Grüne fordern «Schluss mit brotloser Kunst»


19.05.17 -
Berlin - Die Grünen haben sich im Bundestag für eine bessere soziale Absicherung von Künstlern eingesetzt. Als Freiberufler fielen die Kultur- und Kreativschaffenden oft durchs soziale Raster, sie seien überproportional häufig von Altersarmut bedroht, kritisierte die Grünen-Abgeordnete Ulle Schauws am Donnerstag in der Plenardebatte.
19.05.2017 - Von dpa, KIZ

«Existenzängste sind gerade für Kreative Gift», sagte sie. «Schluss mit der brotlosen Kunst, Zeit für soziale Absicherung.» Die Unionsabgeordnete Ute Bertram nannte die Grünen-Vorschläge einen «Kulturverhinderungsantrag». Kunst brauche Freiheit statt mehr Reglement, sagte sie. Der SPD-Kulturexperte Siegmund Ehrmann sprach sich dafür aus, die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern im Kulturbereich zu stärken. Hier mangele es immer wieder an der notwendigen Abstimmung.