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Alle Artikel kategorisiert unter »Inklusion«

klangpol – Blauschimmel Atelier / BlueScreen Ensemble

Das experimentelle BlueScreen Ensemble des Blauschimmel Atelier wurde 1999 von Jochen Fried gegründet. Es ist ein inklusives Amateur*innen-Ensemble, welches sich vornehmlich der experimentellen Klangerforschung und improvisierten Musik widmet. BlueScreen arbeitet spartenübergreifend und bedient sich dabei eines breiten Spektrums an »Klang- und Bildwerkzeugen«: von unkonventionell gespielten konventionellen Instrumenten über selbstgebaute Klangobjekte und Alltagsgegenstände bis hin zu elektronischen Instrumenten.

Weil gute Pädagogik und gute Kunst entsteht

30.11.22 (nmz-red) -
Es war beinahe wie im Märchen: Das berühmte dritte Mal führt zum Erfolg. 2020 hätte Europa InTakt stattfinden sollen – als Weiterführung oder auch „Spätfolge“ der internationalen und inklusiven Veranstaltung Europa InTakt 2010, die Teil der Großveranstaltung Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 an der TU Dortmund gewesen war.

VdM: „Die Zukunft der Musikschulen ist inklusiv!“

22.11.22 (PM-VdM) -
Der Verband deutscher Musikschulen stellt sich seiner Mitverantwortung für die politisch gewollte inklusive gesellschaftliche Entwicklung und veranstaltet die Bundesfachtagung „Die Zukunft der Musikschulen ist inklusiv!“ in Zusammenarbeit mit dem Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg.

Musikalische Förderung von ukrainischen Flüchtlingen

31.10.22 (Patrick Erb) -
Es sind mittlerweile sieben Monate seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine vergangen. In den ersten Monaten, als der größte Flüchtlingsstrom der neueren europäischen Geschichte zu verzeichnen war, hat man sich um eine schnelle Integration der ukrainischen Flüchtenden mittels Sprachvermittlung, kultureller Förderangebote und einem verhältnismäßig raschen Zugang zum Arbeitsmarkt bemüht. Gerade in der musikalischen Bildung haben verschiedene Institutionen, darunter die Bundesländer wie auch die städtischen Musikschulen schnell ein breites Angebot aufgestellt – man ging von einer unvermeidlichen Niederlage der Ukraine aus und sah in allen Bereichen der Daseinsvorsorge Handlungsbedarf. Doch hat sich infolge der erfolgreichen Wehrhaftigkeit des Landes eine Bewegung der rückkehrenden Familien gebildet. Wird dies Konsequenzen auf die Förderung jener haben, die bleiben (möchten)? Wie sind die musikalischen Institutionen in Deutschland aufgestellt und was planen diese für die Zukunft der Jugendlichen?

Nachrichten 2022/07

29.06.22 (nmz-red) -
Europa InTakt +++ 225 Jahre Heinrichshofen Musikverlag +++ Cremona Musica +++ Monat der zeitgenössischen Musik Berlin

«Aus der Stille in den Klang»: Hörgeschädigte Kinder geben Konzert

22.06.22 (dpa) -
Hannover - Musizieren ohne funktionierendes Gehör - das ist kaum vorstellbar. Doch zwölf Kinder mit Hörprothesen haben am Dienstagabend das Publikum im Konzertsaal des NDR in Hannover mit ihrem musikalischen Können beeindruckt. Innerhalb eines Schuljahres haben sie es geschafft, ein völlig neues Instrument erlernen, die Musik zu fühlen und zu verstehen.

Ohröffner für eine sich verändernde Welt

03.06.22 (Barbara Stiller) -
Großes Musikvergnügen mit Phantasie, Energie, langem Atem und kulturpolitischer Weitsicht verbindet man in Hamburg mit dem Namen Stephan von Löwis of Menar. Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause lud er vom 23. bis 25. April erstmalig wieder für drei Tage auf sechs Kampnagel-Bühnen und das Areal darum herum zum „klangfest“ein.

Ohne Diskriminierung keine Inklusion

19.01.22 (Jürgen Oberschmidt) -
Die Debatte um Inklusion hat gerade im letzten Jahrzehnt Fahrt aufgenommen, und der moralische Druck lässt durch den Kontext einer Menschenrechtsdiskussion gar keine offene Diskussion zu den sich hier stellenden Fragen mehr zu. Inklusionslogiken sprechen vom Drinnen und Draußen, von geschlossenen Systemen, in die zu inkludieren sei und die sich so gastfreundlich geben, dass man ihren Einladungen gerne folgt. Vorausgesetzt wird dabei, dass alle Menschen die Aktivierungsversuche zur Hebung ihres Potenzials auch dankbar annehmen. Allein die Aussicht auf Teilhabe scheint hier schon die gute Tat zu sein. Aversionen gegen solche Konformitätserwartungen bleiben jedoch in allen Lebensbereichen bestehen, ein Gefühl der „Abgetrenntheit“ kann bereits entstehen, wenn man das Gefühl hat, nur „wenige Schritte abseits der Herde“ zu stehen (Erich Fromm).

Wer kann Inklusion?

14.01.22 (Irmgard Merkt) -
Nichts Geringeres als das: Gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am kulturellen Leben. So will es die Gesetzgebung. Im Prinzip. In der UN-Behindertenrechtskonvention, durch die Bundesregierung im Jahr 2009 ratifiziert, heißt es in Artikel 30, Absatz 1 und 2 recht klar und unmissverständlich: (1) Die Vertragsstaaten anerkennen das Recht von Menschen mit Behinderungen, gleichberechtigt mit anderen am kulturellen Leben teilzunehmen, und treffen alle geeigneten Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderungen a) Zugang zu kulturellem Material in zugänglichen Formaten haben; b) Zugang zu Fernsehprogrammen, Filmen, Theatervorstellungen und anderen kulturellen Aktivitäten in zugänglichen Formaten haben; c) Zugang zu Orten kultureller Darbietungen oder Dienstleistungen, wie Theatern, Museen, Kinos, Bibliotheken und Tourismusdiensten, sowie, so weit wie möglich, zu Denkmälern und Stätten von nationaler kultureller Bedeutung haben. (2) Die Vertragsstaaten treffen geeignete Maßnahmen, um Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit zu geben, ihr kreatives, künstlerisches und intellektuelles Potenzial zu entfalten und zu nutzen, nicht nur für sich selbst, sondern auch zur Bereicherung der Gesellschaft.

Wie hältst Du’s mit der Inklusion?

29.06.21 (Irmgard Merkt) -
Programme Kultureller Bildung werden von Bund und Ländern für Kita-Kinder, für Kinder und Jugendliche und auch für Erwachsenenbildung in verschiedenen schulischen, außerschulischen und kooperativ-schulisch-außerschulischen Formaten aufgelegt. Grundsätzlich gilt „Kultur für alle“. Allerdings: Menschen mit Beeinträchtigung der verschiedenen Altersstufen sind als Programm-Empfänger signifikant unterrepräsentiert.
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