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Alle Artikel kategorisiert unter »Wolf Loeckle«

unüberhörbar 2019/05

13.05.19 (Andreas Kolb) -
Joly Braga Santos: Symphonische Ouvertüren, Klavierkonzert. Goran Filipec, Klavier; Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, Ltg.: Álvaro Cassuto. Naxos +++ Quasi morendo. Johannes Brahms, Gérard Pesson, Salvatore Sciarrino. Reto Bieri and Meta4. ECM +++ Life. Busoni, Bach, Schumann, Rzewski, Liszt, Evans. Igor Levit, Klavier. Sony +++ Kurt Weill: Mahagonny. Ein Songspiel/Chansons des Quais/Kleine Dreigroschenmusik. Ensemble Modern, HK Gruber, Ltg.; Ute Gferer, Sopran; Winnie Böwe, Sopran; amarcord. Ensemble Modern Medien

Volle Häuser mit neuer Musik in München: Das LSO unter Rattle bei räsonanz – Eötvös bei der musica viva

06.05.19 (Wolf Loeckle) -
München hat seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs – initiiert vom großen Karl Amadeus Hartmann – seine unvergleichliche musica viva. Damals das Informationsdefizit der zwölf Jahre des tausendjährigen Reiches reparierend. Heute gehen der Blick und das Hören sensibilisierend in die große weite Welt hinaus – und von dort zurück, facettenreich navigiert von Winrich Hopp für den Bayerischen Rundfunk und seine Klangkörper samt Gastensembles und (an)reisender Interpreten. Diesmal ergab sich durch die Platzierung eine Art Minifestival.

4’33’’ oder: Vom FormatDiktat

24.03.19 (Wolf Loeckle) -
Zeit mag dehnbar sein, frei nach dem Motto „...und von da an zog sich’s“. Dem entgegen zu wirken, stellen sich feingliedrig wirksame Struktur­elemente zur Verfügung. Das gilt für Fahrpläne wie für Sendelaufpläne zum Beispiel. Einer dem Stadium der Volldigitalisierung entgegen eilenden Gegenwart dürfte das kaum Probleme bringen. Der Algorithmus wird’s schon richten, im Zeitalter des Wisch und Weg. In einem werbegenerierten Programm haben die werbefreien Segmente das Umfeld so zu beackern, dass die „Commercials“ ihre so genannte Botschaft erfolgreich an den Mann, an die Frau bringen. Soweit so alt. Auch die Begriffe Format­radio und Formatdiktat sind trotz immenser Wirkungskraft von gestern. Die Trimedialisten vom immer noch jungen dritten Jahrtausend begreifen sich medien- und grenzüberschreitend uneingeschränkt auf der Seite des Fortschritts.

unüberhörbar 2019/03

20.03.19 (Hanspeter Krellmann) -
Bach: Fuge Es-Dur BWV 876, Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 15, Beethoven: Streichquartett Nr. 12. Danish String Quartett +++ Yuri Falik: Streichquartette 3–6. Taneyev-Quartett +++ Beethoven: Egmont. Beethoven Orchester Bonn, Dirk Kaftan, Matthias Brandt

Regeln brechen oder: DIE BAKCHEN – Lasst uns tanzen im Cuvilliés Theater München

17.03.19 (Wolf Loeckle) -
„Das war alles wahnsinnig vielfältig, bunt, laut, bewegend, abstoßend, ungeheuer virtuos, artistisch, verwirrend, in all dieser Multifunktionalität bewundernswert, auf die Einzelleistung bezogen, auf das Gesamte der großformatigen Konzeption. Und irgendwie reduziert es sich dann doch auf das Wisch und Weg rund um den Globus, rund um alle SmartPhone-Bildschirme der Welt,“ sagt unser Kritiker Wolf Loeckle.

unüberhörbar 2018/11

09.11.18 (Hanspeter Krellmann) -
J. S. Bach: Six Suites for Viola solo BWV 1007–1012, Kim Kashkashian. ECM New Series +++ Igor Strawinsky: Le sacre du printemps, L’oiseau de feu, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Mariss Jansons. BR Klassik +++ Camillo Togni: Werke für Flöte. Roberto Fabbriciani, Flöte, Piccoloflöte u.a. Naxos

unüberhörbar 2018/09

08.09.18 (Hanspeter Krellmann) -
Franz Liszt: Eine Faust-Symphonie. Hansjörg Albrecht (Orgel und Transkription). Oehms Classics +++ Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester Nr. 1, op.35, Jazz Suite Nr.2, The Golden Age, op.22. Antonii Baryshevskyi, Romain Leleu, Brandenburgisches Staatsorchester, Howard Griffiths. Klanglogo +++ Einojuhani Rautavaara: Werke für Cello und Klavier. Tanja Tetzlaff, Cello; Gunilla Süssmann, Klavier. Ondine

„Erdbeben. Träume“ – Toshio Hosokawas Uraufführung an der Oper Stuttgart

03.07.18 (Wolf Loeckle) -
Musiktheater ist ein wundersames, ein gar wunderbares Ding. Die diesjährige Münchener Biennale für neues Musiktheater bot aktuell und bietet immerhin seit 1988 schon reichlich Gelegenheit, darüber nachzudenken. Die OPERSTUTTGART legt nun nach mit einer fulminanten Weltpremiere, der Uraufführung ERDBEBEN. TRÄUME von Japans Topkomponist Toshio Hosokawa.

unüberhörbar 2018/06

15.06.18 (Hanspeter Krellmann) -
Franz Schubert: Sinfonie C-Dur D 944. KlangVerwaltung, Ennoch zu Guttenberg. Farao Classics +++ Mario Castelnuovo-Tedesco: Piano Works. Alfonso Soldano. Divine art +++ Twentieth-Century Masterpieces – Bartók, Strawinsky, Kodaly. Concertgebouworkest Amsterdam, Eduard van Beinum. Decca Eloquence +++ Luís Tinoco: The Blue Voice of the Water. Orquestra Gulbenkian u.a., Susanna Mälkki u.a. Odradek Records +++ Lili Boulanger: Hymne au Soleil, Œuvres chorales. Antonii Baryshevskyi, Klavier, Orpheus Vokalensemble, Michael Alber. Carus

Geballte Zeitgenossenschaft – räsonanz-Stifterkonzert und Lachenmanns „My Melodies“

10.06.18 (Wolf Loeckle) -
Als vor gut einem Jahrhundert das Melodiöse aus der ernsthaften Musik verbannt wurde, auf überbordende Emotionalitäten des frühen Schönberg etwa reagierend und als Reflex auch auf die Grausamkeiten des Ersten Weltkriegs, konnte keiner ahnen, welche Klangdimensionen sich öffnen würden. Ganz abstrakt. Und voll konkret.
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