als Filmkomponisten John Williams verpflichtete, der für Lucas‘ guten Kumpel Steven Spielberg gerade einen sehr effektiven Score für „Jaws“, den „Weißen Hai“ geliefert hatte.

Der große David-Bowie-Schlussverkauf

15.11.16 (Viktor Rotthaler) -
Als Anfang Januar David Bowie starb, war klar, dass wir spätestens vor Weihnachten mit neuen Produkten eingedeckt werden würden. Und so kommt es nun auch. Fangen wir mit dem Musical „Lazarus“ (Sony) an. Ein schreckliches Teil, das zu diesen Recycling-Musicals gehört, die seit Abbas „Mamma Mia!“ auch bei uns so beliebt sind. Wer braucht eine langweilige Version von „Life On Mars“, wenn er so leicht die ultimative Bowie-Performance haben kann?

Filmtipp 2016/10

06.10.16 (Viktor Rotthaler) -
Im Sommer jährte sich das 50. Jubiläum der legendären „Bravo-Beatles-Blitztournee“. Jeder, der 1966 in der Essener Gruga-Halle oder im Zirkus Krone in München dabei gewesen ist, erzählt dieselbe Geschichte. Es sei toll gewesen, aber vor lauter Kreischen der hysterischen Fans hätte man kaum die Musik gehört. Wie das damals geklungen hat, lässt sich jetzt wieder nachhören, im Kino und demnächst auf DVD und auch auf CD.

Der Mann, der Polanskis Kinoträume orchestrierte

06.10.16 (Viktor Rotthaler) -
Zu den großen Unbekannten der Filmmusikwelt gehört ein Komponist, den es in den 1960ern von Warschau nach Hollywood verschlagen hat: Krzysztof Komeda. Zusammen mit Roman Polanski bildete er ein „perfect match“, wie Rota & Fellini, Mancini & Edwards oder Herrmann & Hitchcock. All ihre gemeinsamen Filme gingen unbewusst auch in die Ohren, obwohl dem großen Publikum mit Ausnahme von Henry Mancini, der zur Marke geworden ist, die Namen all dieser Musiker gar nicht geläufig waren. Aber die Filmemacher wussten genau, was sie an ihren Hauskomponisten hatten, sie verliehen ihren Filmen einen ganz spezifischen Sound.
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