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Alle Artikel kategorisiert unter »Amélie Niermeyer«

Buhs und Jubel für «Fidelio»-Urfassung an der Wiener Staatsoper

02.02.20 (dpa, Georg Etscheid) -
Wien - Beethovens einzige Oper «Fidelio» liegt gleich in drei Versionen vor. Die Wiener Staatsoper brachte jetzt die selten gespielte Urfassung auf die Bühne. Ein umstrittenes Experiment.

Verdi reduziert auf Ibsen – Die „Otello“-Neuproduktion der Bayerischen Staatsoper München kann nur musikalisch beeindrucken

24.11.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Schon für sein Londoner Otello-Debüt setzte Jonas Kaufmann durch, nicht zum dunkelhäutigen Mohren geschminkt zu werden, ein „Weißer“ zu bleiben. Darin traf er sich mit Regisseurin Amélie Niermeyer. Sie wollte ohnehin Desdemonas Schicksal mehr ins Zentrum ihrer Interpretation rücken. All das führte eher weg von Shakespeare, Boito und Verdi.

Edle Einfalt – Rossinis „Elisabetta“ im Theater an der Wien

24.03.17 (Frieder Reininghaus) -
Rossinis „Elisabetta“ leibhaftig auf der Bühne! Das ist eine Rarität. Sie erinnert an jene Zeiten, in denen sich nicht nur die Yellow Press, sondern auch das Musiktheater noch für Royals interessierte. Und nicht nur das: Die Anteilnahme der Oper ging zu Beginn des 19. Jahrhunderts über die bloße Neugier und Beschönigung weit hinaus.

Sünder zwischen mächtigen Türmen – Die Bayerische Staatsoper mit Donizettis „La Favorite“

25.10.16 (Wolf-Dieter Peter) -
Scheiterndes privates Glück inmitten unmenschlicher Machtstrukturen; Liebende, die erst im Tod zueinander finden – beides ist klassischer Tragödienstoff, auch auf der Opernbühne. Dreizehn Jahre vor Verdis „Traviata“ haben Gaetano Donizetti und eine Autorentrias gezeigt, wie eine „sündig“ liebende Frau in Männersystemen zugrunde geht.

Höhepunkt: Francesco Cavallis „Veremonda, l’amazzone di Aragona“ in Schwetzingen

05.05.16 (Joachim Lange) -
Im Jahreskalender der Barockfestivals hat das Rokokotheater in Schwetzigen längst seinen festen Platz. Kein Wunder bei so viel höfischer Pracht. Nur der Zusatz SWR-Festspiele klingt da etwas nüchtern und bürokratisch. Im umfangreichen Programm gibt es immer einen barocken Leckerbissen für die Fangemeinde.

Beethoven auf der Streckbank – Amélie Niermeyers Fidelio-Plattitüden in Duisburg

26.11.08 (Georg Beck) -
„Über Rettung wird immer wieder geredet, alles soll gerettet werden. Darüber denken wir auch in der Inszenierung nach, inwieweit so ein singulärer, exemplarischer Fall wirklich dazu führt, dass sich ein ganzes System verändern kann.“ Tut es nicht, sagt Amélie Niermeyer, womit auch an der Deutschen Oper am Rhein eine Aporie zurückbleibt: Fidelios Problem kann gelöst werden – das Fidelio-Problem nicht.
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