Wettbewerb „Neue Therapieinstrumente“


17.04.19 -
Neue Impulse für die Musiktherapie setzte ein Wettbewerb für Instrumentenbauer, Künstler, Musiker, Musiktherapeuten, den die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft und die Internationale Musikmesse Frankfurt jetzt veranstalteten. Anfang April 2019 wurden die Preise im Rahmen der Musikmesse verliehen. Gefragt waren innovative Instrumente, die – auf analogem oder digitalem Weg – für die musiktherapeutische Praxis besonders geeignet sind. Sie sollten leicht und ohne Voraussetzungen spielbar sein, einen Aufforderungscharakter haben, zur musikalischen Kommunikation anregen, klanglich überzeugend und handwerklich perfekt gebaut sein.

Den ersten Preis (€ 2.000.-) erhielt der Berliner Instrumentenbauer Bernhard Deutz für das neu entwickelte KlangRad „MoTaKa“ – eine Verbindung von Monochord, Tambura und Kantele. Es ist als Gruppeninstrument gedacht für Menschen jeden Alters – es können sowohl Klangflächen als auch melodische wie percussive Impulse entstehen. Das Instrument sensibilisiert für ganz unterschiedliche Klänge, lädt ein zum aktiven Dialog und ist auch für die inklusive Arbeit geeignet (www.deutz-klangwerkstatt.de).

Mit einer Belobigung ausgezeichnet wurde das antonius Netzwerk Mensch aus Fulda für die Txalaparta.  Das Instrument regt an zum gemeinsamen Klangerleben wie zu einem spielerischen intensiven Dialog, geeignet für den inklusiven Bereich wie für die Arbeit mit Senioren oder Kindern. (www.txalaparta.de) Ebenfalls eine Belobigung erhielt die Firma „Kristallklang“ aus Hilders für ihre „Kristallpentonia“. Das Instrument besteht aus fünf pentatonisch gestimmten Kristallröhren.

Der Sonderpreis der Jury ging an ein Berliner Kollektiv für die digitale Anwendung „Sentire“. Sensoren wandeln Körperbewerbungen in Klänge um, so lassen sich „Nähe und Distanz“ regulieren. (https://sentire.me).

Ausführlichere Informationen zu den ausgezeichneten Instrumenten bei: www.musiktherapie.de

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