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Alle Artikel kategorisiert unter »Digitalisierung«

Die Form folgt den Ideen

29.03.21 (Jugend musiziert) -
Mit dem Erscheinen dieser Ausgabe der neuen musikzeitung liegen die folgenden Pionierleistungen erst wenige Tage zurück. Das zweite Jahr der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Verbote und Vorschriften stellte die Verantwortlichen von „Jugend musiziert“ erneut auf eine harte Probe. Ausfallen lassen oder sichtbar bleiben?, lautete die Frage. Nach intensiven Diskussionen entschlossen sich die 170 Regional- und 19 Landesausschüsse und die Bundesebene 2021 dazu, „Jugend musiziert“ trotz allem durchzuführen. Auch wenn Zugeständnisse gemacht werden mussten, die den „Spirit“ von „Jugend musiziert“ empfindlich trafen. Aber, und das ist die positive Nachricht, die Entscheidung hat auch eine steile Lernkurve ergeben, für die Akteure hinter den Kulissen ebenso wie für die Musikerinnen und Musiker. Alle 16 innerdeutschen Wettbewerbe und die Wettbewerbe der Deutschen Auslandsschulen haben inzwischen stattgefunden. Aus Erleichterung, Lob und Sehnsucht besteht der Dreiklang, der die neuen und höchst unterschiedlichen Wettbewerbsformate begleitete.

Gesetzentwurf: Urheberrecht soll an digitalen Binnenmarkt angepasst werden

Die Bundesregierung hat den Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des Urheberrechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarktes vorgelegt (19/27426). Wie es darin heißt, hat der Unionsgesetzgeber den Mitgliedstaaten mit der Richtlinie (EU) 2019/790 vom 17. April 2019 über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt (DSM-RL; DSM für „Digital Single Market“) einen umfangreichen Rechtsetzungsauftrag erteilt. Die DSM-RL adressiere als Querschnitts-Richtlinie eine Vielzahl urheberrechtlicher Fragen, zu ihrer Umsetzung seien daher etliche Rechtsänderungen erforderlich, die am 7. Juni 2021 in Kraft treten sollen.

Entwicklungsschub Digitalisierung

28.02.21 (nmz) -
Jährlich treffen sich die Bundes- und Landesmusikakademien in Deutschland für gute zwei Tage in einem der über das ganze Bundesgebiet verteilten Häuser. Auf der letztjährigen Tagung in der Bayerischen Musikakademie Hammelburg im Januar 2020 wurde die Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz in Neuwied-Engers als nächster Treffpunkt auserkoren. Damals waren Corona und die damit verbundenen Einschränkungen noch kein Thema.

Grundsätzlich eine gute Perspektive

26.02.21 (vdm) -
In Baden-Württemberg wird am 14. März ein neuer Landtag gewählt: Anlass für den Landesverband der Musikschulen Baden-Württembergs, ein neues Positionspapier mit dem Titel „Musik | bildet | Gesellschaft“ auf den Weg zu bringen. Dieses Papier flankiert die an die Parteien verschickten Wahlprüfsteine, in denen nach konkreter Umsetzung der im Papier erhobenen Forderungen gefragt wird. Verbunden ist das mit einer Kampagne des Verbandes im ganzen Land: Musikschulleiter*innen sind aufgefordert, mit den Landtagsabgeordneten und Kandidat*innen ihres Wahlkreises Kontakt aufzunehmen und die Forderungen der Musikschulen zu diskutieren. Zuletzt hatte der Landesverband 2015 eine solche Positionierung vorgenommen. Seither haben sich einige Schwerpunkte verändert, so Friedrich-Koh Dolge, Vorsitzender des Landesverbands, im Gespräch.

Digitalisierung als kultureller Prozess

11.02.21 (Tatjana Dravenau) -
Bereits 2019 war Benjamin Jörissen eingeladen worden, die für 2020 geplante Jahrestagung des Arbeitskreises Musikpädagogische Forschung (AMPF) mit einem Vortrag zum kulturellen Prozess der Digitalisierung zu eröffnen. Damals war noch nicht absehbar, dass die Tagung online durchgeführt werden würde, wodurch sich, wie AMPF-Vorstandsmitglied Anne Niessen in ihrer Begrüßung feststellte, eine im Vorfeld ungeahnte Deckung von Form und Inhalt ergab. Dass mit 238 Teilnehmer*innen ein Rekord an Anmeldungen zu verzeichnen war, zeigt, dass Digitalisierung die Erweiterung von Teilhabemöglichkeiten mit sich bringt: Eine Auswirkung, die in den Vorträgen der Tagung wiederholt thematisiert wurde.

Wiener Kunstuni macht Digitalisierungsschub

04.02.21 (PM - MUK) -
Aus der Not eine Tugend: Musikstudierende stellen sich auf Distance-Betrieb ein und werden zufriedener damit. Die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK), ein Unternehmen der Wien Holding, hat unter ihren Studierenden und Lehrenden eine Umfrage zur Digitalen Lehre in der Corona-Zeit durchgeführt, da seit Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 ein Großteil der Lehre in dieser Form stattfindet. Die Ergebnisse wurden nun in einer Qualitätskonferenz präsentiert.

Digitales Substitut im Hier und Jetzt statt Kunstkonserve

31.01.21 (Roland H. Dippel) -
„Wir bieten Musik in der für Streaming bestmöglichen Klangqualität und mit den höchsten Datenmengen.“ sagt der Cellist Jan Vogler über die von ihm mit Thomas Hesse, ehemaliger Bertelsmann-Vorstand und Sony Music-Manager, gegründete Onlineplattform Dreamstage. Seit unserem Gespräch am Tag nach dem Festlichen Weihnachtskonzert des Dresdner Festspielorchesters im Kulturpalast, das auf Dreamstage am 12. Dezember 2020 live übertragen wurde, ist der digitale Höhenflug der Klassik-Welt schon wieder mehrere Runden weiter.

Eine gesunde Mischung aus digital und analog

29.01.21 (vdm) -
Hatten sich Anfang Oktober noch rund 200 Musikschulleiterinnen und -leiter zur Hauptarbeitstagung (HAT) des VdM in Koblenz – analog und coronakonform – getroffen, so musste das der HAT traditionell im November in Trossingen folgende Herbstsymposium bereits wieder digital stattfinden. Bundesvorstand, Vorsitzende und Geschäftsführer/-innen der Landesverbände sowie einige Gäste kamen online zusammen, um über Erkenntnisse und Ergebnisse aus der HAT zu sprechen und zu diskutieren, welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind, welche Aktivitäten sich in welchen Zeiträumen ergeben und welche neuen Ziele sich der Verband gegebenenfalls auch setzen will.

Neue Plattform für Werke Thüringer Künstlerinnen und Künstler

27.01.21 (dpa) -
Arbeiten von Mitgliedern im Verband Bildender Künstler Thüringen können künftig über eine neue Datenbank betrachtet werden. Mit dem digitalen „Werkverzeichnis Bildende Kunst Thüringen“ können die Kunstschaffenden ihren Werkbestand erfassen und in digitaler Form so auch archivieren, hieß es in einer Mitteilung der Staatskanzlei. Die Plattform soll am Donnerstag (15.00 Uhr) vorgestellt und frei geschalten werden.

Kollateralgüter der Pandemie

26.01.21 (Martin Hufner) -
Hier ist ja häufig der Ort gewesen, an dem der Untergang der Kultur prophezeit worden ist. Die Gründe dafür waren fast immer die gleichen: zu viel Internet, zu viel Medienkonsum, zu wenig Beziehung zum Lebendigen. Entfremdung garantiert.
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