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Studie "Die Zukunftsmusik der Medizin – Was hat Physiotherapie mit Musik zu tun?" wird vorgestellt

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Neue Wege bei der Gesundheitsprävention von Musiker:innen

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UNISONO kooperiert mit der Hochschule Osnabrück bei einem innovativen Projekt, das neue Ansätze der gesundheitlichen Versorgung professioneller Musiker:innen erforscht. 

Präsentiert wird es auf dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft, das im Rahmen einer bundesweiten Tour vom 11. bis 14. Juni in Potsdam anlegt. Dort wird der Osnabrücker Wissenschaftler Prof. Dr. med. Christoff Zalpour ein Exponat zum Thema Die Zukunftsmusik der Medizin – Was hat Physiotherapie mit Musik zu tun? vorstellen. „Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Muskel- und Skeletterkrankungen bei Musikern frühzeitig erkannt und vermieden werden können“, sagt Professor Zalpour.

Für UNISONO ist diese Forschung wichtig, weil sie die Gesundheit von Musiker:innen in den Fokus rückt. „Das Projekt macht die besonderen körperlichen Anforderungen des Musiker:innenberufs sichtbar und eröffnet neue Wege bei der Prävention und Behandlung“, sagt UNISONO-Geschäftsführerin Julia Hofmann.

Genau hier setzt das internationale Forschungsprojekt PA.H|LIFETIME.ai an, auf dem das Exponat auf der MS Wissenschaft basiert. „Unser Ziel ist die Verbesserung der Gesundheit von darstellenden Künstlern. Dafür wollen wir eine weltweit neue Wissenschaftsdisziplin aufbauen: die Performing Arts Physiotherapy. Dadurch sollen Grundlagen für eine maßgeschneiderte und wissenschaftlich fundierte physiotherapeutische Versorgung geschaffen werden“, erläutert Professor Zalpour, der auch Präsident des neu gegründeten European Networks for Performing Arts Physiotherapy (ENPPA) ist.

„Musikerinnen führen täglich über viele Stunden hochpräzise Bewegungen aus und sind dadurch erheblichen körperlichen Belastungen ausgesetzt“, sagt Hofmann. „Das Forschungsprojekt leistet einen wichtigen Beitrag, Beschwerden frühzeitig zu erkennen und Musiker:innen langfristig gesund durch ihre berufliche Laufbahn zu begleiten.“

Hintergrund:
Am Forschungsprojekt PA.H|LIFETIME.ai beteiligen sich neben der Hochschule Osnabrück und UNISONO auch die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH), die University of Sydney, das Institut für angewandte Physiotherapie Osnabrück (INAP/O), die Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGfMM), die Performing Arts Medicine Association (PAMA) und die Australian Society for Performing Arts Health (ASPAH).

Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die im o.g. Exponat dargestellten Forschungen von Prof. Dr. Zalpour unterstützt zudem der Bundesverband der selbstständigen Physiotherapeuten – IFK e.V.

Weitere Informationen gibt es online unter www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/.

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