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Die Pianistin Mariko Sudo. © Foto: privat

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#kurzvorfuffzich

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Das Kunsthaus Essen vor großem Jubiläum
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Kurzvorfuffzich, so nennt das Kunst­haus dieses Jahr, das vor dem Großer­eignis 2027 liegt. Dann feiert das Haus sein fünfzigjähriges Bestehen. 

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Dass es die Kultur im Allgemeinen gerade zunehmend schwer hat und Kürzungen von Förderungen im Besonderen das alles nicht wirklich besser machen, spürt natür­lich auch das Kunsthaus in Essen Rel­linghausen. Fakt ist: Stirbt die Kultur­szene, so gibt es immer weniger Mög­lichkeiten, sich zu vernetzen, Schönes zu erleben. Wachsender Frust und Spal­tung der Gesellschaft wären eine Fol­ge. Einige der im Kunsthaus Essen an­gesiedelten Künstler:innen sind Mit­glieder im DTKV, so auch die Pianistin Mariko Sudo. Sie hat es mit dem von ihr organisierten Kunsthaus-Salon, ei­ner donnerstäglichen Reihe, in den letzten Jahren durch unermüdliche Ar­beit geschafft, die Musiksparte im Kunsthaus neben der bildenden Kunst zu etablieren. Hier traten und treten Verbandsmitgl ieder, namha f te Künstler:innen und Newcomer auf. Sie präsentieren immer wieder unter an­derem klassische Konzerte, Jazz, Chanson. Der Verband unterstützt ein­zelne Projekte. 

Seit Kurzem verfügt das Haus über ein neues Klavier in einem der Ateliers sowie über einen brandneuen Flügel im Saal. „Dies macht den Ort natürlich noch attraktiver für Künstler:innen, bietet mehr Möglichkeiten“, so Sudo im Gespräch. 

Aufgrund einiger Verwicklungen und Fehlinformationen passierte nun das nicht wirklich Hilfreiche: „Die be­reits bewährte, ja man kann schon sa­gen ‚Marke‘ Kunsthaus-Salon muss­te umbenannt werden“, erzählt Sudo. „Sie trägt nun – zumindest temporär – den Namen Global Pott und wird der­zeit durch ein neues Logo in den sozi­alen Medien öffentlich gemacht, wie auch auf Plakaten und Flyern. Das alte Logo, das schon als Corporate Design bezeichnet werden konnte, ist ver­schwunden.“ 

Diese Verwirrung war nicht das An­sinnen der Kunsthaus-Organisierenden. Es hat etwas mit Bürokratie und För­deranträgen zu tun. Vermutlich wird man aber in der nächsten Spielzeit – September 2026 bis Juni 2027, die das Jubeljahr mit umfasst – wieder zum Al­ten zurückfinden können, dann hoffent­lich dauerhaft. 

Bereits vom 13. bis 15. März 2026 fin­det ein Festival mit ausschließlich mu­sikalischen Veranstaltungen im Kunst­haus statt. Das Ensemble Ruhr mit un­ter anderem dem Pianisten Hajo Wiese­mann, Mariko Sudo & friends etwa mit Nina Reddig sowie Katja Heinrich wer­den auftreten. Auch wird es einen Sin­ger-Songwriter-Workshop geben. 

Anmeldungen unter veranstal­tungenatkunsthaus-essen.de (tungen[at]kunsthaus-essen[dot]de) 

Im Übrigen kann jede und jeder für einen jährlichen Beitrag von derzeit noch 36 Euro Mitglied im Kunsthaus werden und so die künstlerische Ar­beit aller Sparten unterstützen. Zudem gibt es Vergünstigungen bei Veranstal­tungen wie Konzerten.

Informationen unter: 

kheatkunsthaus-essen.de (khe[at]kunsthaus-essen[dot]de) 

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