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Alle Artikel kategorisiert unter »Viktor Rotthaler«

Eine Königin, nicht von dieser Welt

16.01.20 (Viktor Rotthaler) -
Wer sich ernsthaft für die afro-amerikanischen Ursprünge der Popmusik interessiert, sollte diesen Film gesehen haben, der dokumentiert, wie die „Queen of Soul“ in das Biotop ihrer Kindheit zurückkehrt: die Kirche. „Amazing Grace“ heißt der Film, der einen Mitschnitt des berühmten Konzerts zeigt, das Aretha Franklin 1972 in der New Temple Missionary Baptist Church in Los Angeles gegeben hat. „Amazing Grace“ zeigt Aretha Franklin auf dem Höhepunkt ihrer Kunst und entwickelte sich als Platte in den USA zum erfolgreichsten Gospelalbum aller Zeiten. Fast ein halbes Jahrhundert danach ist dieses Konzert nun auch in ausgewählten deutschen Kinos zu sehen.

Soundtrack 2019/11

23.11.19 (Viktor Rotthaler) -
Am 10. November wird Ennio Morricone seinen 91. Geburtstag feiern. Inzwischen hat er angekündigt, sich aus dem Filmkomponistengeschäft zurückzuziehen. Bei der Gelegenheit hat der Meister auch erwähnt, dass die Budgets für große Scores immer geringer würden.

Der Dritte Mann wird 70

17.10.19 (Viktor Rotthaler) -
Vor genau 70 Jahren, am 2. September 1949, fand in London die Weltpremiere von „The Third Man“ statt. Am 6. Januar 1950 folgte die deutsche Erstaufführung in Berlin. Rechtzeitig zu diesem Jubiläum veröffentlicht nun Studiocanal den Klassiker mit viel Bonusmaterial (auch zur Filmmusik) noch einmal. Carol Reeds Meisterwerk ist der ultimative Wien-Film der Nachkriegszeit, gedreht „on location“. Wien war damals geteilt in vier Zonen.

Der Soundtrack unseres Lebens

17.10.19 (Viktor Rotthaler) -
Seit über einem Vierteljahrhundert prägt Quentin Tarantino nun schon den Umgang mit Filmmusik im aktuellen Kino. Das Verwenden von bereits veröffentlichter Musik hat er natürlich nicht „erfunden“, so wie er beileibe nicht „das moderne Kino“ erfunden hat. Tarantino ist ein „Monteur“ von Puzzlestücken aus der Popwelt, dem Kino und den Jukeboxen.

Dylan, Strauß & Monterey

05.09.19 (Viktor Rotthaler) -
Innerhalb von nur zwei Tagen verlor die Welt zwei der großen Ikonen des amerikanischen „Schaugeschäfts“: am 31. Juli Harold Prince, den innovativen Produzenten von „West Side Story“ und „Cabaret“, und am 1. August den legendären Dokumentarfilmer D.A. Pennebaker.

Der Prinz des Bossa Nova

29.08.19 (Viktor Rotthaler) -
Seit den frühen 60er-Jahren geistert eine Melodie durch die Welt, die vermutlich jeder mitsingen kann: „The Girl From Ipanema“, komponiert von Antonio Carlos Jobim, getextet von Vinicius de Moraes. Im Ohr: die legendäre „coole“ Einspielung von 1963, mit Stan Getz, Jobim und den beiden Gilbertos, Astrud & João.

Soundtracks 2019/07

14.07.19 (Viktor Rotthaler) -
Mitte August jährt sich zum 50. Mal das berühmteste Festival der Rockgeschichte: Woodstock. „3 Days of Peace & Music“, wie die Veranstalter ihr Event genannt haben. Joni Mitchell, die wegen einer TV-Show nicht dabei sein konnte, hat darüber einen wunderbaren Song geschrieben: „Woodstock“. Es war ihre sehr persönliche „Vision“ von Woodstock. Unvergesslich ihre Zeilen: „We are stardust. We are golden. And we got to get ourselves back to the garden.“

Der Geist von New Orleans

29.06.19 (Viktor Rotthaler) -
Wer sich in den frühen 70er-Jahren für „black music“ interessierte, kam an ihm nicht vorbei: Dr. John. Bald erfuhr man, dass Mac Rebennack ein weißer Mann mit schwarzer Seele war, wie New-Orleans-Legende Mezz Mezzrow oder der Rhythm‘n‘Blues-Bandleader Johnny Otis.

Soundtracks 2019/05

18.06.19 (Viktor Rotthaler) -
Zu den bizarrsten deutschen Großproduktionen der 70er-Jahre gehört sicherlich „Schöner Gigolo, armer Gigolo“ mit David Bowie und Marlene Dietrich. Einer der spektakulärsten Flops der deutschen Nachkriegsfilmgeschichte, der viel über die Entstehungszeit 1977/78 erzählt und über die Musikszene jener Zeit. In England ist nun endlich auf CD der erweiterte Soundtrack zu diesem Vorläufer von „Babylon Berlin“ erschienen.

Es war einmal in Hollywood

30.05.19 (Viktor Rotthaler) -
Sie war eine der ganz großen Hollywood-Ikonen des 20. Jahrhunderts: Doris Day. Geliebt und belächelt gleichermaßen, von Publikum und Kritik. Drei Songs erklingen sofort bei ihrem Namen: „Sentimental Journey“, „Que Sera, Sera“ und „Pillow Talk“. Vom Anfang ihrer Plattenkarriere Mitte der vierziger Jahre bis in die späten sechziger Jahre war sie „Columbia Records Artist“, wie die Streisand und Bob Dylan. Und wie Frank Sinatra begann sie bei einer Big Band, bei Les Brown & His Orchestra. Und weil ihre Filme bis heute in „heavy rotation“ auf allen Fernsehsendern laufen, haben sie viele Generationen immer wieder für sich entdecken können, wie Marlene, die Monroe oder Romy.
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