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15.02.07 -
Köln: Deutsche Hörbuchpreise werden am 18. März in Köln vergeben +++ Frankfurt/Main: Jury für Deutschen Buchpreis steht fest +++ Kamenz: 1200 Besucher bei Kamenzer Lessingtagen
15.02.2007 - Von nmz-red/leipzig, KIZ

Köln: Deutsche Hörbuchpreise werden am 18. März in Köln vergeben
Köln (ddp-nrw). Sieben Hörbücher werden am 18. März mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2007 in Köln ausgezeichnet. Die Ehrung für die beste Interpretin erhält die Schauspielerin Monica Bleibtreu für ihre Lesung des Kriminalromans «Tannöd» von Andrea Maria Schenkel, wie die Veranstalter am Mittwoch in Köln mitteilten. Der Preis für den besten Interpreten geht an Volker Lechtenbrink, der den Roman «Die Brücke» von Manfred Gregor liest.
Als beste Information kürte die Jury Volker Kühns Hörbuch «Hitler und die Künstler - Mit den Wölfen geheult», eine Dokumentation über die politischen Verstrickungen von Unterhaltungskünstlerin in der NS-Zeit.
In der Kategorie Beste Fiktion geht der Preis an den Schweizer Schauspieler Ueli Jäggi für «Lissabonner Requiem. Eine Halluzination», ein traumwandlerischer Gang durch die portugiesische Hauptstadt. Als bestes Kinder- und Jugendhörbuch wurde Burkhard Spinnens «Belgische Riesen» gewählt.
Für die beste Hörbuchmusik wird der Komponist Henrik Albrecht geehrt, der Oscar Wildes Erzählung «Das Gespenst von Canterville» mit einer Originalkomposition vertonte.
Erstmals verliehen wird der Deutsche Hörbuchpreis für die beste verlegerische Leistung, den die Schweizer Martina und Wolfgang Koch für ihre Edition «Hörkultur» bekommen.
Für die Preise waren rund 400 Bewerbungen eingegangen. Das Preisgeld beträgt je ausgezeichnetem Hörbuch 3333 Euro, zusammen mehr als 23 300 Euro. Die Auszeichnungen werden verliehen vom Verein Deutscher Hörbuchpreis, dem zum Beispiel der WDR, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und das Magazin «Focus» angehören.

Frankfurt/Main: Jury für Deutschen Buchpreis steht fest
Frankfurt/Main (ddp). Für den Deutschen Buchpreis 2007 hat mit der Benennung der siebenköpfigen Jury der Wettbewerb begonnen. Den Preis für den besten deutschsprachigen Roman des Jahres werden die Kritiker und Journalisten Christian Döring, Karl-Markus Gauß, Felicitas von Lovenberg, Ijoma Mangold, Rudolf Müller, Mathias Schreiber und Hajo Steinert ermitteln. Das gab die Akademie Deutscher Buchpreis, der Vertreter der Buch- und Medienbranche sowie des Goethe-Instituts angehören, am Mittwoch in Frankfurt am Main bekannt.
Der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergebene Buchpreis wurde 2005 erstmals verliehen. Im vergangenen Jahr ging die mit insgesamt 37 500 Euro dotierte Auszeichnung an Katharina Hacker für ihren Roman «Die Habenichtse».
Auch in diesem Jahr wird der Preisträger in mehreren Auswahlstufen ermittelt. Die Jury sichtet zunächst die von den Verlagen eingereichten Einsendungen und stellt eine rund 20 Titel umfassende «Longlist» zusammen, die im August bekannt gegeben wird. Daraus wählen die Juroren sechs Titel für die «Shortlist», die im September veröffentlicht wird. Der Gewinner des Buchpreises wird dann am 8. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse bekannt gegeben.
Um die Auszeichnung können sich Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bewerben.
http://www.deutscher-buchpreis.de

Kamenz: 1200 Besucher bei Kamenzer Lessingtagen
Kamenz (ddp-lsc). Rund 1200 Besucher haben die 46. Kamenzer Lessingtage besucht. Mit der Präsentation eines Briefes des Dichters Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781) endete das Festival am Donnerstag und damit am Todestag des Aufklärers. Die Sprecherin der Lessingtage, Marion Kutter, sagte, das diesjährige Programm zum Thema «Lessing und die Juden» habe eine überwältigende Resonanz gefunden. Die zehn Veranstaltungen seien ausverkauft gewesen. Die Lessing-Tage hatten am 20. Januar begonnen.
Neben Theatergastspielen standen Vorträge, Lesungen und Gesprächsrunden auf dem Programm. Zu den Höhepunkten zählte die Verleihung des Lessing-Preises des Freistaates Sachsen an die jüdische Germanistin Ruth Klüger. Damit werden seit 1993 Persönlichkeiten geehrt, deren Werk in der von Lessing geprägten geistigen Tradition steht. Veranstalter des Festivals sind das Kamenzer Lessing-Museum, die Stadt und der Freistaat. Die nächsten Lessing-Tage finden im Jahre 2009 statt.
Der deutsche Dichter, Kritiker und Philosoph wurde am 17. Januar 1722 in Kamenz geboren und lebte in der sächsischen Kleinstadt bis 1741.























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