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Alle Artikel kategorisiert unter »Wolf Loeckle«

Bachtrompetengleiche Strahlkraft: die Bulgarian Voices Angelite mit „Angelina“

15.04.13 (Wolf Loeckle) -
Mag sein, dass ein aktuell neuer Papst auf den Spuren des Heiligen Franziskus im Zeitalter der Hochgier in der Tat neue Bescheidenheit generiert. Jenseits des Gregorianischen-Choral-Zeitalters ist neben ein wenig Haydn und etwas Beethoven, neben Penderecki vielleicht und Gubaidulina und neben Mozart im Gefolge der Mittelalter-Meister dem christkatholischen Bereich des sakral Komponierens eher weniger gelungen im Qualitätsanspruch eines Johann Sebastian Bach etwa…

unüberhörbar 2013/04

30.03.13 (Hanspeter Krellmann) -
Charles Marie Widor: Klaviertrios. Trio Parnassus. +++ Richard Wagner: Symphonien, Märsche, Ouvertüre zu „Rienzi“. Royal Scottish National Orchestra, Ltg.: Neeme Järvi +++ Hasemanns Töchter

Phänomenale Phänomene: Das Münchener Kammerochester mit dem Cellisten Nicolas Altstaedt und der geigenden Dirigentin Esther Hoppe

24.02.13 (Wolf Loeckle) -
Während hierzulande in München und dieser Tage im Februar 2013 ziemlich Viele von weltfähiger Saalakustik und Weltnineaukonzertsaal reden, vollbringt das Münchener Kammerorchester (MKO) ein ums andere Mal Geniales, Gravierendes, Großartiges. In Abonnementkonzerten, mit carte blanche-Angeboten, nach Art von Aidskonzerten.

singensingensingen – Franz Wittenbrink verzaubert alle beim Literaturfest München 2012

19.11.12 (Wolf Loeckle) -
Dass Liederabende im Zeitalter nach Fischer-Dieskau (und gleichwertiger Kollegen, so es die denn je gegeben haben sollte) im aktuellen Klassikbetrieb nicht gerade der große Renner sind, erweist die Sichtkontrolle mitten in die Konzertsäle hinein. Doch wen es dieser Tage in das „Münchner Volkstheater“ verschlagen hat - gemeinhin wahrlich nicht gerade den Hort für Mozart und Schubert und Brahms und Beethoven im allgemeinen und für Liedgesang im besonderen –, der konnte sich die Augen reiben und es kaum glauben: ausverkauftes Haus und Leute mit „Karten-gesucht“-Schildern in der Hand.

unüberhörbar 2012/10

Anders Koppel: Sinfonia Concertan­te u.a. +++ Morton Feldman: violin & piano +++ Stimmen Bayerns: Der Rausch

Zwischen Timmelsjoch und Bochum: von Cage, your operas(europeras) und arte povera Reflexen

11.09.12 (Wolf Loeckle) -
Es war ein krasser Satz inmitten eines durchaus kessen Momentes, als der Ästhetikguru Bazon Brock, Brecht-inspiriert und frech wie Oskar, zu formulieren beliebte, dass die „Funktion der Künste vor allem in ihrer Wirkungslosigkeit zu sehen“ sei. Das war 1987. Und da war documenta acht. Von beiden haben wir gelernt, von Brecht und von Brock, dass es so nicht ganz richtig sein kann. Denn ein wenig vertieft hat sie sich selbst (und uns schon auch), die Sensibilität bei der Wahrnehmung und Verarbeitung unserer Beobachtungen. Nicht zuletzt dank der Künste. Nur Betrüger und Bekrieger gibt es weiterhin en masse.

„Leute, hört Bach-Kantaten“: Zur Eröffnung der Herrenchiemsee Festspiele 2012

19.07.12 (Wolf Loeckle) -
Es war ein seidig-kühler Hochsommerabend, frei von großer Hitze, zärtlich belichtet vom Alpenglühen, kühl. Fast stürmisch wird dieser sinkende Tag durchpulst von der optischen Unwetterwarnung. Und als die Schiffe Kurs nehmen zum Nordsteg oder zum Hauptsteg der Fraueninsel mit ihrem Kloster, dem unvergleichlich in den Himmel ragenden, durchaus bodenständigen und gerade dadurch unverwechselbaren Campanile, den Keramikwerkstätten, den Fischerhäusern und Räucherstuben, der karolingischen Torhalle, den einzigartigen Ausblicken zum Hochgebirge hin oder über das voralpine Hügelland, dem legendären Bauerngarten.

Goldberg-Gymnastik und Körpercollagen: Auftakt der Ballettfestwoche 2012 des Bayerischen Staatsballetts

23.04.12 (Wolf Loeckle) -
Gibt es absolute Musik? Klar. Braucht diese Körpersprache? Nein. Die Avantgarde der vierziger und fünfziger Jahre im zwanzigsten Jahrhun-dert hatte es in solcher Gemengelage leichter. Gab es da doch Cage und minimalism und Cunningham und unzählige andere, die Modernität und Zeitgenossenschaft zu realisieren aufgebrochen waren.

Vom Unverzichtbaren des Probenraumes, oder: das Münchener Kammerorchester hat dergestaltige Probleme…

02.04.12 (Wolf Loeckle) -
Ohne „Erarbeitungszentrum“-, ohne Probenraum also geht für kein Orchester der Welt irgendetwas. Nicht dass da und in luxuriösen Philharmonien der gehobenen Architektur-und-Akustik-und-Ästhetik-Kategorie Musik erst zu dem würde was sie ist. So nach dem Motto je teurer-je-chicer-je-designter desto besser. Da gibt es schon Beispiele, dass dem nicht unbedingt so sein muss.

Gemüt und Geist: Aufnahmen mit dem Dirigenten Bruno Walter aus den frühen 1930er-Jahren

19.03.12 (Wolf Loeckle) -
Es war einmal zu einer Zeit, die frei war von IT und Netzwerkideologie – damals erlebten die Menschen ihre Musik im Gottesdienst, in Salons, in einer überschaubaren Zahl von Konzertsälen weltweit. Und sie erlebten die Musik ihrer Gegenwart. Ideologisch verbrämte alte oder neue Musik gab es nicht. Klarerweise gab es Streit über ästhetische Grundlagen.
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