Deutscher Bundestag: Ausschuss für Kultur und Medien (Legislaturperiode 19)


(nmz) -
Der „Kampf“ um die Besetzung und vor allem die Leitung des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien hat in der Vergangenheit einige Wellen geschlagen. Seit Ende Januar sind Vorsitz und Besetzung definiert. Wir haben uns die Mühe gemacht, aus der Datenbank des Deutschen Bundestages und mit dessen Informationen die einzelnen Mitglieder vorzustellen. Nicht immer ist so einfach ersichtlich, ob aus den Lebensläufen und Tätigkeiten eine besondere Qualifikation herzuleiten ist. Machen Sie sich da ein eigenes Bild.
12.02.2018 - Von mh

Die Besetzung:

  • CDU/CSU: Michael Frieser, Nikolas Löbel, Yvonne Magwas, Elisabeth Motschmann, Johannes Selle, Marco Wanderwitz;
  • SPD: Katrin Budde, Michelle Müntefering, Martin Rabanus, Marianne Schieder;
  • AfD: Dr. Marc Jongen, Martin Renner;
  • FDP: Hartmut Ebbing, Thomas Hacker; 
  • Die Linke: Simone Barrientos, Brigitte Freihold;
  • Bündnis 90/Die Grünen: Erhard Grundl, Margit Stumpp.

Besondere Qualifikationen haben wir hervorgehoben.


CDU/CSU


Michael Frieser

Geboren am 30. März 1964 in Nürnberg; römisch-katholisch; verheiratet.

1984 Abitur am Willstätter Gymnasium; Studium der Rechtswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; 1990 erstes, 1994 zweites Staatsexamen.

1993 Mitarbeiter Siemens-Zentrale Nordamerika Legal Department - New York, USA; seit 1994 Rechtsanwalt (für Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht); 1996 bis 2009 Syndikusanwalt; 2002 bis 2016 Geschäftsführer.

Vizepräsident des Deutschen Kniggebundes e.V.,Nürnberg. Vizepräsident im Verband Deutscher Konzertchöre Landesverband Bayern; ehremamtlicher Vorsitzender des Stiftungsrates der Hans und Dorothea Doleschel Stiftung; Gründungsvorstand der Fränkischen Gesellschaft für Kultur, Politik und Zeitgeschichte, Gründungsmitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Nürnberg-Mittelfranken.

Seit 1980 Mitglied der CSU und der Jungen Union, seit 2009 stellvertretender Bezirksvorsitzender der CSU Nürnberg-Fürth-Schwabach. 1996 bis 2009 Stadtrat der Stadt Nürnberg; 2003 bis 2009 Fraktionsvorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion Nürnberg; seit 2013 innen und rechtspolitischer Sprecher der CDU/CSU Fraktion; seit 2014 Demografiebeauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion; 2014 bis 2015 stellvertretender Vorsitzender des 2. Untersuchungsausschusses.

Nikolas Löbel

Geboren am 17. Mai 1986 in Mannheim; römisch-katholisch; ledig.

2006 Abitur am Lessing Gymnasium Mannheim; 2014 Abschluss des betriebswirtschaftlichen Studiums als Bachelor of Arts (B.A.) am Steinbeis Center of Management & Technology der Steinbeis Hochschule Berlin; 2012 bis 2014 Hagener Management Studium mit Zertifikatsabschluss.

2013 bis 2015 Business Development Manager für die Getec Wärme & Effizienz AG (freiberuflich); seit 2015 geschäftsführender Gesellschafter der Löbel Projektmanagement GmbH; seit 2017 geschäftsführender Gesellschafter der Immosites Projektentwicklung GmbH. 

2001 bis 2005 Kreisvorsitzender der Schüler Union Mannheim; 2003 bis 2004 Landesvorsitzender der Schüler Union Baden-Württemberg; 2006 bis 2010 Kreisvorsitzender der Jungen Union Mannheim; seit 2009 Mitglied des Gemeinderates der Stadt Mannheim; 2011 bis 2017 Mitglied des Landesvorstandes der CDU Baden-Württemberg; 2011 bis 2017 Landesvorsitzender der Jungen Union Baden-Württemberg; seit 2014 Kreisvorsitzender der CDU Mannheim; seit 2017 stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Gemeinderatsfraktion Mannheim.

