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Alle Artikel kategorisiert unter »Wolf Loeckle«

unüberhörbar 2018/09

08.09.18 (Hanspeter Krellmann) -
Franz Liszt: Eine Faust-Symphonie. Hansjörg Albrecht (Orgel und Transkription). Oehms Classics +++ Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester Nr. 1, op.35, Jazz Suite Nr.2, The Golden Age, op.22. Antonii Baryshevskyi, Romain Leleu, Brandenburgisches Staatsorchester, Howard Griffiths. Klanglogo +++ Einojuhani Rautavaara: Werke für Cello und Klavier. Tanja Tetzlaff, Cello; Gunilla Süssmann, Klavier. Ondine

„Erdbeben. Träume“ – Toshio Hosokawas Uraufführung an der Oper Stuttgart

03.07.18 (Wolf Loeckle) -
Musiktheater ist ein wundersames, ein gar wunderbares Ding. Die diesjährige Münchener Biennale für neues Musiktheater bot aktuell und bietet immerhin seit 1988 schon reichlich Gelegenheit, darüber nachzudenken. Die OPERSTUTTGART legt nun nach mit einer fulminanten Weltpremiere, der Uraufführung ERDBEBEN. TRÄUME von Japans Topkomponist Toshio Hosokawa.

unüberhörbar 2018/06

15.06.18 (Hanspeter Krellmann) -
Franz Schubert: Sinfonie C-Dur D 944. KlangVerwaltung, Ennoch zu Guttenberg. Farao Classics +++ Mario Castelnuovo-Tedesco: Piano Works. Alfonso Soldano. Divine art +++ Twentieth-Century Masterpieces – Bartók, Strawinsky, Kodaly. Concertgebouworkest Amsterdam, Eduard van Beinum. Decca Eloquence +++ Luís Tinoco: The Blue Voice of the Water. Orquestra Gulbenkian u.a., Susanna Mälkki u.a. Odradek Records +++ Lili Boulanger: Hymne au Soleil, Œuvres chorales. Antonii Baryshevskyi, Klavier, Orpheus Vokalensemble, Michael Alber. Carus

Geballte Zeitgenossenschaft – räsonanz-Stifterkonzert und Lachenmanns „My Melodies“

10.06.18 (Wolf Loeckle) -
Als vor gut einem Jahrhundert das Melodiöse aus der ernsthaften Musik verbannt wurde, auf überbordende Emotionalitäten des frühen Schönberg etwa reagierend und als Reflex auch auf die Grausamkeiten des Ersten Weltkriegs, konnte keiner ahnen, welche Klangdimensionen sich öffnen würden. Ganz abstrakt. Und voll konkret.

Weltpremiere: Der Film „Die Seele der Geige“ von Benedikt Schulte beim DOK-fest München 2018

07.05.18 (Wolf Loeckle) -
Wer den Wald (den deutschen zumal) als Hort des Seelenvollen begreift, wer ihn als Zentrale von Schönheit und Farbenreichtum versteht, um dort auf der Suche nach kontemplativentschleunigender Kraftsteigerung das Muskelwachstum via Training zu forcieren gedenkt, wer ihn als Treffpunkt der Mythen und Mysterien versteht, der sollte nicht vergessen, dass er sich inmitten rein wirtschaftlich generierter Umgebungen aufhält. Da wird – was die Profitmaximierung meint – in mehrfach aufeinander folgenden Generationen gedacht. So nach neunzig Jahren mag ein guter Baumstamm „erntereif“ sein. Auch Geigenbauer gehen zuweilen in die Natur – notgedrungen.

So wach und aktiv wie lange nicht mehr

27.04.18 (Wolf Loeckle) -
Städten mag es ergehen wie einzelnen Menschen. Kommen doch auch die daher wie ein Star, als Diva, als Machtexponent, als Kümmerling. Sie können Objekt des Hasses werden. Oder womöglich blind machender Liebe. Der bayerischen Landeshauptstadt München widerfährt beides im Übermaß. Doch auch Kollegen gewissermaßen wie Berlin oder Wien erleben solches. Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs verwandelt München sich in die Stadt einer „verrückten Utopie“. Es war, als hätte München sich auf dem Planeten weiter nach unten bewegt, weiter nach Süden „in Richtung Sonne, Lässigkeit, Schönheit, Meer“. Mediterrane Visionen.

unüberhörbar 2018/04

19.04.18 (Hanspeter Krellmann) -
Mauricio Kagel: mimetics. Sabine Liebner, Klavier. Wergo +++ Sergej Prokofieff: Romeo und Julia. Baltimore Symphony Orchestra, Marin Alsop. Naxos +++ Tzvi Avni: Credo. Johannes Gmeinder, Klarinette; Kolja Lessing, Violine; Fjölnir Ólafsson, Bariton u.a. Perc.pro +++ Moritz Eggert: Muzak, Number Nine VII: Masse. SO des BR, David Robertson, Peter Rundel. Neos

Sympathy For The Devil mit dem Münchner Kammerorchester

24.03.18 (Wolf Loeckle) -
Nicht nur im aktuell-öffentlichen Angebotsdschungel der Musikvermarkter weltweit ergibt sich Unübersichtlichkeit im Megaformat. Das wird da wie in anderen Geschäftsfeldern ausgenutzt bis zum geht nicht mehr. Solche, die nicht nur die Kohle im Ohr und im Blick haben, getrauen sich dann schon mal und zuweilen ins Haifischbecken – auch der Klassik.

unüberhörbar 2018/02

15.02.18 (Andreas Kolb) -
Carl Schuricht dirigiert (Schumann, Delius, Grieg, Pfitzner u.a.). Urania Records (2 CDs) +++ Andreas Hammerschmidt: Chor-Music auf Madrigal-Manier. Ensemble Polyharmonique, Alexander Schneider. Querstand +++ Milica Djordjevíc: rocks – stars – metals – light. col legno +++ Boris Bergmann: Sonate 1, Sonate 3 „Hölderlin“ u.a.; Alexander Scriabin: 24 Préludes op. 11, Etüde Es-Dur op. 42 / Nr. 8, 5 Préludes op. 74. Boris Bergmann, Klavier. SAMM (2 CDs)

Von Seltenheitswert: Der Akkordeonist Stefan Hussong im Avantgarderausch

05.02.18 (Wolf Loeckle) -
Akkordeonisten aller Länder, vereinigt euch, in und zwischen den Schluchten von Manhattan, Madrid, Moskau, schluchzt euch das d-Moll rein der chromatischen Bach-Fantasie und lasst die zugehörige Fuge verebben zwischen Stickoxiden und Nebelschwaden. Setzt den Fandango drauf und dann den Tango, macht daraus den Fantango und therapiert euch samt uns allen den Weltschmerz weg mit eueren Sehnsuchtsorgien aller Straßenmusiker aller Völker. So könnte ein Akkordeonkonzert annonciert sein.
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