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Spiel- und Lebensfreude beim InKlang-Festival in Fellbach. Foto: Sebastian Arnold

Spiel- und Lebensfreude beim InKlang-Festival in Fellbach. Foto: Sebastian Arnold

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Vielfalt und Lebensfreude

Untertitel
InKlang-Festival in Fellbach feierte Musik, Tanz und gelebte Inklusion
Vorspann / Teaser

Vielfalt zum Klingen und barrierefrei gelebter Tanz zum Staunen brachte am 25. und 26. September das inklu­sive Musik- und Tanzfestival „InKlang“ in Fellbach. Eröffnet vor ausverkauf­tem Haus hat das „Ensemble gren­zenlos“, das im letzten Jahr den Pu­blikumspreis des VdM-Wettbewerbes „Hergehört“ gewonnen hatte. Ingo Sadewasser, Vorsitzender des VdM-Landesverbandes Baden-Württem­berg, gratulierte in seinem Grußwort der Schule und der Stadt zu dieser Idee, das Preisgeld mit solcher Strahl­kraft quasi als Vermehrung der Freu­de weiterzugeben an alle Menschen, die an diesen anderthalb Tagen die Konzerte und Workshop-Angebote des Festivals besuchten. 

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Kaum begonnen, begeisterten die Musikerinnen und Musiker von „grenzenlos“, in dem Menschen mit und ohne Behinderung, jeden Alters und unterschiedlichster Her­kunft miteinander musizieren, ihr Pu­blikum und ernteten stehende Ovati­onen. Anschließend wurde es still im Saal, als Saskia Hamala und Leonard Exner mit ihrer Tanzperformance „The Glory of it“ die Besucher in ihren Bann zogen. Mit viel Energie kam dann der dritte Teil des Abends mit „The Cool Chickpeas“ auf die Bühne. Kaum je­manden hielt es noch auf den Sitzen, als die ebenfalls preisgekrönte Band aus dem Raum Backnang zu Rock’n’Roll einlud. 

Am Samstag gab es dreimal vier Workshop Angebote im Bereich Tanz, Percussion, fähigkeitsgemischtem Mu­sizieren, Improvisation, Community Music, Tune Learning und zusätzlich noch eine Keynote und Diskussion von und mit Robert Wagner, dem profilier­testen Vorreiter inklusiver Musikpäda­gogik aus Fürth. Zwischendurch lud das im Foyer aufgebaute Café zu Be­gegnung und Austausch ein, das durch hauseigenes Catering und einem Stand mit ukrainischen Spezialitäten vieler­lei kulinarische Besonderheiten zu bie­ten hatte. Der Samstagabend fand dann in der Schwabenlandhalle in Fellbach statt, in der Oberbürgermeisterin Ga­briele Zull den Spenderinnen und Spen­dern, sowie den drei Organisierenden des Festivals Claudia Bühlweiler und Hans Fickelscher, beide von der Mu­sikschule Fellbach und TKV-BW-Mit­glieder, sowie Christiane Keuter, ver­antwortlich für Inklusion und bürger­schaftliches Engagement der Stadt Fellbach, zu dieser gelungenen Veran­staltung gratulierte.

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Eröffnungskonzert InKlang-Festival. Foto: Peter Hartung

Eröffnungskonzert InKlang-Festival. Foto: Peter Hartung

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Musikalisch auf höchstem Niveau musizierten anschließend die Band „Vollgas Connected“ aus Fürth und die Bigband der vhs Unteres Remstal „Groove Inclusion“, die in diesem Jahr mit dem Deutschen Jazzpreis in der Ka­tegorie Musikvermittlung und Teilha­be ausgezeichnet wurde. In der Mitte des musikalischen Programms zeigten Menschen mit und ohne Rollstuhl des 1. Tanzclub Ludwigsburg e.V. eine viel­fältige und mitreißende Tanzdarbie­tung, zu der am Ende auch das begeis­terte Publikum zum Mitmachen ein­geladen war. Dieses Festival war ein Paradebeispiel dafür, dass Vielfalt be­reichert, jeder Mensch einzigartig ist und man gemeinsam viel mehr erleben, bewegen und erreichen kann. Vor allem Lebensfreude.

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