Seit 2017 Mitglied des 19. Deutschen Bundestages.

Yvonne Magwas

Geboren am 28. November 1979 in Rodewisch/Vogtland; römisch-katholisch.

1998 Abitur; 1998 bis 2005 Studium der Soziologie, BWL und Psychologie an der TU Chemnitz, Abschluss als Diplom-Soziologin; 2005 bis 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Referentin.

2001 Eintritt in die CDU; 2001 bis 2007 Vorsitzende der Jungen Union Vogtland; 2003 bis 2008 Beisitzerin Landesvorstand Junge Union Sachsen und Niederschlesien; 2008 bis 2010 Beisitzerin Landesvorstand der KPV Sachsen; seit 2008 stellvertretende Kreisvorsitzende CDU-Vogtland; 2003 bis 2009 Stadträtin in Auerbach, Vogtland; Mitglied des Bundestages seit 2013.

  • Deutschlandradio, Berlin, Stellv. Vorsitzende des Hörfunkrates

Elisabeth Motschmann

Geboren am 13. Oktober 1952 in Lübeck; evangelisch-lutherisch; verheiratet; drei Kinder.

1971 Abitur; 1972 bis 1975 Studium der Theologie, Romanistik und Pädagogik in Kiel und Hamburg.

1986 bis 1993 Axel Springer Verlag (Freie Mitarbeiterin); 1986 bis 1991 Norddeutscher Rundfunk NDR (Freie Mitarbeiterin); Zahlreiche Buchveröffentlichungen zu familien- und frauenpolitischen Themen Reportagen über Kinderarmut in der Welt (u.a. Südafrika, Brasilien, Indien).

1976 Eintritt in die CDU Schleswig-Holstein; 1977 bis 1987 Mitarbeit in verschiedenen Gremien der CDU Schleswig-Holstein (u.a. Kreisvorstand Steinburg, Landesvorstand); 1977 bis 1981 Stellvertretende Landesvorsitzende der Frauen Union Schleswig-Holstein; 1987 Umzug nach Bremen; 1990 bis 2006 und seit 2012 Stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Bremen; 1991 bis 1999 Stellvertretende Vorsitzende der CDU Bürgerschaftsfraktion Bremen; 1999 bis 2007 Staatsrätin für Kultur; 1999 bis 2003 Staatsrätin für Sport; 2006 bis 2012 Vorsitzende des Landesausschusses der CDU Bremen; 1991 bis 1999 und seit 2007 Mitglied der Bremischen Bürgerschaft; seit 2010 Landesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU (EAK) Bremen und Mitglied im Bundesvorstand des EAK; seit 2012 Landesvorsitzende der Frauen Union (FU) Bremen und kooptiertes Mitglied im Bundesvorstand der FU; seit 2012 Mitglied im Bundesvorstand der CDU Deutschlands.

Johannes Selle

Geboren am 13. Januar 1956 in Lobenstein; evangelisch-lutherisch; verheiratet, drei Kinder.

1974 Abitur; bis 1976 Grundwehrdienst NVA; bis 1981 Studium mit Abschluss Diplom-Mathematiker.

Bis 1991 Projektleiter EDV; bis 1994 Geschäftsstellenleiter eines Computerunternehmens; seit 1998 Mitarbeiter Mitteldeutsche Medienförderung GmbH Leipzig, Leiter Vertragsmanagement, 2007 bis 2009 zugleich Leiter KinderMedienZentrum Erfurt.

Seit 1995 Mitglied im Verein für Völkerverständigung; Vorsitzender des Kirchenfördervereins St. Bonifatius.

Seit 1990 Mitglied der CDU; Mitglied im Kreisvorstand CDU; 1996 bis 2002 CDU-Kreisvorsitzender; Mitglied Mittelstandsvereinigung; Mitglied Kreistag Kyffhäuserkreis; Mitglied EAK Landes- und Bundesvorstand.

