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Alle Artikel kategorisiert unter »Wolf Loeckle«

unüberhörbar 2017/05

19.05.17 (Hanspeter Krellmann) -
So höret meinen Gesang – Klopstock-Vertonungen von Georg Philipp Telemann und Johann Heinrich Rolle. Solisten, Leipziger Concert, Siegfried Pank. Raumklang +++ Ralph Vaughan Williams: Sinfonien­ 3 & 4. Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, Andrew Manze. Onyx +++ Domenico Scarlatti: Sonatas. Angela Hewitt, Klavier. Hyperion

Am Pult: Mariss Jansons und Teodor Currentzis

01.05.17 (Wolf Loeckle) -
Im Vorfeld der österlichen Tiefenreflexionen ließ Mariss Jansons zusammen mit BR-Chor und-Symphonieorchester sowie den Sopranistinnen Mojca Erdmann und Anna Prohaska und Hanno Müller-Brachmann, Bariton, „Requiem-Strophen“ von Wolfgang Rihm zum ers­ten Mal öffentlich erklingen.

Rihm-Ligeti-Vivier-Berio! Ein musica viva-Wochenende der Aufklärung und Uraufführung

04.04.17 (Wolf Loeckle) -
Während die Wiener immer noch – im Angesicht der Plakate mit den Inhalten und der gestalterischen Anmutung von 1817 – daran basteln, wien modern zu positionieren, machen die Berliner das in bekannt welt-spitzenmässiger Attitüde als vermeintliche Weltmarktführer. Die Münchner dagegen halten sich im Schatten der Elbphilharmonie, die von den Hamburger Controllern auf der Suche nach quantitativ ausreichend Publikum bald eine vierundzwanzigstündig durchgehende Bespielung anzustreben gezwungen sein könnte.

unüberhörbar 2017/03

13.03.17 (Hanspeter Krellmann) -
Amira Medunjanin: Damar +++ Giuseppe Tartini: Cantabile e suonabile – Sonate autografe a violino solo / a violino e violoncello. David Plantier, Violine; Annabelle Luis, Violoncello +++ Anton Bruckner: Sinfonie 2. Mozarteum­orchester Salzburg, Ivor Bolton

piano piano – Liebner und Rathert zu Ehren der neunzigsten Geburtstage von Earle Brown und Morton Feldman

05.02.17 (Wolf Loeckle) -
Es war eine wahrhaft schöne Geschichte, die Wolfgang Rathert, Musik-wissenschaftler der LMU-München mit Schwerpunkt zwanzigstes Jahrhundert inklusive Musik der Gegenwart samt speziellem Fokus auf die USA, erzählte. Knapp und präzise, klipp und klar, befreit vom Feinstaub musikwissenschaftlich-mikrotonaler Esoterik.

Chanukka – Zwischen Klangmagie und Erkenntnistheorie – Mehr als ein Konzert mit dem OJM

08.12.16 (Wolf Loeckle) -
Wenn marktbeherrschende Gruppierungen – sagen wir im Segment der klassischen Musik – ihren Kunden – sagen wir den Musikfreunden – das immer gleiche Repertoire anbieten mit wenig bis null Zeitgenossenschaft, gewöhnt sich das Publikum daran. Und will das dann auch. Entsprechend leicht ist es daraufhin, einer Stadt das Image reaktionär zu verpassen. Im Falle Münchens funktioniert das schon lange, allzu lange.

unüberhörbar 2016/11

03.11.16 (Hanspeter Krellmann) -
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1, ­c-Moll. Gewandhausorchester Leipzig, Franz Konwitschny. Berlin Classics +++ Richard Strauss: Eine Alpensinfonie. Göteborger Symphoniker, Kent Nagano. Farao Classics +++ Hugo Kaun: Klavierquintett f-Moll op. 39, Oktett F-Dur op. 26, Streichquintett fis-Moll op. 28. Berolina Ensemble. MDG

Beckett and Feldmann, Worte und Musik in München oder: Ein bemerkenswerter Saisonabschluss beim Orchester Jakobsplatz

20.07.16 (Wolf Loeckle) -
Schauspieler mit Mikro auf der Backe – das war und ist Mode (oder doch Notwendigkeit?) im Sprechtheater. Dass MasterVoices wie die von Bibiana Beglau und Götz Otto solchen Schnickschnack nicht nötig haben, war oft genug zu erleben. Jetzt also doch? Klar – und zwar aus wirklich gutem und dramaturgisch gebotenem Grund. Hatte sich doch der Hubert Burda Saal im jüdischen Gemeindezentrum nah am Herzen der Stadt München auf Zeit in eine Art Radio-und-auch-Hörspielstudio verwandelt zwecks öffentlicher Darbietung eines – Hörspiels. Und Radio – egal ob on air oder im weltweiten Netz – geht nicht ohne diverse technische Spezifika...

unüberhörbar 2016/06

14.06.16 (Hanspeter Krellmann) -
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonien 3 & 4. Freiburger Barockorchester, Pablo Heras-Casado. Harmonia mundi +++ Antonin Dvorák: Symphonie Nr. 8. Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Mariss Jansons. BR-Klassik +++ Erik Satie: Mélodies et Chansons. Holger Falk, Steffen Schleiermacher. MDG

Vollversammlung der Musikhochschule München zum Thema Diskriminierung jeglicher Art, Mobbing, Stalking und körperliche Gewalt

28.04.16 (Wolf Loeckle) -
„Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist, spielt weiter“ sagt der Herzog am Beginn der Komödie „Was ihr wollt“ von William Shakespeare. Dass Musik zumal in ihren Ausbildungsinstituten zuweilen mit körperlicher Nähe zu tun hat, mit erotischer Anziehung, aus der Liebeshändel und dramatische Konstellationen entstehen mögen, liegt in der Natur dessen, was uns seit dem Urknall mit auf den Weg durch unser aller Leben und alle seine Wandlungen gegeben ist, mit denen wir fertig werden müssen. Die traditionsreiche Hochschule für Musik und Theater München erlebt diesertage grade mal keine Komödie.
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