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Vitrine der Ausstellung „Instrument des Jahres: Akkordeon“ im Haus Kemnade in Hattingen. © Foto: LMR NRW

Vitrine der Ausstellung „Instrument des Jahres: Akkordeon“ im Haus Kemnade in Hattingen. © Foto: LMR NRW

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Akkordeon-Ausstellung im Haus Kemnade in Hattingen

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und weitere Nachrichten des Landesmusikrats NRW und der GMP
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Die Ausstellung „Instrument des Jah­res: Akkordeon“ im Kulturhistorischen Museum Haus Kemnade in Hattingen widmet sich dem Akkordeon in sei­ner ganzen Vielfalt – anlässlich sei­ner Wahl zum „Instrument des Jahres 2026“ durch die Landesmusikräte. 

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Unter der Schirmherrschaft von Schauspieler und Musiker Ulrich Tukur zeigt Kurator Ralf Kaupenjohann rund 30 Exponate, darunter historische und seltene Akkordeontypen wie franzö­sische Flutina, Wiener Schrammelhar­monika, russischer Bajan sowie Instru­mente deutscher und italienischer Her­steller. Mehrere private Sammler haben zu der Ausstellung Instrumente beige­tragen. Ein Team um Verena Funten­berger recherchierte die ausführlichen Legendentexte. 

Die Zeitreise skizziert die Entwick­lung vom frühen Handbalginstrument über die Patentanmeldung durch Cy­rill Demian 1829 bis zu technisch aus­gereiften Modellen des 20. Jahrhun­derts und illustriert klangliche und me­chanische Unterschiede zwischen dia­tonischen, Piano-und chromatischen Knopfakkordeons. Ergänzend veran­schaulichen Fotografien, Noten und Dokumente die kulturelle Praxis des Instruments und seine Eroberung in­ternationaler Bühnen. Ein Konzert-und Veranstaltungsprogramm sowie Führungen begleiten die Ausstellung, die am 1. Februar eröffnet wurde. Sie läuft bis zum 29. März 2026 im Haus Kemnade. 

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Kreative Köpfe gesucht

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Der Landesmusikrat NRW lädt junge Komponistinnen und Komponisten zur Teilnahme am 22. Landeswettbe­werb Jugend komponiert NRW ein. Ein besonderes Highlight der aktu­ellen Ausschreibung ist der Sonder­preis „STATIONEN 2026 – Jahr des Ak­kordeons“. Zur Teilnahme berechtigt sind alle Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2025/2026 eine all­gemeinbildende Schule in Nordrhein- Westfalen besuchen. 

Es gibt drei Kategorien: 

• Instrumentale / Vokale Musik – Werke aller Stilrichtungen und Beset­zungen, eingereicht als notierte Par­titur 

• Medien-Komposition – Elektro­nische Musiken, Collagen oder Impro­visationen, eingereicht als Tonträger 

• Kompositionen für ein Akkordeon- Quartett. Eigene Kenntnisse am Akkordeon sind für die Sonderkategorie nicht erforderlich, der Wettbewerb unter­stützt gezielt mit Tutorials und Men­toring. Der Gewinn beinhaltet eine professionelle Tournee durch fünf Städte in NRW (Aachen, Bielefeld, Essen, Köln und Münster) sowie ein künstlerisches Mentoring direkt mit dem ausführenden Akkordeon-En­semble. Einsendeschluss für alle Ar­beiten ist der 30. Juni 2026. 
Weitere Informationen und Anmeldung unter lmr-nrw.de/projekte/wettbewerbe 

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Musikbühne auf der Landesgartenschau

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Der Landesmusikrat NRW präsentiert am 4. und 5. Juli 2026 die Amateur­musikszene Nordrhein-Westfalens auf der Hauptbühne der Landesgar­tenschau in Neuss. Aufgerufen sind Chöre aus dem ganzen Land (Sams­tag) und Instrumentalensembles – vom Blasorchester über Percussion- Ensembles bis zum Spielmannszug (Sonntag). Hier treffen Familien auf Gartenfans, Kulturinteressierte auf Spontanbesucher – ein lebendiger, offener Ort, an dem Musik unmittel­bar Menschen erreicht. Technische Betreuung vor Ort und eine einge­spielte Backstage-Infrastruktur inklu­sive Catering und Softgeträken sind gewährleistet. Anmeldung bis zum 29. März an Ewa Krohn 

www.lmr-nrw.de/aktuell 

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Vielfalt in den Regionen

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Mitgliedsverbände des Landesmusikrats haben eine neue Ständige Ar­beitsgemeinschaft gebildet, die AG „Musik der Vielfalt in den Regionen“. Die langjährigen musikpraktischen Er­fahrungen und Kenntnisse der Dele­gierten im Bereich der kulturellen und inklusiven Vielfalt, der diversitätsori­entierten Organisationsentwicklung, der Musikgeragogik und der Musik­therapie geben dem Querschnittsthe­ma Diversität in der Arbeit des Lan­desmusikrats noch mehr Raum. Fol­gende Verbände arbeiten mit: AG Musik der Kurdischen Gemeinschaft Rhein/Sieg-Bonn e.V., ARTpolis Com­munity Arts & Music Lab des BIM e.V., Deutsche Gesellschaft für Musikgera­gogik NRW, Deutsche Musiktherapeu­tische Gesellschaft NRW und gesamt­kunstwerk e.V. Sandra Hoch unter­stützt als Referentin.

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Jugend musiziert NRW

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Der Landeswettbewerb Jugend mu­siziert NRW 2026 findet von 20.–24. März in Dortmund statt. Über 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 24 nordrhein-westfälischen Re­gionen haben sich qualifiziert. Die Wertungen sind öffentlich und alle Wertungsorte der Musikstadt fußläu­fig vom Bahnhof aus erreichbar. Solo­wertung in folgenden Kategorien: Klavier, Harfe, Gesang, Drum-Set (Pop) und Gitarre (Pop); Ensemble­wertung: Streichinstrumente, Blas­instrumente, gemischte Ensembles und Akkordeon sowie Besondere Be­setzungen (Neue Musik); außerdem: „Jumu open“ und „Offene Kammer­musik“. 

Alle Infos inklusive aller Vorspielprogramme finden sich unter www.jugend-musiziert.org sowie über die Jumu-App. 

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Bundesverdienstkreuz für Regina van Dinther

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Regina van Dinther hat am 17. Janu­ar 2026 das Bundesverdienstkreuz am Bande erhalten. Der nordrhein-west­fälische Ministerpräsident Hendrik Wüst würdigte in seiner Rede das au­ßergewöhnliche und langjährige En­gagement für Kultur, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. In ihren Funktionen hat sich van Din­ther mit Nachdruck für die Förderung junger Menschen, für marginalisier­te Gruppen und für die Anerkennung ehrenamtlicher Arbeit eingesetzt. Mit Beharrlichkeit, Offenheit und großer persönlicher Integrität baut sie Brücken zwischen Politik, Kultur und Zivilgesellschaft. Regina van Din­ther engagiert sich als Präsidentin des Chorverbands und als Vizepräsi­dentin des Landesmusikrats NRW. 

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