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Alle Artikel kategorisiert unter »Deutscher Musikrat«

„Es war die falsche Abwägung“

31.05.18 (Theo Geißler) -
„Den ECHO wird es nicht mehr geben.“ Das verkündete der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) am 25. April 2018. Er zog damit die Konsequenzen aus dem Skandal um die Auszeichnung an die Rapper Kollegah und Farid Bang und kündigte einen „vollständigen Neuanfang“ an, „der auch eine Neuaufstellung bei ECHO KLASSIK und ECHO JAZZ nach sich zie-he“. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrats, und Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates und Präsident des Deutschen Kulturrats, hatten als Mitglieder des ECHO-Beirats diese Auszeichnung zunächst mitgetragen, waren dann aber aus dem Beirat ausgetreten. Theo Geißler, Herausgeber der neuen musikzeitung, traf sich in Berlin mit Martin Maria Krüger und sprach mit ihm über die Hintergründe, die Ursachen und die möglichen Folgen dieser Entscheidungen.

Der ECHO – Theo Geißler im Gespräch mit Musikratspräsident Martin Maria Krüger

Theo Geißler (Herausgeber der neuen musikzeitung) im Gespräch mit Martin Maria Krüger (Präsident des Deutschen Musikrates) zum Thema ECHO und Deutscher Musikrat. Über Rücktritte und mögliche oder keine Rücktritte.

Neue Themenportale als Vorgeschmack auf den Relaunch

11.05.18 (Juan Martin Koch) -
Mit drei neuen Themenportalen hat das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ), ein Projekt der Deutscher Musikrat gGmbH, in jüngster Zeit auf sich aufmerksam gemacht, zuletzt in den Bereichen „Musik und Integration“ sowie „Fort- und Weiterbildung“. Juan Martin Koch hat mit Projektleiter Stephan Schulmeistrat gesprochen.

Kein Widerhall im schalltoten Raum

06.05.18 (Martin Hufner) -
Auf den angeblich renommierten Preis der Musikindustrie unter dem Namen „ECHO“ prasselt gerade jede Menge Kritik ein. Da werden ECHOs zurückgegeben (Notos Quartet, Igor Levit, Marius Müller-Westernhagen, Chris­tian Thielemann, Daniel Barenboim), im ECHO-Beirat gibt es Rücktritte, auch Monika Rütters als Kulturstaatsministerin rügt die ECHO-Organisation für die Durchführung und Gestaltung des Preises. Selbst der Bundestagsausschuss für Kultur und Medien hat sich mittlerweile mit dem Thema befasst.

Heil ECHO

02.05.18 (Sven Ferchow) -
So. Nun ist es offiziell. Das hysterische deutsche Volk japst mehr unter dem ECHO als unter syrischen Giftgasgranaten. Längst vergessene Preisträger (#weristwesternhagen) geben recht laut ihre ECHOS zurück. Braun lackieren wäre auch mal ein Zeichen gewesen. Vielen Dank, liebe Pappnasen vom ECHO-Ethik-Beirat. Armselig genug, dass ein musikalischer Inklusionspreis (ja, ja, … es zählen „nur“ die Verkaufszahlen) eine moralische Instanz benö­tigt. Die nachweislich seit Jahren zusammen mit dem Veranstalter gnadenlos versagt und generös durchwinkt (Freiwild, Farid Bang, Kollegah, Bushido, Sido). Die alles unter den Deckmantel der künstlerischen Freiheit kehrt und mit den vom Ledersessel verwöhnten Hinterteilen einreißt, was Pädagogen und Ehrenamtliche täglich an Integration aufbauen.

Offener Brief / und Antwort des Deutschen Musikrates

30.04.18 (offener Brief) -
Am 23. April wandte sich Dietmar George, Geschäftsführer des Landesmusik­rates Sachsen-Anhalt, mit einem offenen Brief an den Präsidenten des Deutschen Musikrats (DMR), Martin Maria Krüger, und an den Generalsekretär des DMR, Christian Höppner. Beide waren bis zu ihrem Austritt Mitglieder im Beirat des ECHO-Musikpreises des Bundesverbands Musikindustrie, der die Auszeichnung an die Rapper Kollegah und Farid Bang mitgetragen hatte. Mit Erlaubnis des Autors dokumentiert die nmz den Brief im Folgenden im Wortlaut sowie anschließend die Antwort des Präsidenten des Deutschen Musikrates, Martin Maria Krüger:

BVMI verkündet das Aus für den ECHO

30.04.18 (nmz-red) -
„Den ECHO wird es nicht mehr geben.“ Das verkündete der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) am 25. April, kurz vor Redaktionsschluss der nmz. Er zog damit die Konsequenzen aus dem Skandal um die Auszeichnung an die Rapper Kollegah und Farid Bang und kündigte einen „vollständigen Neuanfang“ an, „der auch eine Neuaufstellung bei ECHO KLASSIK und ECHO JAZZ nach sich ziehe“. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrats, und Christian Höppner, Präsident des Deutschen Kulturrats, hatten als Mitglieder des ECHO-Beirats diese Auszeichnung mitgetragen.

Hsin-Chien Fröhlich gewinnt den 3. Deutschen Chordirigentenpreis

23.04.18 (PM-DMR) -
Publikum und Jury waren sich einig: Hsin-Chien Fröhlich wurde beim gestrigen Finalkonzert mit dem RIAS Kammerchor sowohl mit dem Jurypreis als auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Zum dritten Mal vergab der Deutsche Musikrat die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung.

19. April: Sponsor springt von Musikpreis Echo ab - Kauder: Abschaffen [update, 20.4.: Thielemann]

19.04.18 (Caroline Bock, dpa) -
Berlin - Campino, Maffay, Westernhagen: Die alten Hasen im Musikgeschäft haben sich schon zur Echo-Debatte rund um Rap und Antisemitismus geäußert. Sagen jetzt die jüngeren Stars auch mal etwas? Wie verhalten sich Sponsoren des Echo Musikpreises? Und wie reagiert die Plattenfirma des umstrittenen Rap-Albums?

Musikrats-Präsident Martin Maria Krüger tritt aus ECHO-Beirat aus und plädiert für Neuanfang

Die Verleihung eines ECHO an das Gangsta-Rap-Duo Kollegah und Farid Bang hat massive Proteste durch Künstlerinnen und Künstler, Politik und Gesellschaft ausgelöst. Der Präsident des Deutschen Musikrates, Martin Maria Krüger, erklärte heute Morgen seinen Rücktritt aus dem Ethik-Beirat.
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