1994 bis 1998 und seit Oktober 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages

Marco Wanderwitz

Geboren am 10. Oktober 1975 in Chemnitz, evangelisch, verheiratet, drei Kinder.
Assessor/Volljurist mit Befähigung zum Richteramt.

Abitur 1994 Lichtenstein; 1994 bis 95 Grundwehrdienst Bundeswehr; 1995 bis 2000 Studium in Dresden/Potsdam (1. Juristisches Staatsexamen); 2000 bis 2002 Referendariat am Landgericht Chemnitz (2. Juristisches Staatsexamen in Dresden); Rechtsanwalt in Leipzig.

Mitglied des Deutschen Bundestages seit 2002 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Chemnitzer Land/Stollberg, direkte Wiederwahl 2005, 2009 Direktwahl im neuen Bundeswahlkreis Chemnitzer Umland/Erzgebirgskreis II, 2013 direkte Wiederwahl; Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kultur und Medien, Mitglied im Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion; Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Zwickau; ehrenamtlicher Kreisrat des Landkreis Zwickau; ehrenamtlicher Stadtrat der Stadt Hohenstein-Ernstthal; stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der kommunalen SRM Sachsenring-Rennstrecken Management GmbH Hohenstein-Ernstthal; Vorsitzender des Aufsichtsrates der kommunalen Tourismus und Sport GmbH Callenberg; Mitglied des Aufsichtsrates der Volksbank Mittweida eG.; Vorsitzender Netzwerk Medien und Regulierung der CDU Deutschlands;

Vorsitzender Beirat für Medien, Internet und Telekommunikation der Gesellschaft zum Studium strukturpolitischer Fragen/Strukturgesellschaft e.V.; Mitglied im Präsidium der Filmförderungsanstalt; Vorsitzender des Distributionsausschusses des Rundfunkrates der Deutschen Welle.

  • Deutsche Welle, Bonn, Mitglied des Rundfunkrates und Vorsitzender des Distributionsausschusses
  • FFA - Filmförderungsanstalt, Berlin, Mitglied des Verwaltungsrates und des Präsidiums
  • Kulturstiftung des Bundes, Halle/Saale, Mitglied des Stiftungsrates, ehrenamtlich

SPD


Katrin Budde (Vorsitz)

Geboren am 13. April 1965 in Magdeburg; römisch-katholisch; verheiratet; zwei Kinder.

1983 Abitur; 1983 bis 1984 Praktikum VEB SKL; 1984 bis 1989 Studium TU Magdeburg, Abschluss Diplom Ingenieurin; 1989 bis 1990 Wissenschaftliche Mitarbeiterin FER.

1989 Eintritt in die SPD; zu verschiedenen Zeiten Ortsvereinsvorsitzende, Landesvorsitzende, Bundesparteiratsmitglied, Mitglied der Kontrollkommission, Mitglied des Bundesvorstands.

1990 bis 2017 Mitglied des Landtages Sachsen-Anhalt; 2001 bis 2002 Ministerin für Wirtschaft und Technologie des Landes Sachsen-Anhalt; 2006 bis 2016 Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag Sachsen-Anhalt; seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Mitglied der IG-Metall und der AWO.

Michelle Müntefering

Geboren am 9. April 1980 in Herne; evangelisch-lutherisch; verheiratet.

1997 bis 1998 Ausbildung zur Kinderpflegerin, 2000 Abitur, 2002 bis 2007 Studium des Journalismus und PR mit dem Abschluss Bachelor of Arts; 2008 bis 2010 Volontariat bei der Vorwärts Verlagsgesellschaft mbH in Berlin.

2003 bis 2008 Freie Journalistin in der Öffentlichkeitsarbeit; 2008 bis 2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Bundestages, seit 2010 Freie Journalistin.

Mitgliedschaften unter anderem bei Die Falken, amnesty international, IG BCE, Europa Union, AWO, Vizepräsidentin Deutsch-Türkischen Gesellschaft.

1999 Eintritt in die SPD; seit 2002 stellvertretende Vorsitzende der SPD Herne; 2004 bis 2014 Mitglied des Landesvorstandes NRW SPD; 2004 bis 2013 Stadtverordnete im Rat der Stadt Herne.

Seit 2013 Mitglied des Bundestages; Mitglied im Auswärtigen Ausschuss; Sprecherin der SPD-Fraktion im Unterausschuss Auswärtige Kultur und Bildungspolitik; Vorsitzende der Deutsch-Türkischen Parlamentariergruppe.

  • American Jewish Committee e.V. (AJC), Berlin, Mitglied des Beirates
  • Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. (DAFG), Berlin, Mitglied des Vorstandes
  • Deutsch-Türkische Gesellschaft e.V., Berlin, Vizepräsidentin
  • Deutsche Orient-Stiftung, Berlin, Vorsitzende des Kuratoriums

Martin Rabanus

Geboren am 2. September 1971 in Fulda (Hessen); römisch-katholisch, verheiratet, zwei Kinder.

1993 Allgemeine Hochschulreife; 1990 bis 1991 Zivildienst bei der Arbeiterwohlfahrt und dem  Mobilen Sozialer Hilfsdienst in Wiesbaden; 1993 bis Juli 1998 Studium der Politologie mit Wahlfächern Rechtswissenschaften, Soziologie und Geschichtswissenschaften an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main, Abschluss Diplom.

1994 Landesgeschäftsführer der Hessischen Schülervertretung; 1994 bis 1998 persönlicher Mitarbeiter des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Hessischen Landtag, Staatsminister a.D. Armin Clauss; 1998 bis 1999 Mitarbeiter der SPD-Fraktion; seit 1999 Referent der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag.

2002 bis 2003 Vorsitzender der SPD-Taunusstein; 2007 bis 2017 Vorsitzender der SPD im Rheingau-Taunus-Kreis; seit 2001 Mitglied des Kreistages des Rheingau-Taunus-Kreises; seit 2006 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion, seit 2014 Mitglied im SPD-Bundesvorstand AFB.

Seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages; seit 2017 Vorsitzender der SADC-Parlamentariergruppe.

  • Berliner Republik e.V., Berlin, Stellv. Vorsitzender, ehrenamtlich

Marianne Schieder

Geboren am 23. Mai 1962 in Schwarzberg; römisch-katholisch.

Besuch des Gymnasiums in Nabburg, 1981 Abitur. Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Regensburg, erstes und zweites juristisches Staatsexamen, anschließend Bundesvorsitzende der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB), danach Landesgeschäftsführerin der KLJB Bayern.

Seit 1990 Mitglied der SPD, Ortsvereinsvorsitzende in Wernberg-Köblitz, SPD-Unterbezirksvorsitzende Schwandorf-Cham und stellvertretende Vorsitzende des SPD-Bezirks Oberpfalz. Von 2001 bis 2010 Kreisvorsitzende der SPD Schwandorf. Von 2011 bis 2017 Mitglied des Präsidiums der BayernSPD.

Seit 1996 Markträtin in Wernberg-Köblitz und Kreisrätin im Landkreis Schwandorf. Von 1996 bis April 2014 stellvertretende Landrätin des Landkreises Schwandorf. 1994 bis 2005 Mitglied des Bayerischen Landtags: Zunächst im Landwirtschafts- und Rechtsausschuss, später Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Bildung und Sport und zudem bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. Mitglied des Bundestages seit 2005 für den Wahlkreis Schwandorf (Landkreise Schwandorf und Cham).

In der 16. Wahlperiode: Mitglied im Rechtsausschuss und im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. In der 17. Wahlperiode: Mitglied des Rechtsausschusses und des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Seit der 18. Wahlperiode: Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung und im Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung. Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz und in der Kommission des Ältestenrates für die Rechtsstellung der Abgeordneten, sowie für innere Angelegenheiten des Bundestages. Seit der 18. Wahlperiode stellvertretendes Mitglied in der Kommission des Ältestenrates für die Rechtsstellung der Abgeordneten, sowie für innere Angelegenheiten des Bundestages.

Seit 2010 stellvertretende Vorsitzende und Geschäftsführerin der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion. Mitarbeit in den Arbeitsgruppen Bildung und Forschung, Kommunalpolitik, Bürgerschaftliches Engagement, Kirchenpolitik, Urheberrecht der SPD-Bundestagsfraktion und in der AWO-Parlamentariergruppe. Stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung der SPD-Bundestagsfraktion, Mitglied in der Deutsch-Tschechischen-, Deutsch-Kanadischen-, Deutsch-Mexikanischen-Parlamentariergruppe und der Gruppe „Bahnlärm“. Seit März 2015 ist sie Mitglied im Beirat des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums.

Mitglied u. a. bei: Katholische Landjugendbewegung, ver.di, KdFB, verschiedene Frauenorganisationen, KAB, AWO, VdK, Amnesty International, Oberpfälzer Waldverein, Siedlerbund, BRK, Bergwacht, Landesbund für Vogelschutz, verschiedenen Sportvereinen, Kleintierzuchtvereinen, Obst- und Gartenbauvereinen, Heimatpflegevereine.


AFD


Marc Jongen

Geboren am 23. Mai 1968 in Meran; ledig.

1968 in Meran/ Italien geboren, Abitur am Realgymnasium ebendort. Studium der Philosophie, Volkswirtschaft, Geschichte und Indologie an der Universität Wien (Abschluss Mag. phil.). Nach journalistischer Tätigkeit in Wien und Bozen Doktorat an der HfG Karlsruhe. Seit 2003 Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Philosophie und Ästhetik daselbst, bis 2015 auch Assistent des Rektors. Im April 2013 in die AfD eingetreten. Seit damals auch im Landesvorstand der AfD Baden-Württemberg. Seit März 2017 einer von zwei gleichberechtigten Landesvorsitzenden.

Martin Renner

Geboren am 5. Mai 1954 in Reutlingen; römisch-katholisch; verheiratet; zwei Kinder.

Langjähriges ehrenamtliches Engagement in karitativen und kirchlichen
Einrichtungen. Lions Club Haan und Kirchenvorstand in der katholischen Kirchengemeinde St. Chrysanthus und Daria in Haan.

Diplom-Betriebswirt; Marketingdirektor in einem international tätigen Pharmazie- und Kosmetikunternehmen; Geschäftsführender Gesellschafter einer Unternehmens- und Kommunikationsberatung für die pharmazeutische und kosmetische Industrie.

Gründungsmitglied und im Gründungsvorstand der Alternative für Deutschland; Sprecher der Alternative für Deutschland NRW; Spitzenkandidat der Alternative für Deutschland NRW für die Bundestagswahl 2017.


FDP


Hartmut Ebbing

Geboren am 13. Mai 1956 in Berlin; evangelisch; ledig; drei Kinder.

1975 Abitur; 1977 Bankkaufmann; 1984 Diplom-Kaufmann; 1988 Steuerberater-Examen; 1992 Wirtschaftsprüfer-Examen;

1977 bis 1984 Berliner Bank AG; 1984 bis 1991 KPMG Peat Marwick; seit 1992 selbstständig als Wirtschaftprüfer und Steuerberater;

Längere Auslandsaufenthalte 1980 Israel-Kibutz; 1983 Champaign-Urbana, USA Studienaufenthalt

Thomas Hacker

Geboren am 9. Oktober 1967 in Bayreuth; evangelisch-lutherisch; ledig.

Abitur; Wehrdienst; Ausbildung zum Bankkaufmann; Studium der Betriebswirtschaftslehre; Steuerberaterexamen; selbständiger Berater.

Seit 2008 Stadtrat und seit 2013 Fraktionsvorsitzender in Bayreuth; 2008 bis 2013 Mitglied und Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag; seit 2013 Präsident der Thomas Dehler Stiftung.

Mitglied im Kirchenvorstand der Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Bayreuth-Altstadt und der Dekanatssynode im Dekanat Bayreuth-Bad Berneck, Vorsitzender des 1. FC Bayreuth von 1910 e.V.


DIE LINKE


Simone Barrientos

Geboren am 5. Oktober 1963 in Eisleben.

10. Klasse Polytechnische Oberschule; Facharbeiterabschluss als Elektrikerin und Gebrauchswerberin; 1990 bis 2008 freiberuflich tätig als Bauzeichnerin, Dolmetscherin (spanisch), Mitinhaberin eines Besetzungsbüros, Aufnahmeleiterin Filmproduktion; seit 2008 Verlegerin; Sängerin, Sprecherin, Moderatorin; Feministin; aktiv in der Flüchtlingshilfe; Mitglied bei Verdi.

Seit 2014 Mitglied im Landesvorstand Die Linke Bayern.

Brigitte Freihold

Geboren am 9. April 1955 in Kaiserslautern; evangelisch; ledig; zwei Kinder.

Abitur; Studium Lehramt in den Fächern Deutsch und Bildende Kunst; Lehrerin; Mitglied der GEW; Eintritt in die WASG 2005; seit 2007 Vorsitzende DIE LINKE Pirmasens; seit 2013 stellvertretende Vorsitzende Landesverband DIE LINKE Rheinland-Pfalz; seit 2014 Mitglied des Stadtrates Pirmasens und des Bezirkstages der Pfalz.


Bündnis 90 / Die Grünen


Erhard Grundl

Geboren am 7. Januar 1963 in Mallersdorf; konfessionslos; verheiratet; zwei Kinder.

1969 bis 1973 Grundschule Mallersdorf-Pfaffenberg; 1973 bis 1982 Burkhart-Gymnasium Mallersdorf-Pfaffenberg; 1982 bis 1985 Staatliche Fachoberschule Straubing; 1985 bis 1987 Studium der Sozialpädagogik Uni Bamberg, FH Regensburg (ohne Abschluss).

1987 bis 1997 Mitglied der Rockband „Baby You Know“; 1991 bis 2017 Vertriebsmanager in der Independent Musikindustrie, seit 2003 selbständig.

Seit 2004 bei den Grünen; 2004 bis 2008 Kreisvorsitzender; seit 2008 Stadtrat in Straubing; seit 2012 Bezirksvorsitzender der Niederbayern Grünen; 2014 bis 2017 Fraktionsvorsitzender im Stadtrat; 2015 bis 2017 Mitglied im Landesausschuss; 2015 bis 2017 Delegierter im Länderrat.

Mitgliedschaften (Auswahl): Sozialverband VdK; Förderverein Box-Club Straubing; Amnesty International; Dienstleistungsgewerkschaft ver.di; Erzeugergemeinschaft Energie Bayern (Aufsichtsrat); Vorstandsmitglied Arbeiterwohlfahrt Straubing; Fan-Radio "Straubing Tigers on Air".

Margit Stumpp

Geboren am 13. April 1963 in Mengen; verheiratet; zwei Kinder.

Mittlere Reife; Ausbildung mit Abschluss zur staatlich geprüften Hauswirtschafterin im ländlichen Bereich; Abitur;

Studium der Feinwerktechnik, Abschluss Diplom-Ingenieurin (FH); Applikationsentwicklerin in der Elektronikentwicklung; Quereinstieg in den Schuldienst, Lehrerin an der HEID TECH (Berufsschule) Tätigkeitsbereiche: Informations- und Medientechnik, technische Physik, Systemadministration, Webredaktion Fortbildungsserver.

Gemeinderätin in Königsbronn seit 1999, Fraktionsvorsitzende; Kreisrätin im Landkreis Heidenheim seit 2004, Fraktionsvorsitzende; Mitglied im Regionalverband Ostwürttemberg, seit 2004, stellvertretende Fraktionsvorsitzende;

Vorstandsmitglied der Grünen und Alternativen in den Räten Baden-Württemberg; Mitglied des Parteirats der Grünen Baden-Württemberg;

Verein für Tagespflege e.V. Lkr. Heidenheim; Div. Sportvereine; Kulturverein Königsbronn; NaBu B-W; Greenpeace Fördermitglied; WindWasserkraft Ostwürttemberg; BWE; ADFC; Jugendherbergswerk.

 

Dossier: 
Bundestagswahl 2017

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