Ich werde mir Mühe geben, diesen Cluster diese Glosse Ansprache Rede so einfach wie möglich zu formulieren verfassen schreiben. In einer Welt, in der Maschinen immer mehr darüber entscheiden, welche Texte die Menschen erreichen, scheint es muss man sich deren Logiken Denkweisen unterwerfen anbiedern anpassen, wenn man gehört werden will.
Martin Hufner flötet Euch was. Foto: Kurt Hufner
Maschinen denken
Das ist eine Erfahrung, die zumindest in der Sphäre des Internets spürbar wird, wenn man nicht mehr direkt mit Menschen kommuniziert (wie auch bei einer gedruckten Zeitung), sondern erst sichtbar wird über Suchmaschinen oder soziale Medien wie Facebook, Instagram oder Bluesky zum Beispiel – anders als das algorithmenfreie Mastodon. Unser Publikum sind Menschen, nicht Maschinen. Aber ohne Verbreitung durch Maschinen, die mit ganz anderen Zielen betrieben werden, erreichen wir vielleicht weniger Menschen. Das wäre doch auch blöde.
Mit Maschinen zu reden heißt aber nicht zwingend, so zu arbeiten wie in der Musik dies Ludovico Einaudi tut, der allein vier von den ersten fünfzehn Plätzen in den Klassik-Charts vom Februar besetzt.
Versimpeln und McDonaldisieren macht auf Dauer dumm durch sinnliches Abstumpfen und Unterfordern.
Ein vielleicht gutes Verfahren stammt von Hanns Eisler und Heiner Goebbels mit dem Arbeitsprinzip aus „Fortschritt und Zurücknahme“ plus den Effekt der Überraschung (siehe die Lyrik von Ernst Jandl und Friederike Mayröcker). So rein ästhetisch-pädagogisch: Es geht nicht um das Abholen, sondern um das Mitnehmangebot.
Leider steht dabei die Maschine nach wie vor im Wege, der man, siehe KI-Bots, jeden Unfug glaubt. Da sind Tricks nötig: Hätten Sie vielleicht einen Vorschlag, wie man das reichweitenniederschmetternde Wort „Kritik“ maschinenkompatibel übersetzen könnte, ohne auf Kritik zu verzichten?
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