Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Musiktherapie«

Musizieren im Corona-Jahr: «Ersatz für soziale Interaktion»

22.12.21 (dpa, Sophie Brössler) -
Köln - Ob Ukulele-Spielen im Wohnzimmer, Klavier-Unterricht mit FFP2-Maske oder Musiktherapie per Videokonferenz. Musizieren hat das zweite Corona-Jahr für viele Menschen leichter gemacht. In Pandemie-Zeiten wurden alte Instrumente hervorgekramt - und neue entdeckt.

Prävention braucht mehr Angebote

02.12.21 (vdm) -
In einer gemeinsamen Presseerklärung haben die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft und der Verband deutscher Musikschulen an Kommunen appelliert, kulturelle Bildung und therapeutische Angebote zu verstärken.

Den Druck aus der Pflege nehmen

16.11.21 (Pat Christ) -
Man kann beieinandersitzen und im Fotoalbum blättern. Erzählen. Oder singen. All das wirkt zum einen beruhigend, zum anderen aktivierend auf Menschen mit Demenz. Eine noch stärkere Wirkung entfaltet sich, wird gemeinsam „situativ“ gesungen oder erzählt: Mit Bewegung. Und Berührung. Wie stark diese Wirkung ist, darum geht es in der Studie „Homeside“, die seit Herbst 2019 in fünf Ländern läuft. Der deutsche Projektstandort befindet sich an der Hochschule in Würzburg. Projektleiter ist Thomas Wosch.

Nach der Pandemie: Musiktherapie an Musikschulen

26.10.21 (PM-VdM) -
Die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft und der Verband deutscher Musikschulen appellieren an Kommunen, kulturelle Bildung und therapeutische Angebote zu verstärken, um die durch die Pandemie entstandenen Belastungen von Kindern und Jugendlichen zu verringern.

Wildwuchs bei Musiktherapieausbildungen – Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft fordert gesetzliche Regelungen

02.06.21 (PM - DMtG) -
Ausgebildete Musiker.innen, die durch den Pandemie-bedingten Stillstand des Kulturbetriebs in Existenznöte geraten sind, sehen in der Musiktherapie ein zweites berufliches Standbein und geraten dabei häufig an Aus- und Weiterbildungen, die nicht bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Musiktherapie anerkannt sind. Die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft (DMtG) sieht die Zunahme solcher Musiktherapieausbildungen mit Sorge. Der Patientenschutz ist gefährdet, denn umfassender Kenntniserwerb, Praxisbezug und die Ausbildung einer therapeutischen Persönlichkeit brauchen Zeit – das funktioniert nicht binnen Jahresfrist, wie manche Anbieter den Interessent.innen suggerieren. Fatal wird es, wenn ausschließlich diese Anbieter von der steuerfinanzierten Förderungspolitik der Agentur für Arbeit profitieren.

Johannes Th. Eschen-Preis der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft 2020 für Dominik Denkmayr

20.08.20 (Volker Bernius) -
Dominik Denkmayr (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) erhält für seine Abschlussarbeit: Wann ist wieder Männerstammtisch? Gendersensible Musiktherapie und ihr Potential in der Ausbildung im Musiktherapiestudium Wien den Johannes Th. Eschen-Preis 2020 der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft.

Musiktherapie an Musikschulen

11.06.20 (Cordula Reiner-Wormit) -
Musiktherapeut*innen beherrschen durch ihre akademische Ausbildung die Kunst, die Wirkungen von Musik gezielt und professionell für nicht-musikalische Zielsetzungen einzusetzen. Diese Expertise, an welche auch ein grundlegendes Verständnis über gelingende und gestörte Entwicklungsprozesse bei Kindern und Jugendlichen sowie vertiefte Kenntnisse über psychosomatische Krankheitsbilder und Behinderungsformen gekoppelt ist, wird seit den 1970er-Jahren in manchen Musikschulen Deutschlands als Bereicherung und sinnvolle Ergänzung im musikpädagogischen Umfeld erlebt und angeboten (z.B. in Mannheim, Stuttgart, Hamburg, usw.). Musikschulleiter*innen erkannten hier – lange bevor Inklusion in aller Munde war – den Bedarf, den Menschen mit seinen individuellen Bedürfnissen in den Mittelpunkt zu stellen: unabhängig von Alter, bestimmten Einschränkungen oder kulturell-sprachlichem Hintergrund. Musiktherapeut*innen an Musikschulen sollten ein fachlich profundes Angebot machen für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, welche Musik machen und erleben möchten, um emotional-soziale Krisen zu überwinden oder bestimmte, in ihrer Entwicklung verzögerte Wahrnehmungsbereiche oder Fähigkeiten fokussiert zu fördern.

Inklusion: Musikunterricht und Musiktherapie

09.06.20 (Irmgard Merkt) -
Habent sua fata termini – auch Begriffe haben ihre Schicksale. Sie tauchen auf, machen kleine oder große Karrieren, bleiben länger, bleiben kürzer oder verlieren sich wieder. Rund um die Definition von Behinderung, um die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen, rund um Unterricht und Therapie und um Inklusion sind lange Jahre viele Diskussionen mit zahlreichen Wortschöpfungen geführt worden. Die allgemeine Pädagogik und Didaktik spricht von Heil-, Sonder- und Förderpädagogik, von inklusiver Pädagogik und inklusiver Didaktik und von umfassender Inklusion. Die fächerbezogene Didaktik und Methodik spricht von adaptivem Unterricht, von innerer Differenzierung und Individualisierung. Die pädagogische Tätigkeit oszilliert in ihrem Selbstverständnis gelegentlich zwischen pädagogischem, therapeutischem und pädagogisch-therapeutischem Handeln.

Ein Fach mit Wachstumspotenzial

07.06.20 (Andreas Kolb) -
„Musik wirkt, Musik hilft, Musik fördert. Musiktherapie kann man studieren.“ Derart warben sechs Studiengänge im Rahmen der Kleine Fächer-Wochen an deutschen Hochschulen Anfang des Jahres 2020 für ihre Studienangebote. Die Standorte in Deutschland sind Augsburg, Berlin, Friedensau, Hamburg, Heidelberg und Würzburg/Schweinfurt. Doch was genau ist Musiktherapie heute? Und was hat sie mit Musikpädagogik zu tun? Diesen Fragen gehen auf den Dossierseiten 13 und 14 unsere Autorinnen Irmgard Merkt und Cordula Reiner-Wormit nach. In unserem nmz-Gespräch kommt Volker Bernius zu Wort, seit 40 Jahren Redakteur des Fachmagazins „Musiktherapeutische Umschau“ der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft.

Schwer-Mut

29.05.20 (Andreas Kolb) -
Das Bild: Ein Musiktherapeut spielt vor den Fenstern eines Altersheims. Das Haus darf er nicht betreten, seine Patienten nicht besuchen. Die COVID-19-Bestimmungen haben es wochenlang nicht zugelassen. Seine Musik wird so vom Heilmittel zum klingenden Ausdruck der Nöte, die die Pandemie in allen Lebensbereichen erzeugt. Das Thema COVID-19 ist inflationär in allen Medien, da scheint es geradezu antizyklisch, wenn die neue musikzeitung Musiktherapie als thematischen Schwerpunkt präsentiert.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: