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Prof. Christian Losert. Foto: privat

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Nachrichten der HfM Trossingen

Untertitel
Eine Neuberufung und fünf Projekte
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Neu berufen 

Christian Losert, geboren 1988 in Lindenfels, ist an der HfM Trossingen neuer Landeszen­trums-Professor für Intermediales Gestalten und Klanginteraktion. Er wirkt als Klang- und Medienkünstler sowie Creative Programmer mit Sitz in Berlin sowie Mitgründer von ATE­LIER-E, einem Berliner Studio für Medienkunst und computergestütztes Design. Seine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Klang, Technologie und immersiven Medieninstal­lationen im Spannungsfeld von menschlicher und maschineller Interaktion. Seine Werke wurden international gezeigt und prämiert, unter anderem am ZKM Karlsruhe, bei der Ars Electronica, in der Bundeskunsthalle Bonn und in der Akademie der Künste Berlin. 


 

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Fünf Projekte auf einen Blick 

MidiR (Musikstudium im digitalen Raum) verankerte das Querschnittsthema Digitali­tät systematisch im Musikstudium der HfM Trossingen: in der Ausstattung von Räumen, in der Qualifizierung von Lehrenden, in der Weiterentwicklung von Curricula und in der wissenschaftlichen Reflexion von Transformati­onsprozessen. Das von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre geförderte Projekt lief seit Herbst 2021 und wurde Ende 2025 abgeschlossen. 

Im Verbundprojekt KISS (Künstliche Intelligenz Service und Systeme) der HfM Trossingen und der Hochschule Furtwangen (HFU) entwi­ckelte Trossingen im Teilprojekt „Künstliche Intelligenz in der Musik“ (KIM) neue Lehr- und Forschungsformate an der Schnittstelle von KI, Komposition, Musikdesign und künstlerischer Praxis. Das Teilprojekt verfolgte das Ziel, maschinelles Lernen, interaktive Systeme und künstlerische Praxis auf höchstem Niveau zu integrieren.

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In der virtuellen „Sandbox“ PatchWorld treffen sich die Lernenden als Avatare im eigens gestalteten virtuellen Raum und lernen dort den Umgang mit neuen Musikinstrumenten.

In der virtuellen „Sandbox“ PatchWorld treffen sich die Lernenden als Avatare im eigens gestalteten virtuellen Raum und lernen dort den Umgang mit neuen Musikinstrumenten.

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LEVIKO-XR (Lehrkräftebildung in virtuellen Kontexten) entwickelte für Musikunterricht und Musiklehrkräftebildung Lehr-Lern-Designs mit Virtual, Augmented und Mixed Reality. In Trossingen entstanden daraus unter anderem Fortbildungen, Workshops und Materialien zu VR-Rhythmusspielen, XR-Performances und kollaborativem Musizieren in immersiven Umgebungen. Der Leitfaden „Extended Reality im Musikunterricht“ kann über leviko-xr.de heruntergeladen werden. 

KuMuS-ProNeD (Professionelle Netzwerke zur Förderung adaptiver, handlungsbezogener, digitaler Innovationen in der Lehrkräftebildung in Kunst, Musik und Sport) konzentrierte sich in Trossingen auf mobile digitale Technologien für vielfältige Musizierpraxen im Musikunter­richt, besonders im Übergang von der Primar-in die Sekundarstufe. Schwerpunkt war die Improvisation im Musikunterricht. 

LEVIKO-XR und KuMuS-ProNeD wurden gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFS­FJ) und finanziert von der Europäischen Union – NextGenerationEU. 

Netzwerk 4.0 der Musikhochschulen wurde 2021 gegründet, um die Chancen und He­rausforderungen der Digitalisierung an Mu­sikhochschulen systematisch zu erforschen, zu gestalten und zu implementieren. Mit 18 beteiligten Musikhochschulen war es das bun­desweit mitgliederstärkste Verbundprojekt im Programm „Hochschullehre durch Digitalisie­rung stärken“ der Stiftung Innovation in der Hochschullehre. Die umfangreichen Maßnah­men des Projekts lassen sich auf der Webseite netzwerk-musikhochschulen.de nachvollziehen – darunter Fortbildungen mit insgesamt über 1.400 Teilnehmenden, eine Intensivphase „Die Kunst der Lehre 4.0“ mit 20 Absolvent:innen des Lehrzertifikats und 130 Workshops im freien Fortbildungsbereich.

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