Deutscher Musikrat: Kulturbanause Mario Barth


01.12.16 -
In seiner gestrigen Sendung der RTL-Sendereihe „Mario Barth deckt auf“ besuchte TV-Comedian Mario Barth mit versteckter Kamera die Staatsoper Hannover. Dabei kritisierte er die Kulturförderung und brachte vor allem sein Unverständnis für die staatliche Subventionierung von Opernhäusern zum Ausdruck.
01.12.2016 - Von PM DMR, KIZ

Hierzu Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Transparenz und das Aufzeigen von möglichen Missständen ist ein Treibstoff unserer Demokratie. Mario Barth hat mit seiner gestrigen Sendung zur Staatsoper Hannover genau das Gegenteil gezeigt. Anstatt auf den lausigen Zustand der Kulturellen Bildung und die bedrohte Kulturelle Vielfalt aufmerksam zu machen, befeuert er mit seinen dümmlichen Sprüchen, die jeder Sachkenntnis entbehren, eine vollkommen sinnfreie Neiddebatte. Quote hin, Quote her – dieser Kulturbanause tut dem Image von RTL nicht gut.“

  • Christian Höppner ist übrigens zur Zeit auch Vorsitzender des Medienbeirats der RTL Gruppe.

NACHTRAG:

Zumindest, was die Quote angeht, hat es die Sendung gestern nicht gebracht. Neue Tiefstwerte für «Mario Barth deckt auf», steht bei Quotenmeter.de.

Das könnte Sie auch interessieren: