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Vanessa Porter. Foto: Oliver Look

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11 Fragen an Vanessa Porter

Vorspann / Teaser

Vanessa Porter zählt international zu einer der vielseitigsten Perkussionistinnen und wird für verschiedenste Projekte, Konzertformate und Programme angefragt. Als Solis­tin verbindet sie aktuelle Werke mit Improvisation, Elektronik und darstellender Kunst und beeindruckt mit ihrer fokussierten Gestaltung verschiedenster Klangräume. Neben der direkten Auseinandersetzung mit dem Instrumentarium, ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit, neue Programme als Solistin und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstler:innen zu entwickeln. Neben internationalen Meisterkursen, ist Vanessa seit 2024 Professorin für Schlagzeug an der Hochschule für ­Musik Karlsruhe.

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Welche Musik macht Sie stark?
Fast alles, wozu man sich bewegen kann: Gaby Moreno, Michael Jackson, Björk, Spice Girls.

Bei welcher Musik werden Sie schwach?
Beatles, Schumann, Debussy, Francesco De Gregori.

Bei welcher Musik stellen Sie sofort das Radio ab?
Ich höre kaum Musik im Radio. Aber falls doch: Schlager!

Mit welcher Melodie sollte Ihr Handy klingeln?
Hakuna Matata aus „Der König der Löwen“.

Wenn Sie „Königin von Deutschland“ wären, was würden Sie als Erstes tun?
Ich würde das allgemeine Tempo und den Druck in unserer Gesellschaft rausnehmen. Eigentlich fast in allen Bereichen, außer bei der DB – da eher andersrum.

Welches Talent würde man Ihnen nicht zutrauen?
Komplette Eskalation, wenn mir etwas unfair erscheint und dass ich etwas Türkisch spreche.

Wie hieß Ihre erste Schallplatte?
Meine ersten Schallplatten habe ich von meinem Großvater als Jugendliche geschenkt bekommen. Darunter Elton John, Glenn Miller, Keith Jarrett, Bob Dylan, Tschaikowsky „Ballettmusik“ oder Beethovens Symphonie Nr. 3.

Auf wen oder was können Sie am ehesten verzichten?
AfD-Politiker:innen in meinem Instagram-Algorithmus und stinkende Fischmärkte. Ähnlich schlimm.

Welches Musikstück erinnert Sie an das erste Rendezvous? 
Blasmusik aus Oberschwaben.

Woran starb Mozart?
Vielleicht hatte er zu wenig „MeTime“.

Welche Musik soll zu Ihrer Beerdigung erklingen?
Das muss natürlich erst noch komponiert werden. Auf jeden Fall etwas, das eher nach Zugabe als nach Abschied klingt.

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