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Alle Artikel kategorisiert unter »Anhaltische Philharmonie«

Musikalische Glanzleistung: Dvořáks „Katja und der Teufel“ in Dessau

03.06.19 (Roland H. Dippel) -
Antonín Dvořák wollte in seinen letzten Lebensjahren nur noch für die Bühne komponieren. Vor „Rusalka“ vollendete er eine andere Märchenoper, die seit ihrer Uraufführung im Prager Nationaltheater 1899 in Tschechien zum Standardrepertoire gehört, sich aber im deutschen Sprachraum nach der Erstaufführung 1909 in Bremen nicht behaupten konnte. Ein kaum entschuldbares Versäumnis. Das Anhaltische Theater Dessau macht mit dem hierzulande unterschätzten Werk bekannt. Man feierte „Katja und der Teufel“ („Čert a Kača“) auch nach der zweiten Vorstellung mit langem Jubel. Eine Empfehlung von Roland H. Dippel.

Wie aus einer anderen Welt … – Der „Fliegende Holländer“ von Richard Wagner in Dessau

04.10.16 (Joachim Lange) -
Alle drei großen Opernhäuser in Sachsen-Anhalt haben in dieser Spielzeit „Fliegenden Holländer“ auf dem Programm. Was durchaus kein Nachteil ist. Denn es erlaubt Vergleiche. Wie jetzt zwischen Halle und Dessau, die beide mit diesem stürmischen Wurf Richard Wagners die Saison eröffnet haben. Und ab Januar dann auch noch mit Magdeburg. Für den Opernfreund geradezu ein Glücksfall, dass für den Auftakt schon mal zwei grundverschiedene Varianten dabei herausgekommen sind – szenisch und musikalisch.

Gescheiterte Attentate – Zeitopern-Duell in Dessau

29.02.16 (Joachim Lange) -
„Der Diktator“ von Ernst Krenek und „Der Zar läßt sich photographieren“ von Kurt Weill am Anhaltischen Theater. Der Punktesieg im Duell der beiden Komponisten geht an Kurt Weill, meint Joachim Lange.

Azucenas Rache – In Dessau triumphiert die Musik in Verdis Troubadour

24.01.16 (Joachim Lange) -
Es ist wohlfeil über diese ziemlich vertrackte Geschichte von Salvatore Cammarano zu lästern. Ein Glück, dass Giuseppe Verdi im Laufe seiner Karriere auch andere Ideenlieferanten (bis hinauf zu Schiller) und Librettisten hatte. Ein anhaltender Erfolg ist diese Räuberpistole „Trovatore“, die zwischen „Rigoletto“ und „Traviata“, 1853 in Rom das erste Mal auf die Bühne kam, dennoch. Zumindest, wenn man die richtigen Sänger beisammen hat und sich alle Interpreten auf der Bühne und die Musiker im Graben auf Verdi ein- und verlassen. So wie jetzt in Dessau.

Was kostet die Welt … – Das Anhaltische Theater in Dessau serviert mit „Casanova“ eine Musical-Weltpremiere

07.07.14 (Joachim Lange) -
Ein Stadttheater muss schon über ein gewisses Maß an Kühnheit verfügen, wenn es sich mit einem selbst gemachten Musical der Konkurrenz in einer Branche stellt, die im Grunde ein weltweiter Vermarktungszirkus ist. Das von der Landespolitik arg bedrängte Anhaltische Theater Dessau hat diesen Mut. Ganz nach dem Motto des Songs „Was kostet die Welt?“. Und mindestens der bleibt haften, wenn man das Theater nach zweieinhalb Stunden gut gestimmt wieder verlässt. Trotz einer veritablen Höllenfahrt.

Dessauer Generalmusikdirektor Antony Hermus verlängert seinen Vertrag nicht über die Spielzeit 2014/15

01.07.14 (PM) -
Antony Hermus, seit der Spielzeit 2009/10 Generalmusikdirektor des Anhaltischen Theaters Dessau und Chefdirigent der Anhaltischen Philharmonie wird seinen Vertrag nicht über die Spielzeit 2014/15 hinaus verlängern. Nach sechs Spielzeiten wird Antony Hermus im Sommer 2015 die Bauhausstadt verlassen.

Ab aufs Hochseil, aber bitte mit Netz – In Dessau ging Emmerich Kálmáns „Zirkusprinzessin“ über die Bühne

19.01.14 (Joachim Lange) -
Emmerich Kálmán (1882-1953) gehört zwar nicht zur Goldenen Ära der Operette, aber in der sogenannten Silbernen ist der Komponist einer der Größten. Nicht nur, weil er es mit den adligen Damen hat. Immerhin verdankt er der Csárdásfürstin (1915) und der Gräfin Mariza (1924) seine Unsterblichkeit. Dass man auch mit seinem nicht mehr ganz so populären dritten Welterfolg, den er 1926 mit der „Zirkusprinzessin“ in Wien erzielte, am Ende von den Sitzen reißen kann, erwies sich jetzt am Anhaltischen Theater in Dessau.

Musikschule Dessau-Rosslau und Anhaltischer Philharmonie kooperieren

11.01.10 (Agentur ddp) -
Dessau-Roßlau - Die Anhaltische Philharmonie und die Musikschule Dessau-Rosslau arbeiten zusammen. Beide Einrichtungen schlossen einen entsprechenden Patenschaftsvertrag, wie eine Sprecherin des Anhaltischen Theaters am Montag in Dessau-Roßlau sagte. Die Vereinbarung beinhalte unter anderem ein gemeinsames öffentliches Musizieren pro Saison.
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