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Alle Artikel kategorisiert unter »Wolf Loeckle«

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Exchange 2 – Der Saisonauftakt des Neuen Kollektivs München im Ampere

17.10.17 (Wolf Loeckle) -
Hundert Jahre neue Musik – Was nun? Fragte süffisant und aus damals aktuellem Anlass Thema Musik Live, die diskursive Gesprächsreihe des Bayerischen Rundfunks in der Höhle des Löwen direkt vor Ort. In Donaueschingen also. Der Weltzentrale für die ästhetischen Auseinandersetzungen um das Neue in der neuen und neuesten Musik. Ohne dass dabei verbindlich-Ideologisches herauszudestillieren gewesen wäre. Das war 2008. Und die Frage stellt sich heute genau so aktuell.

unüberhörbar 2017/10

13.10.17 (Hanspeter Krellmann) -
Emil Tabakov: Symphonie No. 8; Fünf Bulgarische Tänze. Bulgarian National Radio Symphony Orchestra, Emil Tabakov. Toccata Classics +++ Valentin Silvestrov: Hieroglyphen der Nacht. Anja Lechner, Agnès Vesterman, Violoncello. ECM +++ Ludwig van Beethoven: Sinfonien 1–9; Gewandhaus-Orchester Leipzig, Herbert Blomstedt. Accentus

unüberhörbar 2017/07

18.07.17 (Hanspeter Krellmann) -
Bach & Sons 2: Sebastian Knauer (Daniel Hope, Philipp Jundt), Zürcher Kammerorchester. Berlin Classics +++ Chamber Works by Szymon Laks (Aus der Reihe Music in Exile). ARC Ensemble. Chandos +++ Philipp Scharwenka: Werke für Violine und Klavier – Sonaten opp. 110 h-Moll & 114 e-Moll, Suite op. 99. Natalia Prishepenko, Violine; Oliver Triendl, Klavier. TYXart

unüberhörbar 2017/05

19.05.17 (Hanspeter Krellmann) -
So höret meinen Gesang – Klopstock-Vertonungen von Georg Philipp Telemann und Johann Heinrich Rolle. Solisten, Leipziger Concert, Siegfried Pank. Raumklang +++ Ralph Vaughan Williams: Sinfonien­ 3 & 4. Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, Andrew Manze. Onyx +++ Domenico Scarlatti: Sonatas. Angela Hewitt, Klavier. Hyperion

Am Pult: Mariss Jansons und Teodor Currentzis

01.05.17 (Wolf Loeckle) -
Im Vorfeld der österlichen Tiefenreflexionen ließ Mariss Jansons zusammen mit BR-Chor und-Symphonieorchester sowie den Sopranistinnen Mojca Erdmann und Anna Prohaska und Hanno Müller-Brachmann, Bariton, „Requiem-Strophen“ von Wolfgang Rihm zum ers­ten Mal öffentlich erklingen.

Rihm-Ligeti-Vivier-Berio! Ein musica viva-Wochenende der Aufklärung und Uraufführung

04.04.17 (Wolf Loeckle) -
Während die Wiener immer noch – im Angesicht der Plakate mit den Inhalten und der gestalterischen Anmutung von 1817 – daran basteln, wien modern zu positionieren, machen die Berliner das in bekannt welt-spitzenmässiger Attitüde als vermeintliche Weltmarktführer. Die Münchner dagegen halten sich im Schatten der Elbphilharmonie, die von den Hamburger Controllern auf der Suche nach quantitativ ausreichend Publikum bald eine vierundzwanzigstündig durchgehende Bespielung anzustreben gezwungen sein könnte.

unüberhörbar 2017/03

13.03.17 (Hanspeter Krellmann) -
Amira Medunjanin: Damar +++ Giuseppe Tartini: Cantabile e suonabile – Sonate autografe a violino solo / a violino e violoncello. David Plantier, Violine; Annabelle Luis, Violoncello +++ Anton Bruckner: Sinfonie 2. Mozarteum­orchester Salzburg, Ivor Bolton

piano piano – Liebner und Rathert zu Ehren der neunzigsten Geburtstage von Earle Brown und Morton Feldman

05.02.17 (Wolf Loeckle) -
Es war eine wahrhaft schöne Geschichte, die Wolfgang Rathert, Musik-wissenschaftler der LMU-München mit Schwerpunkt zwanzigstes Jahrhundert inklusive Musik der Gegenwart samt speziellem Fokus auf die USA, erzählte. Knapp und präzise, klipp und klar, befreit vom Feinstaub musikwissenschaftlich-mikrotonaler Esoterik.

Chanukka – Zwischen Klangmagie und Erkenntnistheorie – Mehr als ein Konzert mit dem OJM

08.12.16 (Wolf Loeckle) -
Wenn marktbeherrschende Gruppierungen – sagen wir im Segment der klassischen Musik – ihren Kunden – sagen wir den Musikfreunden – das immer gleiche Repertoire anbieten mit wenig bis null Zeitgenossenschaft, gewöhnt sich das Publikum daran. Und will das dann auch. Entsprechend leicht ist es daraufhin, einer Stadt das Image reaktionär zu verpassen. Im Falle Münchens funktioniert das schon lange, allzu lange.
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