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Alle Artikel kategorisiert unter »Digitalisierung«

Digitalisierung neu und musisch begreifen

02.05.19 (Myriam Rion) -
Am Samstag, 23. Februar 2019, fand in Freising die Jahrestagung des Arbeitskreises Musischer Gymnasien in Bayern statt. Gastgeber war in diesem Jahr das Camerloher-Gymnasium mit Schulleiterin OStDin Andrea Bliese. Der Arbeitskreis Musischer Gymnasien in Bayern existiert seit 1974 und ist ein in der bayerischen und deutschen Schullandschaft herausragendes Gremium. Hier finden Eltern, Musik- und Instrumentallehrkräfte, Kunst-, Theater- und Filmlehrkräfte sowie Schulleitungen musischer Gymnasien Bayerns ein Forum für vertrauensvollen Erfahrungsaustausch.

Digitaler Wandel beherrscht Frankfurter Musikmesse 2019

02.04.19 (dpa) -
Frankfurt/Main - Die Frankfurter Musikmesse will sich noch stärker dem digitalen Wandel stellen. Die elektronische Musikproduktion und -vermarktung wird von Dienstag an (2.4.) im Fokus von Europas größtem Branchentreff stehen, wie die Organisatoren am Montag ankündigten. Erstmals gibt es einen Sonderbereich für die internationale DIY-(«Do-it-Yourself»)-Musikszene.

Digitalisierung und Musikschulen

27.02.19 (Manfred Grunenberg) -
Digitalisierung und Musikschulen – das ist kein einfaches Thema. Sind Musikschulen und ihre Akteure bei allen Veränderungen einer eher langsameren Gangart verbunden, wird es bei den Themen der Digitalisierung erst recht gemischt: Einerseits suggeriert der momentane Hype um das Thema, dass sich auch Musikschulen dem Wandel nicht ganz entziehen können. Ein technologischer Quantensprung wird beschworen, etwa vergleichbar dem Wechsel vom Pferd zur Dampfmaschine oder von der Brieftaube zum Telefon. In Gesprächen verweisen Pädagogen aber schnell auf die Verwaltung, die sich anpassen sollte. Allenfalls die Website und Social Media, eventuell noch eine Unterstützung beim Lernen von Musiktheorie wird der Digitalisierung als Objekt zugestanden. Doch im Allerheiligsten der Musikschulen, dem Unterricht nach altväterlichem Meister-Schüler-Muster, wird in aller Regel und im Grunde des Herzens jegliche Digitalisierung verbannt. Hier müsse immer und ausschließlich die persönliche Präsenz eine notwendige Bedingung für jegliches Gelingen bilden.

Der erfahrenste Hai im Becken

05.02.19 (Juan Martin Koch) -
Unter dem Motto „first in music“ feiert Breitkopf & Härtel in diesem Jahr seinen 300. Geburtstag. Mit Nick Pfefferkorn, seit 2015 als Verlagsleiter tätig, hat Juan Martin Koch über den ältesten noch bestehenden Musikverlag und dessen Rolle im heutigen Musikbetrieb gesprochen.

„Revolution der Musikedition“ – Mozarteum mit digitaler Werkausgabe

15.12.18 (dpa, Georg Etscheit) -
Mozarts Musik hören und die Noten digital mitlesen oder bequem die Druckausgabe mit der originalen Handschrift vergleichen: Diese und andere Möglichkeiten bietet die neue digitale Mozart-Werkausgabe, die in Salzburg an den Start gegangen ist.

Fünfzig Jahre für den Schott Verlag

13.12.18 (Andreas Kolb) -
Mit 230 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von etwa 35 Millionen Euro ist die Schott Music GmbH & Co. KG Deutschlands führender Musik- und Musikbuchverlag und einer der ältesten noch bestehenden Musikverlage überhaupt. Gründer war Bernhard Schott im Jahre 1770. Der derzeitige Chef des Hauses – Peter Hanser-Strecker – trat 1968 im Alter von 26 Jahren als Leiter der Rechtsabteilung in den Schott-Verlag ein. Seit 1974 ist er Mitglied der Geschäftsleitung. Dass Hanser-Strecker 2018 als Vorsitzender der Geschäftsleitung sein 50-Jähriges Dienstjubiläum begehen kann, nahm die nmz als Anlass, den Verleger zu den Entwicklungen in seinem Haus, aber vor allem auch zu den Veränderungen in der Verlagslandschaft zu interviewen.

Land NRW fördert Digitalprojekt der Düsseldorfer Musikhochschule

01.12.18 (PM) -
Das NRW-Kulturministerium und der Stifterverband fördern an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf ein digitales Archiv für musikalisches Hören. Die rund 50.000 Euro stammen aus dem Förderprogramm „Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre“. Die Robert Schumann Hochschule ist damit die einzige der sieben Kunst- und Musikhochschulen in dieser Förderrunde.

Das digitale Klassenzimmer wird kommen

09.11.18 (Andreas Kolb) -
Die typischen Workshopangebote beim BMU Kongress heißen bis heute „Schulpraktisches Klavierspiel“, „Die Stimme des Schulmusikers“ oder „Trommeln auf allem, was im Klassenraum steht“. Der Tendenz 2018 in Hannover lag aber eindeutig auf der Digitalisierung des Klassenzimmers. „APP Best Practice“, „Einsatz von Tablet im Musikunterricht“ oder „Live Coding mit Pi“ setzten die digitalen musikpädagogischen Trends.

Musikschule – vernetzt

31.10.18 (VBSM) -
Vernetzung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz machen bisher Unmögliches möglich, auch und gerade in den Arbeitswelten der Zukunft. Was genau zum Beispiel Roboter bald alles für uns tun können, erscheint uns im Moment oft noch schwer vorstellbar. Sie könnten dem Menschen auf vielfältige Art und Weise als Assistenten dienen. Zum Beispiel in der Pflege, in der Lehre, im Dienstleistungssektor und bereits heute schon in der Industrie oder in der Landwirtschaft – Roboter können uns bei unserer Arbeit entlasten und unterstützen.

Gegenwart gestalten im digitalen Puls

28.09.18 (Philipp Ahner) -
Tabletklassen, ActiveBoards, Lernplattformen und WLAN fordern aktuell von Schulen beziehungsweise Schulträgern teils viel Geld, teils bleibt der CD-Player und die Deckenbeleuchtung die einzige elektrische Einrichtung der Schule. Technische Ausstattungen und damit verbundene Veränderungen des Unterrichts sind derzeit ein zentrales bildungspolitisches Thema. Der Musikunterricht spielt in diesen Diskussionen und Entscheidungen selten eine Rolle. Man könnte manchmal den Eindruck bekommen, die Transformationsprozesse der Digitalisierung beträfen den Musikunterricht nicht. Aber die Digitalisierung verändert musikbezogene Lern- und Gestaltungsprozesse in Schulen und Lehrkräfte müssen irgendwie damit umgehen. Es lohnt sich daher, einen Blick auf die Veränderungen und auf Umgangsweisen der Lehrkräfte mit diesen zu werfen.
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